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Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta (Teil 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN623442183
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6489930
Title:
Leitfaden der Geschichte für höhere Lehranstalten
Author:
Meiners, Wilhelm
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Teubner
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN623442345
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6492868
Title:
Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta
Shelfmark:
HDG-II 4(1,01)-1
Author:
Meiners, Wilhelm
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Teubner
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1901
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Die Griechen
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Leitfaden der Geschichte für höhere Lehranstalten
  • Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta (Teil 1)
  • Binder
  • Advertising
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Die Griechen
  • Die Römer
  • Sagen-Anhang
  • Zeittafeln
  • Binder

Full text

48 Unterwerfung d- Morgenlandes und Begründung eines Weltreiches durch Alexander d- Gr. 336—328. 
Feinde den Fluß überschreiten. Es gelang ihm. Sofort wurden er und 
die Seinen in einen heftigen Reiterangriff verwickelt. In diesem geriet 
der König selbst, der allen voran war, in Lebensgefahr. Schon hatte 
ein Perser gegen ihn mit dem Säbel ausgeholt, da hieb der Grieche 
Klitus, der die Gefahr bemerkt hatte, jenem den Arm ab. So wurde 
der König gerettet. Die persischen Reiter flohen und rissen auf der 
Flucht das Fußvolk mit sich. 
Alexander unter. 3. Ganz Kleinasien aber fiel Alexander in die Hände, über 
‘(KüBMtointert Sardes zog er zunächst die Westküste und einen Teil der Südküste ent- 
in Gordium. lang und führte dann seine Truppen ins Innere, wo er in der Haupt- 
^ m stadt Phrygiens, in Gordium, überwinterte („gordischer Knoten"). Im 
nächsten Frühjahr zog er wieder an die Küste, kam glücklich durch die 
sogenannten „ctltctschen Thore" nach Cilicien hinein, wo er in Tarsus 
gefährlich erkrankte und nur durch das schnelle und mutige Eingreifen 
des Arztes Philippus und die eigne Zuversichtlichkeit vom Tode errettet 
worden sein soll. 
ß 41. Die Schlacht bei Jffus und die Unterwerfung Syriens 
und Ägyptens. 1. Alexander zog durch das Ausgangsthor aus Cilicien 
nach Syrien weiter. Da erfuhr er, daß in die Ebene, die er soeben 
verlassen hatte, von Norden her Dar ins eingerückt sei und mit dem 
333 Alexander ganzen Heere in seinem Rücken bei Jssns stehe. Sofort kehrte er mit 
Sirius seinen Truppen wieder um und lieferte dem Feinde eine Schlacht (333). 
u er arius. Ansturm der schiefen Phalanx brachte die an Zahl weit überlegenen 
persischen Truppen ins Wanken. Alexander selbst, der wieder unter 
den ersten kämpfte, führte den Sieg herbei. In Alexandrien in Ägypten 
befand sich später ein Bild, das den Augenblick darstellte, in dem er 
sich an der Spitze seiner berittenen Kerntruppen nach Besiegung des 
feindlichen linken Flügels auf das Centrum warf, wo der königliche 
Wagen stand. Er durchbohrt mit seiner langen Lanze einen aus der 
nächsten Umgebung des Königs; da wendet der Wagenlenker dessen 
Wagen zur Flucht, während Darms selbst, an seinem hohen Turban 
kenntlich, umsonst den Arm ausstreckt, um seinen Getreuen zu schirmen. 
Mit der Flucht des Königs war die Schlacht entschieden. Das Zelt des 
Darms mit seiner Mutter, seiner Gemahlin und seinen Kindern fiel in 
Alexanders Hände; doch wurde den Gefangenen eine königliche Behand¬ 
lung zu teil. Die Friedeusberhaudluugen, die vom Perserkönig einge¬ 
leitet wurden, zerschlugen sich; der Marsch nach Süden wurde fortgesetzt. 
Alexander unter. 2. Phönizien unterwarf Alexander in raschem Siegeslauf; nur 
die Jnselstadt Tyrus leistete langwierigen Widerstand, der erst ge- 
Bna^Ägvpten brechen wurde, nachdem von dem Festlande her ein Damm bis zur 
(meTtib£. unb3nsel geführt und eine Flotte zur Unterstützung herangezogen worden 
war. Dann ging es durch Palästina weiter nach Ägypten. Die 
Ägypter fielen dem Könige ohne weiteres zu; ja, beim Besuche des
	        

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Meiners, Wilhelm. Leitfaden Der Alten Geschichte Für Quarta. Leipzig [u.a.]: Teubner, 1901. Print.
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