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Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta (Teil 1)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN623442183
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6489930
Titel:
Leitfaden der Geschichte für höhere Lehranstalten
Autor*in:
Meiners, Wilhelm
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN623442345
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6492868
Titel:
Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta
Signatur:
HDG-II 4(1,01)-1
Autor*in:
Meiners, Wilhelm
Bandzählung:
Teil 1
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1901
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Die Griechen
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
3. Kapitel. Die Züge der Perser nach Griechenland. Spartas Führerschaft zu Lande
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Leitfaden der Geschichte für höhere Lehranstalten
  • Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta (Teil 1)
  • Einband
  • Werbung
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Die Griechen
  • Altertum
  • 1. Kapitel. Die älteste Zeit
  • 3. Kapitel. Die Züge der Perser nach Griechenland. Spartas Führerschaft zu Lande
  • 5. Kapitel. Der Krieg zwischen Sparta und Athen um die Führerschaft in Griechenland (der ,,peloponnesische Krieg")
  • 7. Kapitel. Die Einigung Griechenlands durch Philipp von Macedonien
  • 9. Kapitel. Das Weltreich Alexanders bis zur Unterwerfung durch die Römer
  • Die Römer
  • Sagen-Anhang
  • Zeittafeln
  • Einband

Volltext

16 
Züge der Perser nach Griechenland. Spartas Führerschaft zu Lande. 500—479. 
auf 10 Jahre aus der Stadt zu weisen. Es bedurfte dazu allerdings 
der Abstimmung in einer besonders zahlreich besuchten Volksversammlung. 
Den Namen desjenigen, den man verbannt wissen wollte, schrieb man 
auf eine der umherliegenden Thonscherben. Daher nannte man das 
Verfahren „Ostracismus" (Scherbengericht). Die Strafe traf 
denjenigen, auf dessen Namen die meisten Scherben lauteten. Doch 
bedeutete sie keine Entehrung; vielmehr waren es für gewöhnlich die 
besten und tüchtigsten Bürger, über die sie verhängt wurde. 
So hatte sich um 500 Athen aus den übrigen griechischen Staaten 
neben Sparta herausgehoben, zwar diesem an Wehrkraft nicht 
gleich, aber darin ihm überlegen, daß seine Stärke nicht auf 
einer kleinen Zahl bevorzugter Bürger begründet war, 
sondern auf der breiten Masse seiner Bevölkerung. Zehn 
Jahre später, und beide sollten für ganz Griechenland in die Schranken 
treten gegen den gemeinsamen Feind, die Perser. 
Oie griechische Neuheit. 
3. Kapitel. 
Die Züge der Perser nach Griechenland. Spartas Führer¬ 
schaft ;n Lande. 
§ 13. Das Morgenland bis zur Begründung der persischen 
Herrschaft. 1. Das Perserreich übertraf Gesamtgriechenland an Größe 
um das siebzigfache. Es reichte von der Küste Kleinasiens und dem 
Flußthal des Nil bis zum Indus und Kaukasus und wurde beherrscht 
von einem Könige aus dem Stamme der Perser, die nördlich vom 
persischen Golf ihre Wohnsitze hatten. Sie waren nicht immer die 
Herren in Vorderasien gewesen; vielmehr hatten die Völker, die unter 
dem Scepter des persischen Königs vereinigt waren, bereits eine 
wechselvolle Geschichte hinter sich, als sie mit den Griechen zusammen¬ 
stießen. 
2. Die ältesten unter ihnen waren die Ägypter und die Baby¬ 
lonier. Jene wohnten in dem etwa 3 Meilen breiten Schwemmland¬ 
thal des Nil, wo nicht weit von der ältesten Hauptstadt Memphis die 
gewaltigen Pyramiden, einst die Grabstätten ihrer Pharaonen, noch 
heute Zeugnis ablegen von einer fast sechstausendjährigen Vergangen¬ 
heit. Die Babylonier waren die Bewohner des untern Euphrat- und 
Tigristhales, wo sie in dem sagenberühmten Babylon an beiden Ufern 
des Euphrat sich eine ihrer würdige Hauptstadt geschaffen hatten.
	        

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Meiners, Wilhelm. Leitfaden Der Alten Geschichte Für Quarta. Leipzig [u.a.]: Teubner, 1901. Print.
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