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Grundzüge der Geschichte des Mittelalters (Teil 2)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN631876383
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6922843
Title:
Hilfsbuch für die Vorstufe des Geschichtsunterrichts an sächsischen Human- und Realgymnasien
Author:
Vogel, Theodor
Richter, Fritz
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Ehlermann
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN631876804
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6922851
Title:
Bilder aus der Götter- und Heldensage der Griechen, Römer und Deutschen
Shelfmark:
HCG-II 44(4,17)-1
Author:
Vogel, Theodor
Richter, Fritz
Volume count:
Teil 1 = Sexta
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Ehlermann
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1917
Edition title:
4. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
A. Aus der griechischen Götter - und Heldensage
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Geschichte für die oberen Klassen der Gymnasien und Realgymnasien
  • Grundzüge der Geschichte des Mittelalters (Teil 2)
  • Binder
  • Title page
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt und Zeittafel. Das Mittelalter
  • I. Periode. Die germanischen Stämme im Kampfe mit dem römischen Weltreich. - 476 n. Chr.
  • II. Periode. Die germanischen Reiche bis zur Wiederherstellung des abendländlichen Kaisertums. 476 - 814
  • III. Periode. Die Ausbildung der Hierarchie und des Feudalstaates. 814 - 1096 (1125)
  • I. Abschnitt. Die Auflösung des karolingischen Reiches 814 - 918
  • III. Abschnitt. Die inneren Zustände des deutschen Reiches
  • IV. Periode. Der Kampf um die Weltherrschaft im Zeitalter der Kreuzzüge und die Begründung der deutschen Kulturherrschaft im Norden und Osten. 1096 - 1273
  • V. Periode. Die Auflösung des deutsch-römischen Reiches und die Ausbildung nationaler Staaten: Erschütterung der päpstlichen Herrschaft. 1273 - 1492 (1517)
  • Binder

Full text

— 111 — 
Klöster (Benediktiner: Admont und Melk, Augustiner-Chorherren: 
Kloster-Neuburg, noch später die Cistercienser) den Anbau und 
die Kirchengründung gleich eifrig betrieben. 
3. Demnächst begann sich auch der Verkehr und mit ihm 
die städtische Entwickelung zu heben, doch vorerst ausschlie߬ 
lich unter dem Schutze der Kirche. Eine Stadt entstand durch 
die Gründung eines ständigen Marktplatzes (das Kreuz oder 
„Weichbild" Marktzeichen) unb zwar an solchen Orten, wo, ab¬ 
gesehen von der den Handel begünstigenden geographischen Lage, 
insbesondere kirchliche Feste zu gewissen Zeiten große Menschen¬ 
mengen zusammenführten und dadurch Anlaß zu Marktverkehr 
gaben. Hierzu kam als zweite wesentliche Eigenschaft der Stadt 
zum Schutze des neuen wirtschaftlichen Lebens und zugleich zur 
Begrenzung der städtischen Pflichten und Rechte die Ilmmaue¬ 
rung (daher „Bürger" und im oberdeutschen Sprachgebrauch 
„Burgrecht" = Stadtrecht) und endlich später als eine der er¬ 
rungenen „Freiheiten" die Herstellung eines besonderen Stadt¬ 
gerichtsbezirkes. Das Recht zur Errichtung eines Marktes wie 
zur Anlage einer Befestigung war ursprünglich ein Vorrecht 
(Regal) des Königs (daher des Königs Schwert, Hut oder Fahne 
als Marktzeichen, später in die Rolandsfäule verwandelt), wenn 
er auch zahlreiche Märkte an die Großen des Reiches, nament¬ 
lich an die Bischöfe als Marktherren (Münze und Zollrecht) verlieh. 
4. In rascher Folge entstanden Märkte zuerst (seit dem 
Ausgang des 9. Jahrh.) in den alten Römerstädten (Straß- 
bnrg, Regensburg, Augsburg), besonders längs des Rheines 
in den Bischofsstäben (Kölns Verbindung mit England). Aber 
auch neue Städte wurden gegründet, wie Nürnberg unter dem 
Schutze einer königlichen Psalz, Dortmund und Ulm im An¬ 
schluß an einen Königshof. Freilich die bedeutendsten Straßen 
des damaligen Weltverkehrs von Asien nach Europa (abgesehen 
von den Nordseeplätzen) umgingen Deutschland im wesentlichen 
noch immer oder streiften es nur. Der Verkehr im Binnenlande 
beschränkte sich noch immer vorzugsweise aus den Vertrieb der Lan¬ 
deserzeugnisse aus ben Flüssen. Doch schon entwickelte sich hier 
und ba unter kirchlicher Pflege ein lebhafter Gewerbfleiß auch 
für ben Verkauf. 
5. Kunst und Wissenschaft. 
1. Völlig unter kirchlicher Leitung ftanb die geistige Kultur, 
besonders auf dem Gebiete der Kunst. Die Kunstthätigkeit nahm
	        

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Ulbricht, Edmund, and Otto Kaemmel. Grundzüge Der Geschichte Des Mittelalters. Dresden: Höckner, 1891. Print.
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