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Die Zeit der Religionskämpfe und die Zeit der unumschränkten Fürstengewalt, Brandenburgisch-Preußische Geschichte (H. 3)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN621048631
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4566584
Title:
Lehrbuch der Geschichte für Lyzeen und höhere Mädchenschulen
Author:
Christensen, Heinrich
Editor:
Christmann, Curt
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Hirt
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Subtitle:
Neubearbeitung in 4 Heften, 1 Vorstufe und 1 Ergänzungsheft

Volume

Persistent identifier:
PPN626592933
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6666388
Title:
Die Zeit der Religionskämpfe und die Zeit der unumschränkten Fürstengewalt, Brandenburgisch-Preußische Geschichte
Shelfmark:
HDG-II 69(5,14)-3
Author:
Christmann, Curt
Volume count:
H. 3
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Hirt
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1914
Edition title:
5. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
erste und zweite Periode der Neuzeit

Chapter

Title:
Zweite Periode der Neuzeit. Die Zeit der unumschränkten Fürstengewalt
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Geschichte für Lyzeen und höhere Mädchenschulen
  • Die Zeit der Religionskämpfe und die Zeit der unumschränkten Fürstengewalt, Brandenburgisch-Preußische Geschichte (H. 3)
  • binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Erste Periode der Neuzeit. Die Zeit der Religionskämpfe
  • Zweite Periode der Neuzeit. Die Zeit der unumschränkten Fürstengewalt
  • Anhang
  • Deutschland nach der Kreiseinteilung (XVI. Jahrhundert)
  • Deutschland vor der französischen Revolution
  • Advertising
  • binder

Full text

Zweite Periode der Neuzeit. 
Die Zeit der unumschränkten Fürstengewalt. 
§ 91. Frankreich unter Ludwig XIV. 
1. Ludwigs XIV. Regierung, a) Die Wegebereiter. Im 17. Jahr¬ 
hundert ward Frankreich dank der kraftvollen Staatskunst Richelieus 
(vgl. § 83, 2) die erste Macht Europas. Er unterwarf mit Gewalt den 
unbotmäßigen Hochadel der Krone, nahm den Protestanten ihre Sicher- 
heitsplätze zugunsten der Staatseinheit und demütigte die Parlamente*). 
Diese Machtstellung nach innen behauptete — trotz der Unruhen der 
„Fronde"**) sein Nachfolger Mazarin, der auch in der auswärtigen 
Politik die Bahnen Richeliens wandelte und durch die Erwerbungen des 
Westfälischen Friedens Frankreich vergrößerte. 
b) Ludwigs Selbstregierung. Ludwig XIV., der von 1643 
bis 1715 den Thron innehatte, übernahm 1661 nach dem Tode Mazarins 
selbst die Leitung der Staatsgeschäfte. Er wurde der kräftigste Vertreter 
des Grundsatzes: „L'etat c'est moi." Gestützt auf ein starkes stehendes 
Heer und eine wohlgeordnete Polizei, konnte er jede Einmischung der 
Stände zurückweisen. 
Der bedeutendste Minister Ludwigs war Colbert: er verwaltete 
dte Finanzen und wurde der wirtschaftspolitische Erzieher seiner Nation. 
Für die Hebung des Handels sorgte er durch die Anlage von Straßen 
und Kanälen (Kanal von Languedoe), durch Förderung des Baues von 
Handelsschiffen sowie durch die Gründung von Handelsgesellschaften und 
von Kolonien in Kanada, am Mississippi und in Ostindien. Um die 
Tätigkeit der Fabriken gewinnbringend zu gestalten, begünstigte er die 
Einfuhr ausländischer Rohstoffe und förderte die französische Warenaus- 
fuhr, verbot jedoch die Einfuhr fremder Produkte (z. B. Englands). Die 
e°Pert Interesse von Handel und Industrie einseitig (ohne Rück- 
!m * . . hämische Landwirtschaft) getroffenen Maßnahmen werden als 
Merkantilismus oder Merkantilsystem bezeichnet. Die vornehmste 
Bedeutung der merkantilistifchen Politik lag darin, daß sie der Staats- 
Schaffung einheitlicher Wirtschaftsgebiete (unter Zu- 
p^^nzieller Sonderinteressen) ermöglichte. — Die franzö- 
.!ze Knegsstotte, die bei Colberts Amtsantritt nur ein paar Fahrzeuge 
zahlte, übertraf bei seinem Tode die englische an Bedeutung. 
Die Parlamente jener Zeit waren Gerichtshöfe, die auch Verwaltungsbefugnisse 
**) Opposition des Adels und der Parlamente.
	        

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Christmann, Curt, and Heinrich Christensen. Die Zeit Der Religionskämpfe Und Die Zeit Der Unumschränkten Fürstengewalt, Brandenburgisch-Preußische Geschichte. Leipzig: Hirt, 1914. Print.
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