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Lehrbuch der Vaterlands-Geschichte, von der Urzeit bis auf unsere Tage, für Baierns Volks-Schulen

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN627233244
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6671016
Titel:
Grundriß der Geschichte
Autor*in:
Christensen, Heinrich
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Hirt
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
in drei Teilen

Band

Persistenter Identifier:
PPN627239838
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6672636
Titel:
Das Mittelalter
Signatur:
HDG-II 70(3,1896)-2B
Autor*in:
Christensen, Heinrich
Bandzählung:
Teil 2
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Hirt
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1896
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. B: für konfessionell gemischte Schulen, 3. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
mit 47 Abbildungen, 2 Schrifttafeln und 3 Karten in Farbendruck

Kapitel

Titel:
Zweite Periode. Die Zeit des Frankenreiches
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lehrbuch der Vaterlands-Geschichte, von der Urzeit bis auf unsere Tage, für Baierns Volks-Schulen
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort an Lehrer und Erzieher
  • Inhalt
  • Erstes Baendchen. 600 Jahre vor Christus bis 1180 nach Christus, vom Ursprunge der Bojer bis zur Achtserklaerung Heinrich des Loewen
  • Allgemeine Vorbegriffe ueber Geschichte
  • I. Periode. Die Agilolfinger
  • II. Periode. Von der Oberherrschaft der Carolingen bis zur Achtserklaerung Heinrichs des Loewen
  • Zweites Baendchen. Von Otto von Wittelsbach bis auf Maximilian I. von 1180 bis 1598
  • III. Periode. Von Otto von Wittelsbach bis auf Maximilian I. Herzog und Churfuerst
  • IV. Periode. Von Maximilian I. Churfuerst bis zum Erloeschen des baierischen Mannsstammes der wilhelminischen Linie
  • Drittes Baendchen. Von dem Anfalle Baierns an das pfaelzisch-wittelsbachische Churhaus, bis auf die neuesten Zeiten. Von 1777 bis 1818
  • V. Periode. Von dem Anfalle Baierns an das pfaelzische Churhaus bis auf die neuesten Zeiten
  • Neun Anmerkungen
  • Register
  • Verbesserungen der Druckfehler
  • Werbung
  • Stammtafel
  • Einband

Volltext

12t 
o 
wig l. als nächsten Verwandten zu. — Doch die glän- 
zendste Erwerbung für Ludwig l. war die blühende 
Pfalzgrafschaft am Rhein. Kaiser Friedrich H. 
belohnte des Herzogs Ludwig l. Anhänglichkeit an ihn 
während dem Kaiserzwist dadurch, daß er ihm die Pfalz, 
grafschaft am Rhein erbetgen gab (1214); nachdem er 
den bisherigen Besitzer derselben: Pfalzgrafen Heinrich 
(Sohn Heinrich deö Löwen und Bruder des Königs 
Otto IV.) mir der Acht belegt hatte. — Doch als Lud¬ 
wig l. davon Besitz nehmen wollte, ward er von Hein- 
richs Anhängern gefangen genommen nnd mußte seine 
Freiheit mit einem beträchtlichen Lösegeld erkaufen. Da 
vermittelte Herzog Ludwig l. sehr staatSklug eine Hei- 
rath zwischen feinem Sohne Otto und Agnes, der 
Erbtochter des Pfalzgrafen; diese Heirath wurde 1225 
zu Straubing vollzogen und also gelangte Ludwig nach 
des Pfalzgrafen Tode (1227) zum ruhigen Besitze der 
Würde und der damit verbundenen Länder. 
Frg. 96) Welche Vorzüge genoßen die Pfalz- 
grafen am Rhein vor andern Fürsten im deut¬ 
schen Reiche, — und welche Güter besaßen sie? 
Antw. In den Zeiten deö Mittelalters, wo der deut- 
sche König keine feste Residenz, wohl aber viele Palläste 
innerhalb des Reiches hatte, die er abwechselnd besuchte 
und bewohnte, waren die Pfalzgrafen, wie bekannt, 
ursprünglich die Administratoren dieser Palläste und 
die königlichen Rentmeister in denselben. Keiner unter 
ihnen galt aber mehr, als der Pfalzgraf am Rhein, 
der nach der Zertrümmerung des alten rheinfränkischen 
HerzogthumS, im kaiserlichen Pallast zu Aachen wohnte. 
Der Pfalzgraf am Rheine war kaiserlicher Hofrich¬ 
ter, zu dessen Sprengel auch Lothringen auf dem linken 
Rheinufer gehörte; auch war kein Herzog in der ihm 
anvertrauten Provinz. Er war in Abwesenheit und bei 
dem Tode deö deutschen Königs einziger VicariuS 
deS Reiches. Die andern Pfalzgrafen gehörten 
nur zum Grafenstande, der Pfalz graf am Rheine 
aber war Erzfürst des Reiches, und in der Folge
	        

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Seel, Heinrich. Lehrbuch Der Vaterlands-Geschichte, Von Der Urzeit Bis Auf Unsere Tage, Für Baierns Volks-Schulen. Kempten: Dannheimer, 1826. Print.
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