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Die Weltgeschichte in übersichtlicher Darstellung

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN622966456
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6402090
Title:
Die Weltgeschichte in übersichtlicher Darstellung
Shelfmark:
HDG-II 106(17,1879)
Author:
Weber, Georg
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Engelmann
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1879
Edition title:
17., rev. u. bis zur Gegenwart fortgef. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Viertes Buch. Neueste Geschichte
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
D. Auflösung des französischen Kaiserreichs und Begründung neuer Zustände
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Weltgeschichte in übersichtlicher Darstellung
  • binder
  • Title page
  • Vorrede zur ersten Auflage
  • Inhalt
  • Erstes Buch. Geschichte der alten Welt
  • Einleitung
  • A. Morgenländische Völker
  • B. Die griechische Welt
  • C. Das Römerreich
  • Zweites Buch. Die Völkerwanderung und das Mittelalter
  • A. Die Völkerwanderung und die Begründung des Monotheismus
  • B. Das Mittelalter
  • Drittes Buch. Die neue Zeit
  • I. Die Vorboten der neuen Zeit
  • II. Das Zeitalter der Reformation
  • III. Das siebenzehnte Jahrhundert
  • IV. Das achtzehnte Jahrhundert
  • Viertes Buch. Neueste Geschichte
  • A. Die Vorboten der Revolution
  • B. Die französische Revolution
  • C. Napoleon Bonaparte's Machtherrschaft
  • D. Auflösung des französischen Kaiserreichs und Begründung neuer Zustände
  • E. Die Völker und Staaten Europa's von Stiftung der heiligen Allianz bis zur Gegenwart
  • binder

Full text

§• 539. Der heilige Bund und die Parteistellung. 381 
eine Verletzung der mit Wellington abgeschlossenen Uebereinkunft und zog dem Pairs- 
Hof große Schmach zu. Auch La Valette, der als Director der Posten für Napo¬ 
leons Wiedereinsetzung gewirkt, wurde zum Tode verdammt, aber durch seine treue 
Gattin aus dem Kerker gerettet. Unter den Verbannten befanden sich alle Glieder 
der Mpoleonischen Familie; die Feldherren und Staatsmänner, die sich während der 
hunderttägigen Regierung an Napoleon angeschlossen, wie Soult, Maret, Thibaudeau, 
Mouton u. A., und endlich alle „Königsmörder", d. h. die Conventsglieder, 
die für Ludwigs XVI. Tod gestimmt; in dieser Zahl war auch Fouch6 begriffen, 
der daher genöthigt wurde, das ihm von den Bourbouen anfangs gelassene Amt 
eines Polizeiministers niederzulegen und sich ins Ausland zu begeben. Dasselbe 
thaten auch Carnot, Sieh es, Cambaceres u. A. Die Meisten nahmen 
ihren Wohnsitz in Brüssel. Fouche begab sich anfangs als Gesandter nach Dres- 
den und beschloß dann sein ereignißvolles Leben zu Triest am 25. Dec. 1820. 
(Semtot starb zu Magdeburg am 3. August 1823. Berthier, welcher bei 
-Napoleons Wiederkehr sich zu seinem Schwiegervater nach Bamberg begeben, war 
unter den heftigen Aufregungen und erschütternden Wechselfällen in Geisteszerrüttung 
gefallen ^und hatte sich am 1. Juni 1815 durch einen Sturz vom Balkon des Bam- 
berger Schlosses selbst den Tod gegeben. 
E. Die Völker und Staaten Europas von Stiftung der 
heiligen Allianz bis zur Gegenwart. 
1. Her heilige Sund und die Parteistellung. 
§. 539. Durch die Revolution und Napoleons Militärherrschaft waren 
die höchsten Schichten der Gesellschaft, die im gewöhnlichen Lauf der Dinge 
von den Wechselfällen des Lebens wenig betroffen werden, durch harte Schick- 
salsschläge heimgesucht worden. Eine tiefere Betrachtung der Revolutions¬ 
bewegung deutete auf das Walten einer höhern Macht hin, die jedes frevel¬ 
hafte Trachten, jedes vermessene Selbstvertrauen zu Falle bringt. Religiöses 
Gefühl kehrte in die Herzen der Menschen zurück und bewirkte, daß in den 
höhen: Kreisen Frömmigkeit und christlicher Glaube die Oberhand erlangten 
Durchdrungen von diesem Gefühle, schlössen die drei verbündeten Monarchen 
Alexander von Rußland, Franz von Oesterreich und Friedrich Wil- 
Helm III. von Preußen vor ihrem Abgange von Paris den heiligen Bund, 2f|-^ 
dem dann alle europäischen Mächte, mit Ausnahme des Papstes und des 
Königs von England, beitraten. In diesem obne Rücksicht auf Confefsions- 
unterschiede gestifteten heiligen Bunde gelobten die drei Herrscher, „gemäß den 
Worten der heiligen Schrift, die allen Menschen befiehlt; sich als Brüder zu 
lieben, durch die Bande der wahren und unauflöslichen Bruderliebe ver- 
vunden zu bleiben, sich stets Beistand und Hülfe zu leisten, ihre Unterthanen 
als Familienväter zu beherrschen, die Religion, den Frieden und die Gerechtig- 
kett aufrecht zu erhalten." Dieser in der Idee schöne Bund wurde bald das 
Werkzeug einer freiheitaefährdenden Staatskunst, die vermittelst der Religion 
das unumschränkte Fürstenrecht und die Allgewalt der Regierung zu heben 
und die Lehre von der Volkssouveränetät und die darauf beruhenden demokra- 
Mchen und constitutionellen Verfassungen zu unterdrücken suchte. Indem 
lount die heilige Allianz sich des Christenthums zur Begründung reactionärer
	        

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Weber, Georg. Die Weltgeschichte in Übersichtlicher Darstellung. Leipzig: Engelmann, 1879. Print.
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