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Kleines Lehrbuch der Geographie (Ausg. B)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN640053181
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7540930
Titel:
Bausteine für den Geschichtsunterricht in der evangelischen Landschule
Autor*in:
Fritzsche, Richard
Erscheinungsort:
Altenburg
Verlag:
Pierer
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
eine Handreichung für Lehrer und Seminaristen

Band

Persistenter Identifier:
PPN640053459
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7540942
Titel:
[Kursus 2]
Signatur:
HDH-II 10(1,1897)L
Autor*in:
Fritzsche, Richard
Bandzählung:
Kursus 2 = (Oberstufe)
Erscheinungsort:
Altenburg
Verlag:
Pierer
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1897
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Vorwort

Titel:
Vorwort
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Vorwort

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • E. v. Seydlitz'sche Geographie
  • Kleines Lehrbuch der Geographie (Ausg. B)
  • Einband
  • Werbung
  • Frontispiz
  • Titelseite
  • Vorwort zur 22. Bearbeitung
  • Inhaltsübersicht
  • Übersicht der Karten und erläuternden Abbildungen
  • Erster Teil. Allgemeine Erdkunde
  • Zweiter Teil. Länderkunde
  • Geschichte der Erdkunde
  • Bilderanhang
  • Register
  • Werbung
  • Einband

Volltext

36 
Allgemeine Erdkunde. 
an Hochebenen, Rücken, unter denen einige von beträchtlicher Hohe und 
gewaltiger Ausdehnung sind, und an Tiefebenen; in der Regel aber ver- 
binden sehr sanft geböschte Abhänge die höheren Flächen mit den tiefer- 
liegenden. Eine Ausnahme bilden die Steilküsten vulkanischer Inseln, die 
oft plötzlich aus großen Meerestiefen aufsteigen. Reichen die unterseeischen 
Erhebungen bis an die Oberfläche des Wassers oder bis in ihre Nähe, 
so bilden sie Inseln, oder nur Felsen und Klippen, Sandbänke 
und Untiefen. Größere Landmassen lagern meist auf einem unter- 
meerischen Sockel, beit man durch die 20V m-Linie (früher 100-Faden- 
Linie, 1 Faden = 1,83 m) abzugrenzen pflegt. Rand- und Binnenmeere 
erreichen oft diese Tiese nicht, so die Nordsee und die Ostsee nur au ganz 
wenigen Stellen. Die mittlere Tiefe der Meere mag 3800 m betragen, 
also über 3100 m mehr als die Dnrchschnittserhebnng des Landes; die größte 
überhaupt bis jetzt gemessene Tiefe (9400 w) findet sich wie der folgende 
Querschnitt zeigt, im s.w. Teile des Stillen Ozeans, s.o. von den Fidschi- 
Inseln; sie ist um 000 m tiefer, als der höchste Berg, der Gaurifankar im 
Himalaja, hoch ist. 
Fig. 29. Querschnitt der Meerestiefen. 
^ Wegen Zusammendrängung großer Räume notwendigerweise stark überhöht,. 
§ 33. Eigenschaften des Meerwassers. Seine Farbe ist im allgemeinen 
ein ziemlich tiefes Blau, doch wechselt sie nach der Tiefe der Wasserschicht 
sowie der Beleuchtung und Bewölkung des Himmels; sie ist dunkelblau 
(ultramarin) in den tiefen, klaren Ozeanen, besonders in den Tropen, 
grün nur über Untiefen. Eigentümlich ist dem Meerwasser der bitter- 
salzige Geschmack als Wirkung eines im Durchschnitt 3,48prozentigen 
Gehalts au ausgelösten Salzen, wobei auf das Kochsalz entfallen, 
und das Leuchten bei Nacht, hervorgebracht durch zahllose kleine Meeres- 
tiere vornehmlich aus den Klassen der Aufgußtierchen, Krebse und Quallen, 
die ähnlich unfern Johanniswürmchen Licht zn entwickeln int stände sind. 
Der Salzgehalt wird vermindert dnrch das Schmelzen schwimmenden Eises, 
durch das Süßwasser einmündender Flüsse und bedeutende Niederschläge; er steigt
	        

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Zitierempfehlung

Oehlmann, Ernst, and Ernst von Seydlitz. Kleines Lehrbuch Der Geographie. Breslau: Hirt, 1902. Print.
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