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Hilfsbuch für den Geschichtsunterricht in Präparandenanstalten

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN635737361
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7224684
Title:
Hilfsbuch für den Geschichtsunterricht in Präparandenanstalten
Shelfmark:
HEL-II 4(7,1892)
Author:
Hoffmeyer, Ludwig
Hering, Wilhelm
Place of publication:
Breslau
Publisher:
Hirt
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1892
Edition title:
7. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Das Altertum
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
2. Das griechische Heldenzeitalter
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Hilfsbuch für den Geschichtsunterricht in Präparandenanstalten
  • Binder
  • Title page
  • Vorrede zur sechsten Auflage
  • Inhalt
  • Das Altertum
  • 1. Die morgenländischen Völker
  • 2. Das griechische Heldenzeitalter
  • 3. Sparta und Athen
  • 4. Die Perserkriege
  • 5. Griechenlands Blüte und Verfall
  • 6. Das macedonische Weltreich
  • 7. Roms ältere Geschichte
  • 8. Die punischen Kriege
  • 9. Zeit der Bürgerkriege
  • 10. Rom ein Kaiserreich
  • 11. Bilder aus dem römischen Leben
  • 12. Pflanzung und Ausbreitung des Christentums
  • 13. Die alten Deutschen
  • Das Mittelalter
  • 14. Chlodwig; 481 - 511
  • 15. Mohammed
  • 16. Bekehrung der Deutschen zum Christentum
  • 17. Karl der Große; 768 - 814
  • 18. Heinrich I.; 919 - 936
  • 19. Otto I., der Große; 936 - 973
  • 20. Heinrich IV.; 1056 - 1106
  • 21. Die Kreuzzüge
  • 22. Friedrich Barbarossa; 1152 - 1190
  • 23. Mittelalterliche Zustände
  • 24. Rudolf von Habsburg; 1273 - 1291
  • 25. Kaiser Sigismund; 1410 - 1437
  • 26. Erfindungen und Entdeckungen im Mittelalter
  • Die Neuzeit
  • 27. Die Reformation
  • 28. Der dreißigjährige Krieg; 1618 - 1648
  • 29. Geschichte Brandenburgs und Preußens vor dem großen Kurfürsten
  • 30. Friedrich Wilhelm, der große Kurfürst; 1640 - 1688
  • 31. Friedrich III. (I.); 1688 - 1713
  • 32. Friedrich Wilhelm I.; 1713 - 1740
  • 33. Peter der Große und Karl XII.
  • 34. Friedrich II., der Große; 1740 - 1786
  • 35. Zwei außerdeutsche Staatsumwälzungen
  • 36. Friedrich Wilhelm II.; 1786 - 1797
  • 37. Napoleon Bonaparte
  • 38. Friedrich Wilhelm III. (Bis zu den Freiheitskriegen.)
  • 39. Napoleon auf der Höhe seiner Macht; sein Fall
  • 40. Die deutschen Freiheitskriege von 1813 bis 1815
  • 41. Deutschland nach den Freiheitskriegen
  • 42. Wilhelm I.
  • 43. Der deutsch-französische Krieg von 1870 und 1871
  • 44. Das deutsche Kaiserreich
  • Anhang
  • I. Geschichtstafel
  • Genealogy chart
  • III. Allmähliche Vergrößerung des brandenburgisch-preußischen Staates
  • Regentpanel
  • V. Vaterländische Gedenktage
  • VI. Fragen und Aufgaben
  • Binder

Full text

Der trojanische Krieg. 21 
c. Trojas Fall. Nachdem auf beiden Seiten die edelsten Helden 
gefallen, ohne daß Troja erobert war, ersann der schlaue Odysfens 
eine List. Die Griechen bauten ein Pferd, so hoch fast wie ein Turm; 
durch eine verborgene Thür stiegen die edelsten der noch lebenden 
griechischen Helden in den Bauch desselben. Dann brachen die Griechen 
ihr Lager ab und fuhren hinter die Insel Tenedos, wo sie von den 
Trojanern nicht gesehen werden konnten. Neugierig kamen diese aus 
der Stadt, das gewaltige Tier zu besehen. Ein aufgefangener Grieche, 
Sinon, verkündete: „Das Pferd wird dem Glück bringen, in dessen 
Besitze es ist; deshalb haben es die Griechen so groß gebaut, daß 
ihr es nicht durch eure Thore bringen könnt." Trotz der Warnung 
des Priesters Laokoon rissen die Trojaner einen Teil ihrer Mauern 
ein und führten das Pferd triumphierend in die Stadt; dann über¬ 
ließen sie sich der Freude bei Schmaus und Gelage und in der 
nächsten Nacht dem langentbehrten Schlafe. Ungehört verhallte auch 
die Warnungsstimme der Seherin Kassandra. Als alles schlief, 
schlich sich Sinon aus dem Thore, gab den auf den Schiffen harren¬ 
den Griechen mittelst einer Fackel das verabredete Zeichen und klopfte 
dann an den hohlen Bauch des Pferdes. Vorsichtig öffnete Odysseus; 
die Helden stiegen aus; Mord und Brand erfüllte die ganze Stadt, 
die bald in einen Schutthaufen verwandelt war. Die Einwohner 
wurden getötet oder in die Sklaverei verkauft, nur wenige entkamen, 
unter ihnen Äneas, der in Italien eine neue Heimat fand. Helena 
erhielt Verzeihung und kehrte mit nach Sparta zurück. 
d. Die heimkehrenden Helden traf mannigfaches Unglück. 
Agamemnons Gemahlin hatte sich wahrend der langen Abwesenheit 
ihres Gemahles mit einem anderen vermählt; als Agamemnon endlich 
heimkehrte, wurde er von dem Räuber seines Weibes Überfallen und 
getötet. Am meisten hatte Odysseus zu leiden; 10 Jahre mußte er 
auf dem Meere umherirren. Als er endlich nach vielen Gefahren 
(bei den Cyklopen, in der Unterwelt, bei der Scylla und der Charybdis 
und bei der Zauberin), in denen er seine Begleiter, sein Schiff und 
alle seine Habe verlor, die Heimat wiedersah, mußte er um sein 
Eigentum und um seine Gemahlin Penelope mit zudringlichen Freiern 
einen harten Kampf ausfechten. Er bestand denselben stegreich, 
unterstützt von feinem Sohne Telemach und einem treuen Diener. 
3. Sparta und Athen. 
1) Lykurg, Gesetzgeber in Sparta. 
a. Sparta. Die beiden wichtigsten Zweige des griechischen 
Volkes waren die Ionier und die Dorier. Letztere wohnten an-
	        

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Hoffmeyer, Ludwig, and Wilhelm Hering. Hilfsbuch Für Den Geschichtsunterricht in Präparandenanstalten. Breslau: Hirt, 1892. Print.
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