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Geschichte des Altertums (Teil 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN635355833
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7089729
Title:
Lehrbuch der Geschichte für sächsische Seminare
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Teubner
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Volume

Persistent identifier:
PPN635356260
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7089732
Title:
Geschichte des Altertums
Shelfmark:
HEL-II 2(3,09)-1
Author:
Wolff, Emil
Gehmlich, Ernst
Schenk, Karl
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Teubner
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1909
Edition title:
3. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
mit 16 Bildertafeln

Preface

Title:
Vorwort
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Preface

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Geschichte für sächsische Seminare
  • Geschichte des Altertums (Teil 1)
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • Das Altertum
  • Zahlen
  • Bilderanhang
  • Binder

Full text

Aus dem Vorwort zur zweiten Auflage. 
Das Buch trägt nach wie vor beschreibenden Charakter. Darstellung 
der wichtigsten Ereignisse der alten Geschichte nach ihrem äußeren Gang und 
der Hauptformen des antiken Kulturlebens ist seine oberste Aufgabe. Damit 
ist nicht gesagt, daß es auf eine denkende Betrachtung der Geschichte verzichte. 
Wo immer sich Gelegenheit bietet und die Fähigkeit des Schülers dazu ausreicht, 
ursächliche Zusammenhänge herzustellen, von den äußeren Formen des geschicht- 
lichen Verlaufs auf die inneren treibenden Kräfte zu schließen, wird dies getan. 
Die den Hauptabschnitten angefügten Aufgaben wollen dazu anleiten. 
Das Buch soll keineswegs den Lehrer ersetzen und kann dies auch nicht. 
Zunächst will der geschichtliche Lehrstoff nicht nur dargestellt, sondern auch ver- 
arbeitet sein. Wie ich mir das denke, zeigen die schon erwähnten Aufgaben. 
Will der Lehrer bei deren Lösung den Schüler sicher führen, so muß er weit 
über den Inhalt des Buches hinausreichende Kenntnisse einsetzen können und 
über ein selbständiges historisches Urteil verfügen. Aber schon der gute Vor- 
trag setzt die Erfüllung dieser Bedingungen voraus. Wer eindrucksvoll er- 
zählen will, muß die Form selbst schaffen, muß eigenstes Empfinden in seine 
Worte legen und darf nicht bloß einem Fremden nachreden; er muß in ruhiger 
Selbstgewißheit vor die Schüler treten und bedarf dazu voller Herrschaft über 
den Stoff, die er jedoch niemals aus einem Schulbuche gewinnen kann. 
Das Lehrbuch soll zuerst dem Wunsche des Schülers Rechnung tragen, 
das, was ihn in der Unterrichtsstunde erhoben hat, noch einmal zu hören. 
Es will ihm ein freundlicher Begleiter bei seinem Privatstudium sein, will das 
erregte Interesse lebendig erhalten und noch kräftigen und fo zugleich dem 
Lernstoffe auf die angenehmste Weise Eingang in sein Gedächtnis verschaffen. 
Daraus erklärt sich seine Form. Es sucht wichtige Ereignisse in dramatischer 
Lebendigkeit, womöglich im Anschluß an die ursprünglichen Quellen, Zustände 
in höchster Anschaulichkeit darzustellen. Was sich dem Schüler in der Lehr- 
stunde in schönstem Gewände gezeigt hat, darf ihm im Buche nicht in abstoßen- 
der Gestalt entgegentreten, nicht als trockener Lernstoff, dem die Seele entflohen 
ist, wenn das erwachte Interesse nicht erstickt werden soll. 
Pirna, Ostern 1904. 
Dr. Gehmlich. 
Vorwort zur dritten Auflage. 
Das Buch zeigt in der dritten Auflage nur unbedeutende Veränderungen. 
Hie und da ist der Ausdruck verbessert oder ein kleines Versehen getilgt worden. 
Die Zahlen, die eingeprägt werden sollen, haben am Rande des Textes einen 
Platz gefunden und treten durch den Druck hervor. 
Dresden, Ostern 1909. 
Dr. Gehmlich.
	        

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Wolff, Emil, Ernst Gehmlich, and Karl Schenk. Geschichte Des Altertums. Leipzig: Teubner, 1909. Print.
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