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Bilder aus der Götter- und Heldensage der Griechen, Römer und Deutschen (Teil 1 = Sexta)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN631876383
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6922843
Title:
Hilfsbuch für die Vorstufe des Geschichtsunterrichts an sächsischen Human- und Realgymnasien
Author:
Vogel, Theodor
Richter, Fritz
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Ehlermann
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN631876804
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6922851
Title:
Bilder aus der Götter- und Heldensage der Griechen, Römer und Deutschen
Shelfmark:
HCG-II 44(4,17)-1
Author:
Vogel, Theodor
Richter, Fritz
Volume count:
Teil 1 = Sexta
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Ehlermann
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1917
Edition title:
4. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Appendix

Title:
D. Anhang
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Appendix

Contents

Table of contents

  • Hilfsbuch für die Vorstufe des Geschichtsunterrichts an sächsischen Human- und Realgymnasien
  • Bilder aus der Götter- und Heldensage der Griechen, Römer und Deutschen (Teil 1 = Sexta)
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort zur ersten Auflage
  • Inhaltsverzeichnis
  • A. Aus der griechischen Götter - und Heldensage
  • B. Aus der römischen Heldensage
  • C. Aus der deutschen Götter - und Heldensage
  • D. Anhang
  • Binder

Full text

D. Hrihang. 
I. fränkische Sagen. 
a) Karl der Große. 
Dem deutschen Stamme der Franken war es gelungen, auf 
Kosten des Römerreichs im nördlichen Gallien (d. i. das Heu- 
tige Frankreich) sich auszubreiten. Aber das fränkische Königshaus 
versank in Untätigkeit und Sinnenlust. Müßig lebten die Könige 
in ihren Palästen bei festlichen Gelagen und überließen die Re- 
gierung den Reichsverwesern, die den Titel Hausmeier führten. 
Der ehrgeizige Hausmeier P i p i n war der Meinung, daß die 
Krone dem gebühre, der wirklich der Herrscher des Landes sei; er 
erklärte den bisherigen Scheinkönig für abgesetzt und ließ ihn in 
einem Kloster einschließen, sich selber aber ließ er zum König krönen. 
Das Volk der Franken begrüßte mit Freuden die Thronbesteigung 
des tüchtigen, tatkräftigen Mannes. Doch die Großen des Reiches 
erfüllte es mit Unmut, daß sie nun vor dem sich beugen sollten, 
der vorher ihresgleichen gewesen war. Sie gehorchten ihm nur 
unwillig und verlachten gar oft die Befehle des Kleinen oder Kur- 
zen — fo nannten sie ihn spöttisch wegen seiner geringen Körpergröße. 
Bei einem großen Feste wurde auch ein Kampf wilder Tiere 
veranstaltet. Umgeben von den höchsten Würdenträgern des Reiches, 
wohnte König Pipin dem Schauspiel bei. Ein wilder Stier ward 
in die Schranken -gelassen und bald darauf ein Löwe, dessen Blut- 
gier durch langes Hungern erhöht worden war. Der Stier er- 
wartete seinen Gegner mit gesenktem Kopfe und vorgestreckten 
Hörnern, aber der Löwe wußte ihn durch gewandte Bewegungen 
zu täuschen und saß bald auf dem Genick des Stieres, wo er Zähne 
und Krallen einschlug, sodaß das Tier <ys die Knie stürzte. 
Als nun alle mit Spannung sich dem Schauspiel hingaben, 
sprang König Pipin plötzlich auf und richtete mit lauter Stimme 
an seine Großen die Frage: „Wer von euch wagt es, dem Löwen 
seine Beute zu entreißen?" Da fand sich keiner bereit, das Wagnis 
zu unternehmen; bleichen Antlitzes und mit ängstlichen Gebärden 
schreckten sie vor der Gefahr zurück. Und schon war der König hinab 
auf den Kampfplatz gesprungen; das gezückte Schwert in der Hand,
	        

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Citation recommendation

Fricke, J. H. Albert. “Handbuch Des Katechismus-Unterrichts Nach Dr. M. Luthers Katechismus.” Verlag von Carl Meyer (Gustav Prior), 1886. Print.
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