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Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta (Teil 1)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN623442183
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6489930
Titel:
Leitfaden der Geschichte für höhere Lehranstalten
Autor*in:
Meiners, Wilhelm
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN623442345
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6492868
Titel:
Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta
Signatur:
HDG-II 4(1,01)-1
Autor*in:
Meiners, Wilhelm
Bandzählung:
Teil 1
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1901
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Die Griechen
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
9. Kapitel. Das Weltreich Alexanders bis zur Unterwerfung durch die Römer
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Leitfaden der Geschichte für höhere Lehranstalten
  • Leitfaden der Alten Geschichte für Quarta (Teil 1)
  • Einband
  • Werbung
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Die Griechen
  • Altertum
  • 1. Kapitel. Die älteste Zeit
  • 3. Kapitel. Die Züge der Perser nach Griechenland. Spartas Führerschaft zu Lande
  • 5. Kapitel. Der Krieg zwischen Sparta und Athen um die Führerschaft in Griechenland (der ,,peloponnesische Krieg")
  • 7. Kapitel. Die Einigung Griechenlands durch Philipp von Macedonien
  • 9. Kapitel. Das Weltreich Alexanders bis zur Unterwerfung durch die Römer
  • Die Römer
  • Sagen-Anhang
  • Zeittafeln
  • Einband

Volltext

Äußerer Zerfall des Weltreichs Wexanders. Die Römer. 323—146. 
51 
Griechen siedelten sich in Asien an. Um mehr Lust dazu zu machen, 
vermählte er in Susa auf einer glänzenden Hochzeitsfeier, zu deren Ver¬ 
schönerung sich die Künste des Morgenlandes mit denen des Abend¬ 
landes vereinten, viele seiner Offiziere und hohen Würdenträger sowie 
10000 Krieger mit Asiatinnen. Er selbst nahm noch die älteste Tochter Alexander „er- 
des Darius, Statira, als Gemahlin hinzu. Auf der andern Seite Stattra^einer 
reihte er 30000 junge Asiaten, die auf griechische Weise einexerziert Tochter des 
worden waren, in das macedonische Heer ein. Diese Maßregel hatte eine ®artuS' 
Meuterei zur Folge, die damit ihr Ende fand, daß 10000 Veteranen 
reich beschenkt in die Heimat entlassen wurden. Endlich aber förderte 
er durch Anlage und Ausbesserung von Landstraßen, durch Prägung 
einer einheitlichen Reichsmünze, durch Verwendung der griechischen 
Sprache als der amtlichen Reichssprache u. a. die Einheit und wurde 
somit der Begründer einer neuen, griechisch-asiatischen Kultur. Alexander ve. 
Sie baute sich auf der griechischen auf, verwertete aber gleichzeitig die^de^dr^Me- 
Errungenschaften der Babylonier und Ägypter, der Perser und Syrier („hellenistische--) 
und war besonders in den großen Städten zu Hause. Man nennt sie fiuItut' 
die hellenistische. 
Alexander starb zu früh, als daß alle seine Pläne hätten zur 
Ausführung oder gar zur Vollendung kommen können. Er erkrankte 323 Alexander 
323 in Babylon an einem Fieber und starb kaum 14 Tage später, ^ in Babylon, 
noch nicht 33 Jahre alt: einer der größten Feldherren und Staats¬ 
männer aller Zeilen und daher nicht mit Unrecht von den Zeitgenossen 
„der Große" genannt. 
9. Kapitel. 
Das Weltreich Alexanders bis zur Unterwerfung 
durch die Römer. 
§ 44. Äußerer Zerfall und innere Einheit des Weltreichs 
Alexanders. Die Römer seine Erben. 1. Das äußere Band, das 
die Mehrzahl der Völker der damaligen Welt umschlang, zerriß bald 
nach Alexanders Tode. Eine kurze Zeit nur gelang es den Reichs- Die „Reichsver- 
verwesern, zuerst Perdikkas und dann Antipater, im Namen des ^^2Weit- 
jungen Alexander, der erst nach dem Tode seines Vaters geboren wurde, reich im Namen 
die einzelnen Teile des gewaltigen Reiches mit Hilfe der Militär- ^„ndteT’ 
Herrschaft der Generäle zusammenzuhalten. Als aber das unmündige 
Kind und die übrigen königlichen Verwandten einem gewaltsamen oder 
natürlichen Tode erlegen waren, da machten diese sich selbst zu Die Generäle 
unabhängigen Königen der von ihnen verwalteten Reichsteilepa5cfSn!gm 
(„ Diad 0 chen" Nachfolger), und es erhob sich unter ihnen ein wildes („Dtabochen“).
	        

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Meiners, Wilhelm. Leitfaden Der Alten Geschichte Für Quarta. Leipzig [u.a.]: Teubner, 1901. Print.
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