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Hilfsbuch für den Unterricht in der alten Geschichte

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN623441845
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6483490
Titel:
Hilfsbuch für den Unterricht in der alten Geschichte
Signatur:
HDG-II 38(13,10)
Autor*in:
Mertens, Martin
Erscheinungsort:
Freiburg im Breisgau [u.a.]
Verlag:
Herder
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1910
Ausgabenbezeichnung:
13. u. 14., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Kapitel

Titel:
I. Die Geschichte der Griechen
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Hilfsbuch für den Unterricht in der alten Geschichte
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Einleitung der Weltgeschichte
  • I. Die Geschichte der Griechen
  • Erster Zeitraum. Von der dorischen Wanderung bis zum Beginn der Perserkriege. Die Zeit der Wanderungen und Staatengründungen.
  • Zweiter Zeitraum. Vom Beginn der Perserkriege bis zum Ausbruch des peloponnesischen Krieges. Die Blütezeit Griechenlands.
  • Dritter Zeitraum. Vom Ausbruch des peloponnesischen Krieges bis zur Schlacht bei Chäronea. Die Zeit der staatlichen Zersplitterung
  • Vierter Zeitraum. Von der Schlacht bei Chäronea bis zur Unterwerfung Griechenlands durch die Römer. Die Zeit der mazedonischen Fremdherrschaft
  • II. Die Geschichte der Römer
  • Erster Zeitraum. Rom unter Königen
  • Zweiter Zeitraum. Rom als Republik
  • Dritter Zeitraum. Rom unter Kaisern
  • Zeittafel
  • Werbung
  • Einband

Volltext

I. Die Geschichte der Griechen. 
1. Z>as Land der Griechen. 
a) Lage, Grenzen und Ausdehnung. Europa sendet nach Süden 
drei große Halbinseln ins Meer, welche nach Gebirgen benannt zu werden 
pflegen: die pyrenäische, die apenninische und die Balkan- 
Halbinsel. Die letztere liegt im östlichen Becken des Mittelländischen 
Meeres und zerfällt in zwei Teile: einen breiten nördlichen zwischen dem 
Adriatischen und dem Schwarzen Meere (Pontus Euxlnus) und 
einen schmalen südlichen zwischen dem Jonischen und dem Ägäischen 
Meere. Dieser südliche Teil führt den Namen Griechenland. Er 
beginnt bei der das Adriatische und das Jonische Meer verbindenden 
Straße von Otranto. Diese ist an der schmälsten Stelle 63 km 
breit und vermittelt die kürzeste Überfahrt — im Altertum in 5 bis 
6 Stunden — zwischen der apenninischen und der Balkanhalbinsel. Griechen- 
land erstreckt sich zwischen dem 36. und dem 40° n. Br., also durch 
444 km. Seine Größe erreicht ungefähr die des Königreiches Bayern. 
b) Küstenentwicklung und Inseln. Kein Land der Welt hat eine 
im Verhältnis zu seiner Größe gleich lange Küstenlinie. Das Meer 
gewährt namentlich an der Ostseite, wo die Küsten meist flach sind, 
durch die vielen Einbuchtungen eine Menge schützender Häsen. Diese sind 
besonders zahlreich im Saronischen Meerbusen, wo die Insel Ägina 
und die Städte Korinth und Athen zu mächtigen See- und Handels- 
staaten aufblühten. Von der Westseite her macht der Korinthische 
Meerbusen einen so tiefen Einschnitt, daß die südliche Halbinsel 
Griechenlands von den Alten Pe loponnes, d. h. Insel des Pelops, 
genannt wurde (S. 6). Die Landenge (Isthmus) von Korinth, die seit 
dem Jahre 1893 von einem Kanal durchschnitten wird, ist nur 5 km 
breit; sie trug im Altertum eine hölzerne Fahrbahn, auf der die Sch'ffe 
von einem Meere zum andern gezogen wurden. Durch den Argolischen,
	        

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Zitierempfehlung

Mertens, Martin. Hilfsbuch Für Den Unterricht in Der Alten Geschichte. Freiburg im Breisgau [u.a.]: Herder, 1910. Print.
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