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Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta (Teil 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN623442183
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6489930
Title:
Leitfaden der Geschichte für höhere Lehranstalten
Author:
Meiners, Wilhelm
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Teubner
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN623442345
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6492868
Title:
Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta
Shelfmark:
HDG-II 4(1,01)-1
Author:
Meiners, Wilhelm
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Teubner
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1901
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Die Griechen
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Leitfaden der Geschichte für höhere Lehranstalten
  • Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta (Teil 1)
  • Binder
  • Advertising
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Die Griechen
  • Die Römer
  • Sagen-Anhang
  • Zeittafeln
  • Binder

Full text

50 Unterwerfung d. Morgenlandes und Begründung eines Weltreiches durch Alexander d. Gr. 336—323. 
Weise trat allmählich eine Verschmelzung zwischen Abend- und 
Morgenland ein. Alexander selbst förderte diese, wie er nur 
Mexander ver- konnte. Er vermählte sich mit Roxane, der Tochter eines asiatischen 
Lchkn Mw Satrapen; auf den großen Hoffesten erschien er im langen persischen 
Vfftn Roxane"' Königskleide, und wer sich ihm nahte, mußte, ob Perser oder Grieche, nach 
asiatischer Weise einen Kniefall thun und den Saum seines Gewandes 
küssen. Den Macedoniern, die gewohnt waren, mit ihrem Könige zu¬ 
sammen beim Gelage zu sitzen, erschien das knechtisch. Eine Ent¬ 
fremdung zwischen ihnen und ihrem Herrscher trat ein und machte 
Philotas macht sich auch nach außen hin geltend. Einmal kam es sogar in seiner 
?en Al^an7ttsnächsten Umgebung zu einer Verschwörung gegen sein Leben: sie 
8e8enße6enan er wurde entdeckt, und Philotas, der Sohn des Parmenion, seines tüchtig¬ 
sten Generals, büßte mit dem Leben. Ein anderes Mal wurde er 
bei einem Gastmahle von seinem Lebensretter Klitns gegen seinen 
Klitus wird von Vater Philipp sehr zurückgesetzt und mit maßlosen Reden beleidigt. Da 
Mexander ^im konnte er nicht mehr an sich halten, entriß einer der Wachen die Lanze 
orn ge e ^ stieß sie jenem ins Herz. Seine Reue über die That war so 
groß, daß er drei Tage lang Speise und Trank verschmähte. 
§ 43. Zug ins Jndusland. Heimkehr und Tod. 1. Freundliche 
und feindliche Beziehungen mancherlei Art verbanden das Gebirgsland 
mit dem reichen Tiefland des Indus und seiner Nebenflüsse, dem 
Fünfstromland, von dessen Herrlichkeiten die Bergvölker nicht genug 
erzählen konnten. So zog denn auch Alexander, dem Laufe des 
327 Alexander Kabul folgend, im Frühjahr 327 mit seinem Heere hinab, um es 
unternimmt einen unterwerfen. Mit Hilfe des Königs Täxiles besiegte er dessen 
L'd--sL Nachbar und Nebenbuhler, den König Pörus, dessen Kriegselesauten 
MUß aber auf ^u Macedottient wie wandelnde Türme erscheinen mochten. Porus 
2n h!imk7hren° selbst fiel in Alexanders Hände, behielt aber sein Reich als abhängigen 
Staat. 
2. So kam Alexander bis an den Hyphasis, den vorletzten Fluß 
des Fünfstromlandes. Da weigerten die Soldaten den Weiter¬ 
marsch, und der König war klug genug, nachzugeben. Er errichtete 
den heimischen Göttern zwölf hohe Altäre und zog dann stromabwärts 
bis zur Mündung des Indus. Von hier fuhr er noch ein Stück in 
den Ozean und brachte dort Poseidon ein Opfer zum Zeichen, 
daß auch dieses Meer fortan griechischen Göttern gehöre. Dann ließ er 
die Flotte mit einem Teil des Heeres unter dem Admiral Nearchos 
die Küste entlang segeln; den anderen führte er selbst unter großen 
Entbehrungen durch die gedrosische Wüste. 325 kam er wieder am 
Euphrat an. • 
3. Die nächste Zeit war der Bestrafung der Aufständischen und Festigung 
der Herrschaft sowie der Arbeit an der weiteren Verschmelzung Asiens 
mit Griechenland gewidmet. Die Alexanderstädte mehrten sich; zahlreiche
	        

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Meiners, Wilhelm. Leitfaden Der Alten Geschichte Für Quarta. Leipzig [u.a.]: Teubner, 1901. Print.
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