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Mit einem Stahlstich (Bd. 3)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN627433472
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6684035
Titel:
Leitfaden der Geschichte für höhere Mädchenschulen und Lehrerinnenseminare
Autor*in:
Dahmen, Joseph
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Hirt
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
in 3 Teilen

Band

Persistenter Identifier:
PPN627442250
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6688829
Titel:
Von der Zeit Karls des Großen bis zum Westfälischen Frieden
Signatur:
HDG-II 72(2,00)-2
Autor*in:
Dahmen, Joseph
Bandzählung:
Teil 2
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Hirt
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1900
Ausgabenbezeichnung:
2., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Einband

Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Allgemeine Weltgeschichte für alle Stände
  • Mit einem Stahlstich (Bd. 3)
  • Einband
  • Frontispiz
  • Titelseite
  • Dritte Periode. Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Untergange der Hohenstaufen, 1096 bis 1268
  • Vierte Periode. Vom Untergange der Hohenstaufen bis zur Reformation. (1268 - 1517.)
  • Erstes Hauptstück. Städte und Bürgerthum
  • Zweites Hauptstück. Gründung der habsburgischen Macht
  • Drittes Hauptstück. Unerwarteter Stoß, den die Hierarchie erleidet
  • Viertes Hauptstück. Zeit des Beginns der schweitzerischen Freiheit
  • Fünftes Hauptstück. Zeiten unmittelbar vor und während der großen Kirchenspaltung, bis 1410
  • Sechstes Hauptstück. Wickliffe und das Concil von Pisa
  • Siebentes Hauptstück. Sigismund und das Concil von Konstanz
  • Achtes Hauptstück. Osmanen und Paläologen
  • Neuntes Hauptstück. Sieg des Pabstthums über die Concile und Erfindung der Buchdruckerkunst
  • Zehntes Hauptstück. Die Politik findet gewisse Mittelpunkte, während der Schauplatz der Geschichte sich erweitert
  • Einband

Volltext

1 
Sieg d. Pabstth. üb. d. Sonette u. Erfind. d.Buchbruckerkunst. 687 
/ 
gleich Ludwig am 16. Juli 1465 bei Monthleri in zwei, 
felhafter Schlacht Paris wider ihn vertheidigte, so be. 
lagerten doch bald die zu Etampes vereinigten Feinde 
50,000 Mann stark die Hauptstadt. Jndeß raffte Lud¬ 
wig Streitkräfte zusammen, hielt strenge Mannszucht, 
während seine Gegner plünderten, trieb die Lütticher zum 
Ausstande gegen den Herzog von Burgund, zog, jedes 
Treffen vermeidend, die Sache hinaus, bis bei den 
Verbündeten Mangel einriß, und brachte, indem er Alle 
durch Zugeständnisse lockte, um sie dann einzeln zu ver. 
derben, am 50. Okt. 1465 den Frieden von Conflans zu 
Stande. Hier willigte er in eine Gencralreform des 
Reichs, welche durch 12 Prälaten, 12 Ritter und 12 ko. 
nigliche Räthe veranstaltet werden solle, proclamirte 
eine allgemeine Amnestie, sagte dem Herzoge von Berry 
die Normandie, mit der Macht eines alten Erbherzogs, 
überdies; Bretagne und Alcncon als Lehen der Normandie 
zu, versicherte dem Grafen von Charolois den Besitz der 
picardischcn Städte, stellte den Herzog von Calabrien, 
Sohn des sizilischen Titularkönigs Rene durch Mvuzon, 
St. Menehoud, Neufchateaux, durch eine Baarzahlung 
von 100,000 Thalern und durch scchsmonatlichen Sold 
für 1500 Glevcn zufrieden, gab dem Herzog von Bre¬ 
tagne Etampes, Montfort und einige Hohcitsrcchte, und 
bedachte den Herzog von Bourbon, die Grafen von Ne¬ 
mours, Armagnac, Dunvis, Albret, St. Paul und 
Andre mit Besitzungen, Geld und Aemtern. Kaum wa¬ 
ren seine Gegner auscinandergegangen, so übersiel er 
die nunmehr verlaßnen Edclleute einzeln, ließ manche 
hinrichten, dcmüthigte alle, erklärte im Parlament den 
geschloßnen Frieden für ungültig, zog die Normandie 
ein, weil über dieselbe ein Streit zwischen Berry und 
Franz entstanden war, und that der versprochnen Re¬ 
form keine Erwähnung mehr. Karl war in seinen 
Landen hinreichend beschäftigt, wo, nachdem er eben erst 
Dinant und Lüttich unterworfen hatte, erstere Stadt 
gleich wieder zu den Waffen griff: mit 30,000 Mann 
J
	        

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Bauer, Ludwig Amandus. Mit Einem Stahlstich. Stuttgart: Belser, 1837. Print.
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