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Theoretisch-praktisches Handbuch für den Anschauungsunterricht

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN640029906
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7530181
Titel:
Handbuch für den Unterricht in der brandenburgisch-preußischen Geschichte
Signatur:
HDH-II 11(2,1895)L
Autor*in:
Schiffels, Josef
Erscheinungsort:
Paderborn
Verlag:
Schöningh
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1895
Ausgabenbezeichnung:
2. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
nach Maßgabe der neuesten Bestimmungen zunächst zum Gebrauch für Lehrer an Volksschulen ; mit ausgiebiger Berücksichtigung des Lesebuches, der "Ergänzungen I", der vaterländischen Poesie und der Quellenstoffe

Kapitel

Titel:
Drei Erfindungen
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Theoretisch-praktisches Handbuch für den Anschauungsunterricht
  • Einband
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • [Gedicht nach Fr. Rückert]
  • Vorwort zur zweiten Auflage
  • Vorwort zur dritten Auflage
  • Vorwort zur vierten Auflage
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt
  • Zweiter Abschnitt
  • Dritter Abschnitt
  • Vierter Abschnitt
  • Fünfter Abschnitt
  • Anhang. Allgemeine Betrachtungen über die Thierwelt
  • Sechster Abschnitt
  • 1. Der Apfelbaum
  • 2. Der Fliederstrauch (Sambucus nigra)
  • 3. Der Roggen (Secale cereale)
  • 4. Die Kartoffel (Solanum tuberosum)
  • 5. Die Tulpe (Tulipa Gesneriana)
  • 6. Thier und Pflanze
  • 7. Der Wallnußbaum (Juglans regia)
  • 8. Die Eiche (Quercus)
  • 10. Die Pappel (Populus)
  • 11. Die Föhre (Pinus sylvestris, L.)
  • 12. Die Tanne (Pinus picea, L.)
  • 13. Die Lärchentanne (Pinus larix, L.)
  • 14. Die Roßkastanie (Aesculus hippocastanum)
  • 15. Die Linde (Tilia europaea, L.)
  • 16. Die Rothbuche (Fagus sylvatica)
  • 17. Die Weißbuche (Carpinus betulus)
  • 18. Die Birker oder der Maibaum (Betula alba)
  • 19. Die gemeine Erle oder Eller (Betula alnus, L., Alnus glutinosa, Gaertn.)
  • 20. Die gemeine Esche (Fraxinus excelsior, L.)
  • 21. Der Ahorn (Acer)
  • 22. Die gemeine Ulme (Ulmus campestris, L.)
  • 23. Die gemeine Pflaume (Prunus domestica)
  • 24. Die Sauerkirsche (Prunus cerasus, L.)
  • 25. Die Süßkirsche (Prunus avium)
  • 26. Birnbaum und Apfelbaum (Pyrus communis und Pyrus malus, L.)
  • 27. Die Aprikose (Prunus armeniaca, L.)
  • 28. Der Pfirsisch oder die Pfirsche (Amygdalus persica, I.)
  • 29. Die Schlehe (Prunus spinosa)
  • 30. Der Vogelbeerbaum (Sorbus aucuparia)
  • 31. Der gemeine Spindelbaum (Evonymus europaeus)
  • 23. Die Citrone und Apfelsine
  • 33. Die Stechpalme (Ilex Aquifolium)
  • 34. Der Weißdorn (Crataegus oxyacantha)
  • 35. Die Hundsrose (Rosa canina)
  • 36. Der Schneeballenstrauch (Viburnum opulus)
  • 37. Der Sirenenstrauch (Syringa vulgaris)
  • 38. Das Gaisblatt (Lonicera)
  • 39. Der Besenstrauch (Spartium scoparium, L.)
  • 40. Das Haidekraut (Erica vulgaris, L.)
  • 41. Die Sumpfhaide (Erica Tetralix, L.)
  • 42. Der Haselnußstrauch (Corylus Avellana, L.)
  • 43. Der Stachelbeerstrauch (Ribes grossularia)
  • 44. Der Johannisbeerstrauch (Ribes rubrum und B. nigrum)
  • 45. Die Himbeerstaude (Rubus idaeus)
  • 46. Der Heidelbeerstrauch (Vaccinium myrtillus)
  • 47. Epheu, Wintergrün (Hedera helix)
  • 48. Der Weizen (triticum vulgare.)
  • 49. Die Gerste (Hordeum)
  • 50. Der Hafer (Avena sativa)
  • 51. Einige andere Gräser
  • 52. Das Schilfrohr, Teichrohr, Reit (Phragmites communis, Arundo phragmites, L.)
  • 53. Der Buchweizen (Polygonum fagopyrum)
  • 54. Der Flachs (Linum usitatissimum)
  • 55. Der Hanf (Cannabis sativa)
  • 56. Die gemeine Erbse (Pisum sativum)
  • 57. Die Möhre, gelbe Wurzel (Daurus carota, L.)
  • 58. Der gemeine Hopfen (Humulus Iupulus)
  • 59. Die Sichorie (Cychorium Intybus, L.)
  • 60. Die echte Kamille, Mutterkraut (Matricaria Chamomilla, L.)
  • 61. Fieberklee, Bitterklee, Dreiblatt, Zottenblume (Menyanthes trifoliata)
  • 62. Kalmus (Acorus Calamus, L.)
  • 63. Der Beifuß, Wermuth (Artemisia absinthium)
  • 64. Der gebräuchliche Baldrian (Valeriana officinalis)
  • 65. Der gemeine Rainfarrn (Tanacetum vulgare, L.)
  • 67. Der rothe Fingerhut (Digitalis purpurea)
  • 68. Der schwarze Nachtschatten (Solanum nigrum)
  • 69. Das Bilsenkraut (Hyoscyamus niger)
  • 70. Die Tollkirsche (Atropa belladonna)
  • 71. Der Stechapfel (Datura stramonium)
  • 72. Der Wasserschierling (Cicuta virosa)
  • 73. Der Gartenschierling oder die Hundspetersilie (Aethusa Cynapium)
  • 74. Die vierblätterige Einbeere (Paris quadrifolia)
  • 75. Das große Schöllkraut (Chelidonium major)
  • 76. Der gefleckte Aron (Arum maculatum)
  • 77. Die Herbst - Zeitlose (Colchicum autumnale)
  • 78. Die lanzenblätterige Kratzdistel (Cirsium lanceolatum, Scop.)
  • 79. Die Brennnessel (Urtica dioica)
  • 80. Das Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)
  • 81. Crocus (Crocus vernus, All.)
  • 82. Die Gartenhyacinthe (Hyacinthus orientalis, L.)
  • 83. Die Waldanemone, das Windröschen (Anemone nemorosa, L.)
  • 84. Das wohlriechende Veilchen (Viola odorata)
  • 85. Die Schlüsselblume (Primula officinals, Jacq.)
  • 86. Die Dotterblume (Caltha palustris)
  • 87. Der Gundermann (Glechoma hederacea)
  • 88. Das Wiesenschaumkraut
  • 89. Der Löwenzahn (Leontodon taraxacum, L.)
  • 90. Das Maßliebchen (Bellis perennis)
  • 91. Sumpf - Vergißmeinnicht (Myosotis palustris)
  • 92. Waldehrenpreis (Veronica chamaedrys)
  • 93. Das Maiglöckchen
  • 94. Die Wasser - Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • 95. Ragwurz, Kukuksblume, Orchis (Orchis)
  • 96. Der Hahnenfuß, die Ranunkel (Ranunculus)
  • 97. Die Lichtnelken (Lychnis)
  • 98. Die weiße Lilie (Lilium candidum)
  • 99. Die jährige Sonnenblume (Helianthus annuus)
  • 100. Der Klatschmohn (Papaver Rhaeas)
  • 101. Die Kornblume (Centaurea Cyanus)
  • 102. Die Zaunwinde (Convolvulus sepium)
  • 103. Die nesselblätterige Glockenblume (Campanula Trachelium)
  • 104. Die weiße Seerose (Nymphaea alba)
  • 102. Die gelbe Teichrose (Nuphar lutea)
  • 103. Die Kaiserkrone (Fritillaria imperialis)
  • 107. Die Akelei (Aquilegia vulgaris)
  • 108. Der Rittersporn (Delphinium Ajacis)
  • 109. Der blaue Sturmhut (Aconitum Napellus, L.)
  • 110. Die Königskerze, Wollkraut (Verbascum)
  • 111. Der Ziest (Stachys)
  • 112. Das Johanniskraut (Hypricum perforatum)
  • 113. Rohrkolben, Donnerhammer (Typha)
  • 114. Engelfüß, Farnkraut (Polypodium vulgare)
  • Schlußbetrachtungen über die Pflanzen
  • Siebenter Abschnitt
  • Achter Abschnitt
  • [Uebersicht des hierher Gehoerigen]
  • [Andeutungen zur Ausfuehrung der ersten vier Lectionen]
  • Einband

Volltext

Vierter Abschnitt. 
1* Der Canarienvogel. 
¿^ort auf dem kleinen Tische vor euch steht ein Bauer mit einem Vogel. 
Das Bauer ist von Eisendraht gemacht; manches Bauer ist ganz von Holz¬ 
stäben, manches von Holz und Eisen. In dem Bauer ist ein Vogel; es 
heißt deßhalb ein Vogelbauer. Das Vogelbauer wird auch der Käsig 
genannt. 
Dieser Vogel heißt: der Canarienvogel; Ca—na—ri—en—vo—gel. 
Sechs Mal muß man den Mund öffnen, das Wort hat 6 Silben. Hier 
steht es geschrieben. 
Der Storch ist auch ein Vogel, aber ein großer Vogel. Die Taube ist 
nicht so groß, ist kleiner; aber der Canarienvogel ist noch kleiner. Es ist 
ein sehr kleiner Vogel. 
Hier ist eine Elle. So groß ist der Canarienvogel lange nicht. Dies 
ist eine halb Elle oder ein Fuß. Der Canarienvogel ist nicht so groß, nicht 
so lang. Auf diesem Fußstock sind 12 Striche (vielleicht nur lO); vom Ende 
bis zum ersten Strich ist 1 Zoll. Wie weit ist dies? 2 Zoll — 3 Zoll 
— 4 Zoll u. s. w. Damit wollen wir den Vogel messen. Dies ist sein 
Schnabel. Der Schnabel hat eine Spitze. Auch der Schwanz hat eine Spitze. 
Schnabelspitze — Schwanzspitze. Carl meint, der Canarienvogel ist 4 Zoll 
lang; Heinrich sagt: 5Zoll. Carl sagt zu wenig — Heinrich zu viel. Der 
Vogel ist zwischen 4 und 5 Zoll — 4 bis 5 Zoll lang. 
Jetzt sitzt der kleine Vogel; er ist nicht sehr breit. Aber er kann sich 
breiter machen, wenn er stiegt. Er breitet seine Flügel aus und ist dann 
wohl 8 Zoll breit. Er ist 2 Zoll hoch. 
Der Canarienvogel hat ein warmes Kleid; er ist mit Federn bedeckt, 
jedoch nicht ganz, denn Schnabel und Füße sind nackt. Einige Federn 
sind klein, andere groß. Kleine Federn heißen Dunen; die großen Deck¬ 
federn. Die größten Dcckfedern sitzen an den Seiten und am Schwanz. 
Hier ist eine große Feder. Sie hat eine Spule, welche hohl ist und an 
dem Schaft, welcher nicht hohl ist (sondern fest), eine Fahne zu beiden 
Seiten, rechts größer, als links. Alle Federn sind gelb — der Canarien¬ 
vogel ist gelb. Alle Canarienvögel sind gelb? Nein, nicht alle Canarien- 
vögel sind gelb; einige haben einen schwarzen Kopf und auch schwarze oder 
grüne Flecken an den Seiten. Dieser Canarienvogel ist gelb, wie eine Ci¬ 
trone — citrongelb. 
Der Canarienvogel hat einen runden Kopf mit 2 schwarzen, runden 
Augen, welche seitwärts liegen und nicht mit den Augenliedern, sondern 
10
	        

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Harder, Friedrich. Theoretisch-Praktisches Handbuch Für Den Anschauungsunterricht. Altona: Hammerich, 1867. Print.
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