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Handbuch für den Unterricht in der brandenburgisch-preußischen Geschichte

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN640029906
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7530181
Titel:
Handbuch für den Unterricht in der brandenburgisch-preußischen Geschichte
Signatur:
HDH-II 11(2,1895)L
Autor*in:
Schiffels, Josef
Erscheinungsort:
Paderborn
Verlag:
Schöningh
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1895
Ausgabenbezeichnung:
2. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
nach Maßgabe der neuesten Bestimmungen zunächst zum Gebrauch für Lehrer an Volksschulen ; mit ausgiebiger Berücksichtigung des Lesebuches, der "Ergänzungen I", der vaterländischen Poesie und der Quellenstoffe

Kapitel

Titel:
Wilhelm I.
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
C. Der dänische Krieg. 1864
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Handbuch für den Unterricht in der brandenburgisch-preußischen Geschichte
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort zur ersten Auflage
  • Benutzte Quellen
  • Inhaltsverzeichnis
  • Albrecht der Bär
  • Brandenburg wird ein Kurfürstentum und kommt an die Hohenzollern
  • Kurfürst Friedrich I.
  • Die übrigen Kurfürsten bis auf Friedrich Wilhelm
  • Friedrich Wilhelm, der große Kurfürst
  • Friedrich I.
  • Friedrich Wilhelm I.
  • Friedrich II., der Große
  • B. Der erste schlesische Krieg
  • D. Der siebenjährige Krieg
  • Friedrich Wilhelm II. und die französische Revolution
  • Friedrich Wilhelm III.
  • C. Preußens Wiedergeburt
  • F. Der erste Freiheitskrieg. 1813 und 1814
  • Friedrich Wilhelm IV.
  • Drei Erfindungen
  • Wilhelm I.
  • C. Der dänische Krieg. 1864
  • E. Der deutsch-französische Krieg. 1870/71
  • Friedrich III.
  • Wilhelm II.
  • Einband

Volltext

- •270 — 
Störungen in die bürgerlichen Verhältnisse, Not und Verlegenheiten für die Familien 
der zu den Fahnen einberufenen Wehrleute, und hatten außerdem noch eine große Be- 
lastung der Kreise und der einzelnen Gemeinden zur Folge. 
W. Welches war des Königs erstes Werk? Warum war dasselbe notwendig? 
Worin bestand diese Verbesserung? 
Sch. Ü. Die Verbesserung des Heerwesens. 
C. per dänische Krieg. 1864.*) 
1. Veranlassung. — Die heutige Provinz Schleswig-Holstein besteht 
aus den ehemaligen Herzogtümern Schleswig und Holstein. Bon diesen 
gehörte Holstein zum deutschen Bunde, der dem Herzogtum in der Zeit der 
Not Schutz angedeihen lassen mußte. Beide Herzogtümer, welche bis zum 
Jahre 1460 ihr eigenes Herrscherhaus hatten, standen seit dieser Zeit unter 
der Regierung der dänischen Könige. Der König war ihr Herzog, während 
das Volk zu 4/s deutsch und nur zu Y5 dänisch ist. Die Herzogtümer 
sollten nach einer alten Bestimmung „up ewig ungedeelt", d. i. auf ewig 
ungeteilt bleiben und nach eigenen Gesetzen —- nicht nach dänischer 
Verfassung — verwaltet werden. Man fing allmählich an, den Bewohnern 
dänische Sprache und dänische Sitten aufzudrängen und wenigstens Schleswig 
ganz an das dänische Reich zu ziehen. Besonders that dies der letzte König 
aus dem alten dänischen Königshause, Friedrich VII. Dieser bestellte in 
Schleswig nur dänische Beamte, ließ vor Gericht nur in dänischer Sprache 
verhandeln und in Kirche und Schule durch dänische Predigten und dänischen 
Unterricht die deutsche Sprache verdrängen. Er arbeitete sogar eine neue 
Verfassung aus, welche alle Borrechte Schleswigs aufhob und dieses Herzog- 
tum mit Dänemark zu einem schleswig- dänischen Gesamtstaate verbinden 
sollte. Im Jahre 1863 wurde Schleswig wirklich mit Dänemark vereinigt 
und so die Trennung der Herzogtümer vollzogen. Denn Christian IX., 
welcher auf den ihm verwandten, kinderlosen Friedrich VII. folgte, genehmigte 
die von diesem entworfene Verfassung und ließ sie in Kraft treten. Da 
nahmen Preußen und Österreich, die wichtigsten Staaten des deutschen 
Bundes, sich der unterdrückten Völker an. Sie widersetzten sich der Ein- 
verleibuug Schleswigs in Dänemark und wollten nur dann den neuen König 
von Dänemark auch als Herzog von Schleswig-Holstein anerkennen, wenn 
er die alten Rechte der Bewohner dieser Länder achtete. Christian nahm 
die Verfassung trotz der Aufforderung der deutschen Großmächte^ nicht 
zurück, und so kam es zum Kriege. 
2. Verlauf des Krieges, a) Das Danewerk. —Die preußischen 
und österreichischen Truppen^ überschritten am 1. Februar 1864 die ©ider3 
*) Stoff für zwei Stunden.
	        

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Zitierempfehlung

Schiffels, Josef. Handbuch Für Den Unterricht in Der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte. Paderborn: Schöningh, 1895. Print.
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