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Handbuch für den Unterricht in der brandenburgisch-preußischen Geschichte

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN640029906
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7530181
Titel:
Handbuch für den Unterricht in der brandenburgisch-preußischen Geschichte
Signatur:
HDH-II 11(2,1895)L
Autor*in:
Schiffels, Josef
Erscheinungsort:
Paderborn
Verlag:
Schöningh
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1895
Ausgabenbezeichnung:
2. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
nach Maßgabe der neuesten Bestimmungen zunächst zum Gebrauch für Lehrer an Volksschulen ; mit ausgiebiger Berücksichtigung des Lesebuches, der "Ergänzungen I", der vaterländischen Poesie und der Quellenstoffe

Kapitel

Titel:
Friedrich Wilhelm, der große Kurfürst
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Handbuch für den Unterricht in der brandenburgisch-preußischen Geschichte
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort zur ersten Auflage
  • Benutzte Quellen
  • Inhaltsverzeichnis
  • Albrecht der Bär
  • Brandenburg wird ein Kurfürstentum und kommt an die Hohenzollern
  • Kurfürst Friedrich I.
  • Die übrigen Kurfürsten bis auf Friedrich Wilhelm
  • Friedrich Wilhelm, der große Kurfürst
  • Friedrich I.
  • Friedrich Wilhelm I.
  • Friedrich II., der Große
  • B. Der erste schlesische Krieg
  • D. Der siebenjährige Krieg
  • Friedrich Wilhelm II. und die französische Revolution
  • Friedrich Wilhelm III.
  • C. Preußens Wiedergeburt
  • F. Der erste Freiheitskrieg. 1813 und 1814
  • Friedrich Wilhelm IV.
  • Drei Erfindungen
  • Wilhelm I.
  • C. Der dänische Krieg. 1864
  • E. Der deutsch-französische Krieg. 1870/71
  • Friedrich III.
  • Wilhelm II.
  • Einband

Volltext

— 49 — 
„Jesus meine Zuversicht 
Und mein Heiland ist im Leben: 
Dieses weiß ich; sollt' ich nicht 
Darum mich zufrieden geben? 
Was die lange Todesnacht 
Mir auch für Gedanken macht? 
Jesus, er, mein Heiland, lebt! 
Ich werd' auch das Leben schauen, 
Sein, wo mein Erlöser schwebt; 
Warum sollte mir denn grauen? 
Lasset auch ein Haupt sein Glied, 
Welches es nicht nach sich zieht? 
Ich bin durch der Hoffnung Band 
Zu genau mit ihm verbunden; 
Meine starke Glaubenshand 
Wird in ihn gelegt befunden, 
Daß mich auch kein Todesbann 
Ewig von ihm trennen kamt. 
Ich bin Fleisch und muß daher 
Auch einmal zu Asche werden. 
Das gesteh' ich, doch wird er 
Mich erwecken aus der Erden, 
Daß ich in der Herrlichkeit 
Um ihn fem mög' allezeit. 
Dann wird mich statt dieser Haut 
Ein verklärter Leib umgeben, 
Für die neue Welt gebaut 
Und geschickt zum bessern Leben. 
Und in diesem Leib werd' ich 
Jesurn sehen ewiglich. 
Dieser meiner Augen Licht 
Wird ihn, meinen Heiland, kennen: 
Ich, ich selbst, ein Fremder nicht, 
Werd' in feiner Liebe brennen; 
Nur die Schwachheit um und an 
Wird von mir sein.abgethan. 
Was hier kranket, seufzt und fleht, 
Wird dort frisch und herrlich gehen. 
Irdisch werd' ich ausgesät, 
Himmlisch werd' ich auferstehen. 
Hier geh' ich natürlich ein, 
Dort, da werd' ich geistlich sein. 
Seid getrost und hoch erfreut! 
Jesus trägt euch, feine Glieder. 
Gebt nicht statt der Traurigkeit; 
Sterbt ihr, Christus ruft euch wieder, 
Wenn die letzt' Posaun' erklingt, 
Die auch durch die Gräber dringt. 
Lacht der finstern Erdenkluft, 
Lacht des Todes und der Höllen; 
Denn ihr sollt euch aus der Gruft 
Eurem Heiland zugesellen. 
Dann wird Schwachheit und Verdruß 
Liegen unter eurem Fuß. 
Nur daß ihr den Geist erhebt 
Von den Lüsten dieser Erden 
Und euch dem schon jetzt ergebt, 
Dem ihr beigefügt sollt werden. 
Schickt das Herze da hinein, 
Wo ihr ewig wünscht zu sein." 
Friedrich I. (1688-1713.) 
A. Greußen wird ein Königreich. 
Nach dem Tode des großen Kurfürsten bestieg sein Sohn Friedrichs 
als Kurfürst Friedrich III. den Thron. Sein Vater hat sein Land zu 
einem mächtigen Reiche erhoben, das mehr Ehre und Ansehen in Europa 
genoß als manches Königreich. Er hinterließ viel Geld, ein treffliches 
Heer und große Länder.^ Friedrich, welcher Pracht und äußern Glanz 
über alles liebte, wünschte zu dieser königlichen Macht auch den königlichen 
Titel. In diesem Streben bestärkte ihn noch das Beispiel anderer Fürsten, 
welche in ihrem Range erhöht wurden.3 Sein Haupt mit einer Königskrone 
Schiffels, Handbuch der brandenburgisch-preußischen Geschichte. 4
	        

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Schiffels, Josef. Handbuch Für Den Unterricht in Der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte. Paderborn: Schöningh, 1895. Print.
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