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Hilfsbuch für den Unterricht in der alten Geschichte

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN623441845
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6483490
Title:
Hilfsbuch für den Unterricht in der alten Geschichte
Shelfmark:
HDG-II 38(13,10)
Author:
Mertens, Martin
Place of publication:
Freiburg im Breisgau [u.a.]
Publisher:
Herder
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1910
Edition title:
13. u. 14., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Chapter

Title:
II. Die Geschichte der Römer
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Zweiter Zeitraum. Rom als Republik
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Hilfsbuch für den Unterricht in der alten Geschichte
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Einleitung der Weltgeschichte
  • I. Die Geschichte der Griechen
  • Erster Zeitraum. Von der dorischen Wanderung bis zum Beginn der Perserkriege. Die Zeit der Wanderungen und Staatengründungen.
  • Zweiter Zeitraum. Vom Beginn der Perserkriege bis zum Ausbruch des peloponnesischen Krieges. Die Blütezeit Griechenlands.
  • Dritter Zeitraum. Vom Ausbruch des peloponnesischen Krieges bis zur Schlacht bei Chäronea. Die Zeit der staatlichen Zersplitterung
  • Vierter Zeitraum. Von der Schlacht bei Chäronea bis zur Unterwerfung Griechenlands durch die Römer. Die Zeit der mazedonischen Fremdherrschaft
  • II. Die Geschichte der Römer
  • Erster Zeitraum. Rom unter Königen
  • Zweiter Zeitraum. Rom als Republik
  • Dritter Zeitraum. Rom unter Kaisern
  • Zeittafel
  • Advertising
  • Binder

Full text

Der zweite Krieg zwischen Antonius u.Octavianus. Cäsar Octavianus Augustus. 139 
römischen Reiches zu werden. Ihren Kindern schenkte er ganze Provinzen, 
während er seine rechtmäßige Gattin Octavia, eine Schwester des Octa- 
vianus, verstieß. Indem er so zugleich die Ehre des römischen Namens und 
seines Nebenbuhlers aufs tiefste kränkte, machte er den Krieg unvermeidlich. 
Eine Seeschlacht in den griechischen Gewässern, wo, wie einst bei 
Salamis, der Westen und Osten ihre Kräfte miteinander maßen, sollte das 
Schicksal der Welt entscheiden. Bei dem Vorgebirge Aktium (im31 
Jonischen Meere) siegte der Admiral des Octavianus, M. Vipsanius 
Agrippa, mit seinen leichten Fahrzeugen über die unbeweglichen Riesen- 
schiffe der Morgenländer. Kleopatra floh gleich nach Beginn der Schlacht 
in ihre Heimat; Antonius eilte ihr nach. Beide endigten durch Selbst¬ 
mord. Octabian machte Ägypten zu einer römischen Provinz 
und kehrte im Jahre 29 als Alleinherrscher nach Rom zurück. 
Dritter Zeitraum. 
bis ' 
Rom unter Kaisern. "l. 
Erster Abschnitt: Die Zeit der beschränkten Monarchie 
(31 v. Chr. bis 284 n. Chr.). 
31 
1. tzäsar Hctavianus Augustus. Ö'Sr' 
a) Die neuen staatlichen Einrichtungen. Octavian, der im Jahre 27 n.Chr. 
vom Senate den Ehrennamen Augustus, d.h. der (von den Göttern) 
Erhöhte, Gottbegnadigte (vgl. unser „von Gottes Gnaden"), erhielt, schuf 
eine eigenartige Verbindung von Monarchie und Republik. Während er 
die wichtigsten Ämter in seiner Person vereinigte, ließ er 
die den Römern durch lange Gewohnheit liebgewordenen republikanischen 
Formen bestehen. Dem Senate räumte der Kaiser eine Art Mit- 
regierung ein, indem er ihm einen Teil der Provinzen (die friedlichen 
Binnenlandschaften) überließ und die Mitwirkung bei der Gesetzgebung ge- 
währte. — Die festen Stützen des Thrones waren die Zufriedenheit 
des Volkes, das nach den schrecklichen Bürgerkriegen erleichtert aufatmete, 
und das aus Berufssoldaten zusammengesetzte stehende Heer. Dieses 
lagerte größtenteils an den Reichs grenzen; für die Ruhe Italiens, 
das jetzt mit Einschluß der Poebene in 11 Verwaltungsbezirke geteilt wurde, 
sorgte die kaiserliche Garde der Prätorianer. Mehrere Flotten schützten 
die Schiffahrt auf dem Mittelmeere und den Grenzflüssen.
	        

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Mertens, Martin. Hilfsbuch Für Den Unterricht in Der Alten Geschichte. Freiburg im Breisgau [u.a.]: Herder, 1910. Print.
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