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Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta (Teil 1)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN623442183
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6489930
Titel:
Leitfaden der Geschichte für höhere Lehranstalten
Autor*in:
Meiners, Wilhelm
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN623442345
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6492868
Titel:
Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta
Signatur:
HDG-II 4(1,01)-1
Autor*in:
Meiners, Wilhelm
Bandzählung:
Teil 1
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1901
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Die Griechen
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Einleitung

Titel:
Altertum
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Einleitung

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Leitfaden der Geschichte für höhere Lehranstalten
  • Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta (Teil 1)
  • Einband
  • Werbung
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Die Griechen
  • Altertum
  • 1. Kapitel. Die älteste Zeit
  • 3. Kapitel. Die Züge der Perser nach Griechenland. Spartas Führerschaft zu Lande
  • 5. Kapitel. Der Krieg zwischen Sparta und Athen um die Führerschaft in Griechenland (der ,,peloponnesische Krieg")
  • 7. Kapitel. Die Einigung Griechenlands durch Philipp von Macedonien
  • 9. Kapitel. Das Weltreich Alexanders bis zur Unterwerfung durch die Römer
  • Die Römer
  • Sagen-Anhang
  • Zeittafeln
  • Einband

Volltext

2 
Die Griechen. Land und Leute. 
und Ätölien, das durch den tiefen Einschnitt des Achelönsflusses von 
jenem getrennt ist. 
Den südlichsten Teil ihres Landes nannten die Griechen Pelo¬ 
ponnes, d. H. die Insel des Pelops, der nach der Sage aus Phrygien 
in Asien dort eingewandert war und den größten Teil der Halbinsel 
erobert halte* Sie wird im Süden eingenommen von dem fruchtbaren 
Messenien, der Thallandschaft des Enrötas Lacedamon, das wegen 
seiner Lage zwischen Taygetns und Parnon schon bei Homer das „hohle" 
hieß, und von Ärgolis, das später in dem „rossenährenden" Ärgos seine 
Hauptstadt fand. In der Mitte des Peloponnes liegt die griechische 
Schweiz, das wildreiche Arkädien; es wird im Norden von Achäja 
und im Westen von Elis umschlossen, wo im Thale des Alpheus die 
Rennbahn von Olhmpia alle 4 Jahre die Gewandtesten und Stärksten 
aus allen griechischen Staaten zum Wettkampf vereinigte. Die Land¬ 
schaften des „Isthmus" (Landenge) endlich, Korinth und Megaris, stellten 
die Verbindung mit Mittelgriechenland her. 
Zu den trennenden Gebirgen mit ihren dunkeln Cypressen und 
Pinien oder ihrem kahlen, graugelben Kalksteinfels gesellt sich überall das 
tiefblaue Meer. Es bildet das einigende Band der griechischen Land¬ 
schaften. Das ionische sowie das ägäische Meer streckt überall seine 
Arme tief ins Land hinein, am weitesten da, wo der mälische und der 
ambräcische, der sarönische und der korinthische Meerbusen einander 
gegenüber liegen; das letzte Paar läßt bei Korinth nur eine etwa 5 km 
breite Landenge übrig. Doch auch der pagasäische, der argölische, der 
lakonische und der messenische Meerbusen schneiden tief ins Land ein, 
so daß es kaum einen hohen Aussichtspunkt in Griechenland giebt, von 
dem aus nicht irgendwo das Meer zu sehen ist. 
Groß ist auch der Reichtum an Inseln und Vorgebirgen. Jene 
begleiten zum Teil die Küste, wie im Westen die olivenreichen ionischen 
Inseln, vor allem Korchra, Kephallenia und Jthaka, im Süden Cythera 
und im Osten die Inseln des saronischen Meerbusens, Ägina und 
Sälamis, und das langgestreckte Euböa, das dem böotischen Aulis 
gegenüber nur durch den schmalen Euripus-Sund vom Festlande ge¬ 
trennt ist; zum Teil bilden sie natürliche Brücken zwischen Europa 
und Asien. Zu diesen gehören die Cykladen (Kreisinseln), die um das 
heilige Delos herumliegen, so Naxos und das marmorreiche Paros, 
und die an der asiatischen Küste zerstreut liegenden Sporaden, deren 
größte Rhodns ist. Hinzu kommen das weinreiche Samos und Chios, 
das sangesfrohe Lesbos, das goldreiche Thasos sowie die Insel des 
sagenhaften Königs Minos, Kreta. Die wichtigsten Vorgebirge sind 
das südlichste Ende von Griechenland, Kap Tanarnm, ferner Süninm, 
* Vgl. Anhang Nr. 1.
	        

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Meiners, Wilhelm. Leitfaden Der Alten Geschichte Für Quarta. Leipzig [u.a.]: Teubner, 1901. Print.
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