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Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta (Teil 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN623442183
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6489930
Title:
Leitfaden der Geschichte für höhere Lehranstalten
Author:
Meiners, Wilhelm
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Teubner
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN623442345
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6492868
Title:
Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta
Shelfmark:
HDG-II 4(1,01)-1
Author:
Meiners, Wilhelm
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Teubner
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1901
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Die Griechen
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Leitfaden der Geschichte für höhere Lehranstalten
  • Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta (Teil 1)
  • Binder
  • Advertising
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Die Griechen
  • Die Römer
  • Sagen-Anhang
  • Zeittafeln
  • Binder

Full text

Unterwerfung d.Morgenlandes und Begründung eines Weltreiches durch Alexander d. Gr- 336—323. 49 
Tempels des höchsten ägyptischen Gottes Ammon nannten die Priester 
ihn sogar einen Sohn dieses Gottes und erwiesen ihm damit eine Ehre, 
der sonst nur ihre eigenen Pharaonen teilhaftig waren. Um in Ägypten 
griechischem Wesen, griechischen Sitten und Gewohnheiten dauernd 
Eingang zu verschaffen, legte er an der Mündung des westlichen Nil¬ 
armes Alexandria an, die erste der vielen Alexanderstädte, mit denen 
nach und nach die ganze damals bekannte östliche Welt übersät wurde. 
§ 42. Die Schlacht bei Gaugamela und die Unterwerfung des 
östlichen Teiles des Perserreiches. 1. Im Frühjahr 331 kehrte der 
König nach Tyrns zurück, setzte den Marsch am Rande der syrischen 
Wüste nach Norden fort, überschritt den Euphrat und Tigris und traf 
beim Orte Gaugamela das feindliche Heer in Schlachtordnung an. 
Mit seinem verstärkten rechten Flügel warf er den persischen linken; 331 Alexander ve- 
der königliche Wagen wandte sich, und die Flucht teilte sich auf dem 
stundenlangen Schlachtfelde einer Abteilung nach der andern mit. 
Darms war nunmehr ohne Heer und der Gnade seiner Satrapen über¬ 
lassen. Seine Hauptstädte (S. 17) wurden in rascher Folge von Alexander erobert 
Alexander eingenommen; die unermeßlichen Schätze an edlem Metall, HauAdte" 
die die Perserkönige dort aufgespeichert hatten, fielen ihm in die 
Hände. Die Einwohner huldigten ihm aus freien Stücken oder wurden 
zur Huldigung gezwungen und nicht selten zur Warnung für andere 
schwer bestraft, wie die Bewohner von Persepolis, wo Alexander die 
königliche Burg bis auf den Grund niederbrennen ließ. 
2. Noch blieb ihm der östlichste Teil des Perserreiches zu 
unterwerfen übrig, den ein breiter Wüstenstrich vom Hauptteil trennte. 
Auf dem Wege dahin befand sich auch Darius, als Gefangener 
eines seiner Satrapen, Bessus mit Namen, der sich mit seiner 
Hilfe im Osten ein eignes Königreich begründen wollte. Alexander 
hatte die Flüchtigen beinahe eingeholt, da ließ Bessus den Darius Darius wird vom 
niederstoßen; er selbst entkam. Die Leiche wurde mit königlichen 
Ehren bestattet; Alexander aber, jetzt auch von den Persern als recht-Alexander erobert 
mäßiger König betrachtet, unterwarf nach und nach die östlichen Ge- |eDr^ 
birgslandschaften, das heutige Afghanistan und Tnrkestan. Derlandes von Iran. 
Satrap Bessus fiel in seine Hand und wurde gekreuzigt; eine Feste 
nach der andern wurde genommen, wenngleich sie oft wie Vogelnester 
an den Bergen zu kleben schienen. 
3. Währenddem wurde das Heer von Zeit zu Zeit durch frischen 
Nachschub aus der Heimat ergänzt, wie überhaupt ein lebhafter 
Verkehr zwischen den neuerworbenen Ländern und Griechen¬ 
land stattfand. Seltene Tiere und Pflanzen wurden ins Abendland 
geschickt, und außer den Soldaten zogen Kaufleute, Gelehrte und 
Abenteurer nach Asien und ließen sich vor allem in den neuen Alexander¬ 
städten nieder, deren äußerste am Jaxartes angelegt wurde. Auf diese 
Meiners, Leitfaden der Geschichte. I. 4
	        

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