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Abriß der Baierischen Geschichte

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN640054528
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7543444
Title:
Präparationen für den Geschichtsunterricht in Volksschulen
Author:
Hardt, Walther
Place of publication:
Goslar a. H.
Publisher:
Danehl
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Subtitle:
unter besonderer Berücksichtigung des Ministerialerlasses vom 31. Januar 1908

Volume

Persistent identifier:
PPN64005515X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7543452
Title:
[Bd. 2 = Oberstufe]
Shelfmark:
HDH-II 1(1,12)L
Author:
Hardt, Walther
Volume count:
Bd. 2 = Oberstufe
Place of publication:
Goslar a. H.
Publisher:
Danehl
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1912
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Table of contents

Title:
Inhaltsverzeichnis
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Table of contents

Contents

Table of contents

  • Abriß der Baierischen Geschichte
  • binder
  • frontispiece
  • Title page
  • Title page
  • [Vorwort]
  • [Erster Theil]
  • Erstes Kapitel
  • Zweytes Kapitel
  • Drittes Kapitel. Baierische Regenten aus dem luitpoldischen Geschlecht von 911 - 948
  • Viertes Kapitel. Baierische Regenten aus dem sächsischen Haus (mit Untermischung eines Baiers) und Luxemburgers) von 948 - 1026
  • Fünftes Kapitel. Baierische Herzoge aus dem fränkischen Haus (mit Untermengung von dreyen andern vom J.) 1027 - 1070
  • Sechstes Kapitel. Welfische Herzoge (mit Untermischung zweyer Ostbaiern) 1070 - 1079
  • Des Abrisses der baierischen Geschichte zweyter Theil. Von 1180 bis 1799. Nebst einer kurzen Nachlese
  • Erstes Kapitel. Zeitraum von der Einsetzung Otto, des Größern, im J. 1180 bis zur ersten Nutzabtheilung Baierns im J. 1255.
  • Zweytes Kapitel. Niederbaierische Herzoge von 1255 - 1340
  • Drittes Kapitel. Ludwig, gen. der Baier. Von 1347
  • Viertes Kapitel. Inhalt. Fortschritte zur sittlichen, und wissenschaftlichen Cultur. Die Sitten blieben verschlimmert, indem die Gesetzgebung roh und unzweckmäßig blieb. Erste Schritte zur Cultur durch die Einführung der deutschen Sprache bey Gerichtern; durch die Zunftgesetze, und bürgerlichen Polizeyanstalten in Städten
  • Fünftes Kapitel
  • Sechstes Kapitel. Linie von Straubing-Holland, 1353 - 1425
  • Siebentes Kapitel. Linie von Baiern-Ingolstadt, 1392 - 1447
  • Achtes Kapitel. Linie von Baiern-Landshut 1292 - 1503
  • Neuntes Kapitel. Herzoge von Baiern-München
  • Zehntes Kapitel. Fortschritte zur staatistischen, wirthschaftlichen und litterarischen Cultur
  • Eilftes Kapitel. Wilhelm IVte. Albert Vte. Wilhelm Vte
  • Zwölftes Kapitel. Maximilian Ite † 1651. Ferdinand Maria † 1679. Max Emanuel. † 1726. Carl Albrecht † 1745. Max Joseph † 1777
  • Fortschritte der Landesverfassung, dann der sittlichen, litterarischen und staatistischen Cultur
  • Errata
  • Register
  • Advertising
  • binder

Full text

— 129— 
ist, wird und muß auch der Eigentumssinn sich entwickeln, und das Bestreben 
wird auftreten, die durch Mühewaltungen hergerichtete Wohnung und die mit 
Emsigkeit zusammengetragenen Schätze gegen fremde Ein- und UÜbergriffe zu 
schützen. Sehr allgemein sehen wir, daß an den Eingängen in die Städte und 
Burgen jener Insekten Wachen vorhanden sind, die Alarm schlagen, sobald eine 
Gefahr droht. Eindringlinge werden im gemeinsamen Angriffe getötet und ihre 
Kadaver nach außen geschafft oder verzehrt, wie bei den Ameisen, oder aber, wo 
sie zu schwer sind, werden sie derart abgeschlossen, daß ihr Verwesungsgeruch in den 
Republiken sich nicht verbreiten kann und auf seinen Herd beschränkt bleibt. 
Wagen sich Mäuse oder Schmetterlinge, wie der Totenkopfschwärmer, in Bienen— 
körbe, so werden sie von den wehrhaften Amazonen getötet, und ihre Leichen 
werden sofort mit Wachsgehäusen überbaut. Genau so verfahren die Bienen 
mit den Nacktschnecken, aber bei einer Gehäuseschnecke vereinfachen sie sich die 
Arbeit und befestigen nur den Rand ihres Gehäuses mit Wachs luftdicht an den 
Boden des Korbes. — Wenn im Bienenstocke die männlichen Individuen über— 
flüssig geworden sind und nur noch als nichts leistende, wohl aber verzehrende, 
unnütze Brotfresser und Schmarotzer umherlungern, dann werden sie abgeschafft, 
ermordet, und ihre Kadaver werden nach außen befördert. Die in jedem Jahre 
wiederkehrende sogenannte Drohnenschlacht ist eine hervorragend polizeiliche Maßregel. 
Vortrefflich wissen die Ameisen ihre Wohnungen, ihre fahrende Habe und 
ihr Vieh zu schützen. Sie dulden nicht, daß ihre Milchkühe, die Blattläuse, von 
Feinden bedroht werden; den Larven der Schwirrfliegen und der roten, schwarz— 
gefleckten Muttergotteskäferchen und diesen selbst erklären sie den Krieg bis 
aufs Messer. Wenn zwei verschiedene Städte von Ameisen auf dieselbe Blattlaus— 
kolonie Absichten haben, so entstehen zwischen ihnen erbitterte und blutige Fehden. 
Es gibt verschiedene Wespenformen, die man im allgemeinen mit dem Namen 
der Grabwespen bezeichnet, die die Gewohnheit haben, für ihre Larven in Sand 
und Erde Nester in Gestalt von Höhlen anzulegen und sie darin mit gefangenen, 
aber nicht getöteten Insekten zu füttern. Eine Art trägt, bevor sie das Nest 
schließt, Blattläuse in größerer Menge zu ihrem darin enthaltenen Eie ein, die 
der Larve, sobald sie erschienen ist, als Nahrung dienen sollen. Man hat nun 
beobachtet, daß Ameisen, die sich als Eigentümerinnen derartiger Blattläuse an— 
sahen, ihr weggeschlepptes Milchvieh wieder ausgruben und an seinen alten 
Aufenthaltsort zurückbrachten. 
Alle diese Erscheinungen in der höheren und niederen Tierwelt lassen sich 
gewiß ziemlich ungezwungen als Polizeimaßregeln auffassen. 
W. Marshall, Zool. Plaudereien. Leipzig, A. Twietmeyer. 
30. Tierische Wärme. 
Alle lebenden Wesen, deren Existenz auf einer Einsaugung von Sauerstoff 
beruht, besitzen eine von der Umgebung unabhängige Wärmequelle. Diese Wahrheit 
bezieht sich auf alle Tiere, sie erstreckt sich auf den keimenden Samen, auf die 
Blüte der Pflanze und auf die reifende Frucht. Nur in den Teilen des Tieres, 
zu welchen arterielles Blut und durch dieses der in dem Atmungsprozesse aufge— 
nommene Sauerstoff gelangen kann, wird Wärme erzeugt. Haare, Wolle, Federn 
besitzen keine eigentümliche Temperatur. Die höhere Temperatur des Tierkörpers 
oder, wenn man will, Wärmeausscheidung, ist überall und unter allen Umständen 
die Folge der Verbindung einer brennbaren Substanz mit Sauerstoff. In welcher 
Form sich auch der Kohlenstoff mit Sauerstoff verbinden mag, der Alt der Ver— 
Deutsches Lesebuch für sächsische Gymnasien. Abteilung für Untertertia. 
9
	        

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Steuding, Hermann et al. [Abteilung 4 = Untertertia, [Schülerband]]. Leipzig: Dürr, 1905. Print.
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