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Die Neuzeit (Teil 3)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN624670856
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6539458
Titel:
Weltgeschichte in Biographien
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Spiess, Moritz (09.11.1820-08.05.1897)
Berlet, Bruno (02.06.1825-30.11.1892)
Erscheinungsort:
Hildburghausen
Verlag:
Nonne
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1861
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
in 3 koncentrisch sich erweiternden Kreisen

Band

Persistenter Identifier:
PPN624673758
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6543209
Titel:
Für den Unterricht in Mittelklassen berechnet
Signatur:
HDG-II 42(8,1883)-2
Autor*in:
Berlet, Bruno
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Spiess, Moritz
Bandzählung:
Kursus 2
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Kesselring
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1883
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
in neuer Orthographie

Titelseite

Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Titelseite

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lehrbuch der Geschichte für die oberen Klassen der Mittelschulen
  • Die Neuzeit (Teil 3)
  • Einband
  • Werbung
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsangabe
  • Einleitung
  • Erster Zeitraum. Von der Entdeckung Amerikas bis zum Westfälischen Frieden
  • Zweiter Zeitraum. Vom Westfälischen Frieden bis zur Französischen Revolution. 1648-1789
  • I. Das Zeitalter Ludwigs XIV.
  • II. Das Zeitalter Friedrichs des Großen
  • Dritter Zeitraum. Von der Französischen Revolution bis zur Gegenwart
  • Zeittafel
  • Stammtafel
  • Stammtafel
  • Stammtafel
  • Werbung
  • Einband

Volltext

— 129 — 
nationale Staaten die machtlos gewordenen Handelsrepnbliken Venedig und Genna 
und das nen entstandene Königreich Piemont-Sardinien unter dem aufstrebenden Hause 
Savoyen. Der Kirchenstaat verzichtete nach dem Emporkommen der Großmächte auf 
eme selbständige auswärtige Politik; von den Päpsten ist Klemens XIV. (Ganganelli 
durch bte Aufhebung des Jesuitenordens (1773) bemerkenswert. Sein Nachfolger 
Pms VI. (1775-99) lenkte tn bte Bahnen ber strengeren Kirchlichkeit zurück. Die 
3:'TrUt in 5Ru6,anb (Unb ^ußen> -.hatten 
, ,b2 ^atte dreißig Jahre (1708-38, Sizilien 1720-38) 
unter osterretchtscher Herrschaft geftanben, bilbete aber nun als „Königreich beiher 
fÄ* Staatswesen unter bem spanischen Bourbonen Don 
?- - bteser 1759 auf ben spanischen Thron berufen würbe, übertrug er 
bte Regierung auf fernen mtnberjährtgen Sohn Ferbinanb IV., bessen lange 
Regierungszeit (1759-1825) burch bte französische Gewaltpolitik zweimal unter- 
vrocyen würbe. 
c. v Die Bilbung Italiens in biesem Zeitraum. Auch im 18. ^abr- 
na* blrn991 af f,aItCk die Heimat ber Künste'. In der Baukunst war freilich 
nach dem Ausleben der Renaissance ein leerer Prunkstil aufgekommen (vergl. S. 69) 
mrüPZ ber mm ,18' 3«6*nbertS kehrte man zu ben einfahren Formen 
s * -L cS-?er,"nft trat um bie Wende des Jahrhunderts wieder ein 
(t 1822>' - In ber dramatischen Literatnr 
la t, * (t 1803) me6r durch seine national- G-sinnnng 
?-!' ,™f Knnstw-rt seiner Dichtungen bemerkenswert; ber Lnstspieldichter Golboni 
(i 1793) gibt in feinen Komöbten ein Bilb bes üenetianifchen Lebens. 
§ 33. 
Der Osten und Norden Europas vom Tod Peters d. Gr. (1725) bis 
Zum Tod der Kaiserin Katharina II. (1796). Das Ende Polens. 
1. Rußland unter Peters d. Gr. Nachfolgern. 1725-62. 
Rußland war von Peter d. Gr. erst zu einem europäischen Staatswesen 
erhoben worden. Im Verlauf des 18. Jahrhunderts gewann die neue Gro߬ 
macht trotz mehrfacher innerer Erschütterungen vermehrten Einfluß aus die 
europäische Staatengemeinde. Insbesondere übernahm Rußland die bis dahin 
Osterreich obliegende Aufgabe des Kampfes gegen die Türken. 
Auf Peter I. folgten zunächst die kurzen Regierungen seiner Gemahlin 
Katharina I. und seines unmündigen Enkels Peter II. Dann wurde 
Anna Jwanowna ° auf den Thron erhoben (1730—40). Sie überließ 
die Regierung ihren Günstlingen. Unter ihr führte General Münnich mit 
Erfolg Krieg gegen die Türkei; s. S. 104. Im Frieden erhielt Rußland 
das 1711 ^verlorene Asow zurück. Nach einer kurzen Zwischenregierung 
1 Vergl. Goethes „Italienische Reife" (1786—88). In Rom lebte Winckelmann 
ber ^aler Carstens (aus Schleswig, f 1798) unb ber Bildhauer 
Thorwalbsen (ein Däne, 1770-1844) in ben Geist ber Antike ein. 
b. h. bie Tochter Iwans, bes älteren Brubers Peters b. Gr 
Stich, Lehrbuch der Geschichte III. 3, Aufl. ' ' Q
	        

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Stich, Hans. Die Neuzeit. Bamberg: Buchner, 1905. Print.
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