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Geschichte der Arbeit und Kultur

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN623442183
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6489930
Titel:
Leitfaden der Geschichte für höhere Lehranstalten
Autor*in:
Meiners, Wilhelm
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN623442345
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6492868
Titel:
Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta
Signatur:
HDG-II 4(1,01)-1
Autor*in:
Meiners, Wilhelm
Bandzählung:
Teil 1
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1901
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Einband

Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichte der Arbeit und Kultur
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorbemerkung
  • Inhalts-Verzeichniß
  • Berichtigungen
  • Einleitung
  • Geschichte der Hauptzweige der Cultur
  • I. Erfindung und Vervollkommnung der Mittel zur Befriedigung der dringendsten Lebensbedürfnisse
  • II. Der Mensch in zunehmender Erkenntniß und Beherrschung von Raum und Zeit
  • III. Kunstbestrebungen und Kunstleistungen der Menschen
  • IV. Wissenschaftliche Bestrebungen und Leistungen
  • V. Spiel, Luxus, Bequemlichkeit, gemeinnützige Vereine und Anstalten
  • Impressum
  • Einband

Volltext

216 
In der Mitte des vorigen Jahrhunderts fing man auch an, 
deutsche Grammatik in den Schulen zu lehren, was vorher nie ge¬ 
schehen war; von den ersten Klassen der Gymnasien ist die deutsche 
Grammatik oder wenigstens die Uebung im richtigen deutschen Aus¬ 
druck bis zur Dorfschule hinabgestiegen. Als Schriftsteller, welche sich 
als Verfasser deutscher Grammatiken und Wörterbücher einen Namen 
gemacht haben, sind besonders zu nennen Gottsched, Adelung, Her¬ 
ling, Heinsius, Heyse, Campe, Grimm, Schmitthenner, Becker u. A. 
Die neuere Zeit hat es sich besonders zur Aufgabe gemacht, nach 
Anleitung der Gebrüder Jacob und Wilhelm Grimm in Berlin die 
neuhochdeutsche Sprache aus der altdeutschen (wie sie im Nibelungen¬ 
liede zu finden ist) und aus der mittelhochdeutschen (worin die Minne-' 
sänger sangen), zu erklären und zu berichtigen. 
V. Spiel, Luxus, Bequemlichkeit, gemeinnützige Vereine 
und Anstalten. 
49. Spiele. 
Spiel und Arbeit sind beide Thätigkeiten des Menschen, aber 
die Arbeit fordert im Gegensatz zum Spiel Ernst und fortwährende 
Anstrengung zur gradwegigen Erreichung eines ernsten und nützlichen 
Zweckes. Da nun der Mensch eine fortwährende Anstrengung von 
Natur scheut, und da der ernste Zweck der Arbeit gewissermaßen seine 
Freiheit beeinträchtigt, so würde er, ohne die Forderung der dringend¬ 
sten Lebensbedürfnisse, seine Thätigkeit weniger auf die Arbeit als 
auf das Spiel verwenden. Aber die große Zahl seiner dringendsten 
Lebensbedürfnisse h*t ihn früh zur Arbeit gezwungen und ihm wenig 
Zeit für das Spiel übrig gelassen. Im Paradiese war die Zeit des 
Spieles; aber nachdem der Spruch gefallen war: „Im Schweiße dei¬ 
nes Angesichtes sollst du dein Brod essen!" ging die Arbeit an, und
	        

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Zitierempfehlung

Kirchmann, Peter Friedrich. Geschichte Der Arbeit Und Kultur. Leipzig: Mayer, 1858. Print.
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