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Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta (Teil 1)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN623442183
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6489930
Titel:
Leitfaden der Geschichte für höhere Lehranstalten
Autor*in:
Meiners, Wilhelm
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN623442345
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6492868
Titel:
Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta
Signatur:
HDG-II 4(1,01)-1
Autor*in:
Meiners, Wilhelm
Bandzählung:
Teil 1
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1901
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Die Griechen
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
7. Kapitel. Die Einigung Griechenlands durch Philipp von Macedonien
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Leitfaden der Geschichte für höhere Lehranstalten
  • Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta (Teil 1)
  • Einband
  • Werbung
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Die Griechen
  • Altertum
  • 1. Kapitel. Die älteste Zeit
  • 3. Kapitel. Die Züge der Perser nach Griechenland. Spartas Führerschaft zu Lande
  • 5. Kapitel. Der Krieg zwischen Sparta und Athen um die Führerschaft in Griechenland (der ,,peloponnesische Krieg")
  • 7. Kapitel. Die Einigung Griechenlands durch Philipp von Macedonien
  • 9. Kapitel. Das Weltreich Alexanders bis zur Unterwerfung durch die Römer
  • Die Römer
  • Sagen-Anhang
  • Zeittafeln
  • Einband

Volltext

Einigung Griechenlands durch Philipp von Makedonien. 359—336. 
43 
spruch gegen Sparta: die Gemeinden Arkadiens gründeten einen Sonder¬ 
bund mit eigner Hauptstadt; die Heloten Messeniens erhoben sich gegen 
ihre Herrn. Sobald diese Waffengewalt anwandten, erschienen zur 
Unterstützung der Aufständischen thebanische Scharen im Peloponnes. 
Viermal führte Epamiuondas seine Truppen über den Isthmus: auf dem 
ersten Zuge rückten sie sengend und brennend bis dicht vor das mauerlose 
Sparta. Gleichzeitig wurde auch in Nordgriechenland, in Thessalien, wo 
Pelopidas fiel, Thebens Einfluß befestigt, so daß es in der That die 
führende Macht in Griechenland war. Doch es sank mit einem 362 Epannnondas 
Schlage von seiner Höhe herab, als 362 bei Mantinea in ArkadienManttnea-Theven 
die Thebaner zwar noch einmal den Sieg erfochten, aber ihren Feld-kann seine Führer- 
, ' , 0 / . ' . re v-o stellung nicht he¬ 
tz errn verloren. Epammondas wurde von entern Speere getroffen; als hanpten. Völliger¬ 
er gehört hatte, seine Landsleute hätten gesiegt, ließ er sich ihn getrost 8etfa“on®f^en’ 
aus der Wunde ziehen und verblutete, noch in seinen letzten Augen¬ 
blicken sich an dem Sieg seines Vaterlandes aufrichtend. 
3. Nach Epaminondas' Tode vermochte Theben seine Stellung nicht 
mehr zu wahren. Die Städte, die es zum Bunde zusammengeschlossen 
hatte, fielen eine nach der andern ab, und da auch Sparta am Boden 
lag, fehlte es an jeglichem Gebieter und Herrn in Griechenland: nirgends 
war Einheit und Kraft, überall Streit und Schwäche, und da¬ 
her war es unmöglich, den längst geplanten Rachezug gegen 
den Feind aller, die Perser, zu unternehmen. 
4. Dabei fuhren die Griechen fort auf dem Gebiete von Kunst 
und Wissenschaft die herrlichsten Früchte zu zeitigen. Damals 
schuf Praxiteles aus Attika seinen Hermes (S. 12); damals lebte der 
Geschichtschreiber Xenophon aus Athen (S. 39), der Weltweise Platon, 
der die Lehren des Sokrates aufschrieb und weiter ausbildete und, an 
Gelehrsamkeit alle überstrahlend, Platons Schüler Aristoteles, der alle 
Wissenschaften mit seinem Geiste umfaßte. 
7. Kapitel. 
Die Einigung Griechenlands durch Philipp 
von Maeedonien. 
§ 36. Philipp als König von Makedonien. 1. Ein Herr erstand 
den hadernden Griechen in dem König von Maeedonien. Die 
Macedonier waren zwar griechischen Ursprungs, hatten sich aber so stark 
mit von Norden einwandernden Nichtgriechen durchsetzt und waren so 
wenig mit ihren Stammesgenossen südlich vom Olymp in Berührung 
gekommen, daß sie jenen selbst als Barbaren galten. Das Land war 
noch vielfach mit Wald bedeckt; seine Bewohner bewirtschafteten da,
	        

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Meiners, Wilhelm. Leitfaden Der Alten Geschichte Für Quarta. Leipzig [u.a.]: Teubner, 1901. Print.
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