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Leitfaden und Lesebuch der Geschichte für Schulen

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN624758052
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6590016
Titel:
Leitfaden und Lesebuch der Geschichte für Schulen
Signatur:
HDG-II 53(3,1873)
Autor*in:
Kriebitzsch, Karl Theodor
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Prausnitz
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1873
Ausgabenbezeichnung:
3., verb. u. bis zum Jahre 1872 fortgef. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
in vier Stufen

Kapitel

Titel:
Leitfaden und Lesebuch der Geschichte für Schulen. Zweiter Theil: Stufe 3 und 4
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Dritte Stufe
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Zweites Semester
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Leitfaden und Lesebuch der Geschichte für Schulen
  • Einband
  • Titelseite
  • Leitfaden und Lesebuch der Geschichte für Schulen. Erster Theil: Stufe 1 und 2
  • Erste Stufe
  • Zweite Stufe
  • Vorwort zur ersten Auflage
  • Leitfaden und Lesebuch der Geschichte für Schulen. Zweiter Theil: Stufe 3 und 4
  • Dritte Stufe
  • Deutsche und preussische Geschichte
  • Erstes Semester
  • Zweites Semester
  • Drittes Semester
  • Viertes Semester
  • Tages-Kalender
  • Vierte Stufe
  • Einband

Volltext

52 Dritte Stufe. 
dieser Ebene völlig geschlagen und kam kaum mit dem Leben 
davon. 
Das Jahr darauf, als er am Lech dem König entgegentrat, 
1632 wurde er tödtlich verwundet und starb in Ingolstadt. Gustav 
Adolf besetzte Nürnberg, Augsburg, München, Johann Georg 
zog in Prag ein. In dieser Roth wendete sich der Kaiser an Wald- 
stein. Und dieser übernahm, doch unter harten Bedingungen, den 
Oberbefehl wieder und hatte in Kurzem 40,000 Mann beisammen. 
Mit diesen vertrieb er die Sachsen aus Böhmen und lagerte sich 
dann bei Nürnberg. Doch war er 11 Wochen lang zu keiner 
offenen Feldschlacht mit dem König zu bewegen. Die Noth stieg 
in der Stadt und in der Umgegend auf's Höchste. Endlich griff 
Gustav Adolf das feindliche Lager an, aber vergeblich und 
mit schwerem Verlust. Und Waldstein brach nun gegen Sachsen 
auf, das für sein Bündniß mit Schweden büßen sollte. 
Gnstav Adolf ihm nach über Arnstadt nach Naumburg, dann 
nach Lützen. 
Bei Lützen war am 16. November die verhängnisvolle 
Schlacht, in welcher der Heldenkönig zwar fiel, aber Bernhard 
von Weimar, nachdem auch Pappenheim in den Tod gesunken, 
doch endlich über Waldstein den Sieg davon trug, der das 
Feld räumte und sich nach Böhmen zurückzog. (I. 76.) In 
demselben Jahre starb Friedrich von der Pfalz in Mainz. 
Schiller, Wallensteins Lager. Weber, Magdeburgs Zerstö- 
rung. "Sendtner, Pappenheims Tod. *Ortlepp, Gustav 
Adolf. *3oAltenburg, verzage nicht, du Häuflein klein. 
4. An Gustav Adolfs Statt trat nun der Reichs- 
Verweser Schwedens, der edle, weise Kanzler Axel Oxen- 
stier na; doch fand er nickt so willigen Gehorsam bei den 
deutschen Fürsten und Generalen, und den Oberbefehl über 
das Heer übernahm der Herzog Bernhard von Weimar. 
Aus dem Ganzen aber wich die straffe, einheitliche Leitung, 
aus dem Schwedenheere die fromme, strenge Zucht. Bran- 
denbnrg und Sachsen wurden von Waldstein, Baiern von 
den Schweden furchtbar heimgesucht. Waldstein aber, dem 
Kaiser durch seine Uebermacht lästig und von seinen Feinden 
verdächtigt und gedrängt, insgeheim einen Bund mit Bern- 
hard und Schweden und Sachsen zu suchen, wurde als Ver- 
1634 räther an dem Kaiser 1634 aus Buttlers Veranstaltung in 
Eger, wohin er sich zurückgezogen, ermordet; mehrere seiner 
getreuen Generale mit ihm. Seine Güter wurden eingezogen 
und an seine Feinde verschenkt. Gallas, der nun (anstatt 
des römischen Königs Ferdinand, der nur den Namen hergab)
	        

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Zitierempfehlung

Kriebitzsch, Karl Theodor. Leitfaden Und Lesebuch Der Geschichte Für Schulen. Berlin: Prausnitz, 1873. Print.
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