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Leitfaden und Lesebuch der Geschichte für Schulen

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN624758052
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6590016
Titel:
Leitfaden und Lesebuch der Geschichte für Schulen
Signatur:
HDG-II 53(3,1873)
Autor*in:
Kriebitzsch, Karl Theodor
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Prausnitz
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1873
Ausgabenbezeichnung:
3., verb. u. bis zum Jahre 1872 fortgef. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
in vier Stufen

Kapitel

Titel:
Leitfaden und Lesebuch der Geschichte für Schulen. Zweiter Theil: Stufe 3 und 4
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Dritte Stufe
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Zweites Semester
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Leitfaden und Lesebuch der Geschichte für Schulen
  • Einband
  • Titelseite
  • Leitfaden und Lesebuch der Geschichte für Schulen. Erster Theil: Stufe 1 und 2
  • Erste Stufe
  • Zweite Stufe
  • Vorwort zur ersten Auflage
  • Leitfaden und Lesebuch der Geschichte für Schulen. Zweiter Theil: Stufe 3 und 4
  • Dritte Stufe
  • Deutsche und preussische Geschichte
  • Erstes Semester
  • Zweites Semester
  • Drittes Semester
  • Viertes Semester
  • Tages-Kalender
  • Vierte Stufe
  • Einband

Volltext

§. 18. Bis 1648. 51 
einen Frieden, der das Land von dem Feinde befreite. In 
demselben Jahre erließ der Kaiser das Restitntionsedict, 
wonach die Protestanten alle seit dem Passauer Vertrag ein- 
gezogenen geistlichen Stifter und kirchlichen Güter wieder her- 
ausgeben sollten. Das brachte den Kaiser vollends um alles 
Vertrauen und zog den Krieg noch um lange Jahre hinaus. 
1629 starb auch der kühne Fürst Bethlen Gabor von 
Siebenbürgen, ein treuer Helfer der Protestanten. 
*St. Förster, der Graf v. Mansfeld. 'Brauer, die 400 
Pforzheimer. 1.33 übe, die deutschen Spartaner bei Wimpfen. 
Laube, der deutsche Krieg. (Erstes Buch: Junker Hans. Zwei- 
tes Buch: Waldstein. Drittes Buch: Herzog Bernhard.) B an 
der Velde, die Lichtensteiner. 
3. Die allgemeinen Klagen der Fürsten, besonders Maxi- 
milians von Baiern, über die frevlen Anmaßungen und gräu- 
lichen Bedrückungen Waldsteins zwangen den Kaiser, auf dem 
Reichstag zu RegenSburg ihn abzusetzen. Waldstein ge-1630 
horchte ohne Weigern und ging auf seine Güter in Böhmen, wo 
er in kaiserlicher Pracht lebte. Aber nur zu bald sollte der 
Kaiser ihn wieder brauchen. Denn Richelieu, der allmäch- 
tige Minister in Frankreich, eifersüchtig auf des Kaiserhauses 
Siege und Uebermacht, rief einen neuen Feind in die Schran¬ 
ken, nämlich den herrlichen Heldenkönig Gustav Adolf 
von Schweden. 
Die Hülfe, welche Ferdinand feinen Feinden im Kriege ge- 
leistet, die Härte, mit der er die Herzöge von Mecklenburg, seine 
Verwandten, vertrieben, der Hohn, mit dem er seinen Gesandten 
begegnet, die Gefahr, welche dem Evangelium drohte, bewog ihn, 
den Krieg aufzunehmen; er schloß mit Polen Frieden und er- 
schien 1630 mit 15000 Tapfern auf der pommerfcheu Küste. 
Er vertrieb die Kaiserlichen aus Pommern und brachte 
den alten Herzog Bogislav zum Bündniß mit ihm. Aber 
die deutschen Fürsten weigerten sich dessen, und aufgehalten 
durch die Kurfürsten von Brandenburg und von Sachsen, 
Georg Wilhelm und Johann Georg, konnte er den Fall 
von Magdeburg nicht hindern, das von Tilly und Pappen- 
heim am 10. Mai 1631 erstürmt wurde und nach furcht-1631 
barer Plünderung in Feuer aufging. Nachdem er sich nun 
der Festungen Spandau und Küstrin versickert, die Herzöge 
von Mecklenburg wieder eingesetzt und den Herzog Bernhard 
von Weimar in seine Dienste genommen, rückte er, das 
schwer bedrängte Sachsen zu befreien, gen Leipzig und 
Breitenfeld: der 72jährige, sieggewohnte Tilly wurde auf 
20*
	        

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Kriebitzsch, Karl Theodor. Leitfaden Und Lesebuch Der Geschichte Für Schulen. Berlin: Prausnitz, 1873. Print.
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