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Zweites Lesebuch für die Oberstufe (Teil 6, [Schülerband])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN640054528
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7543444
Title:
Präparationen für den Geschichtsunterricht in Volksschulen
Author:
Hardt, Walther
Place of publication:
Goslar a. H.
Publisher:
Danehl
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Subtitle:
unter besonderer Berücksichtigung des Ministerialerlasses vom 31. Januar 1908

Volume

Persistent identifier:
PPN64005515X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7543452
Title:
[Bd. 2 = Oberstufe]
Shelfmark:
HDH-II 1(1,12)L
Author:
Hardt, Walther
Volume count:
Bd. 2 = Oberstufe
Place of publication:
Goslar a. H.
Publisher:
Danehl
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1912
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
A. Deutsche Geschichte
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Ferdinand Hirts deutsches Lesebuch
  • Zweites Lesebuch für die Oberstufe (Teil 6, [Schülerband])
  • binder
  • Title page
  • Advertising
  • Inhalts-Übersicht
  • A. Das Leben in der Familie
  • B. Das Leben in Gemeinde und Staat
  • C. Religiöses und sittliches Leben
  • D. Arbeit und Erwerb
  • E. Bilder aus der Natur
  • F. Geographische Bilder aus dem deutschen Vaterlande.
  • G. Bilder aus der Fremde
  • H. Von unsern Dichtern
  • J. Aus der Sage und Geschichte des deutschen Volkes
  • K. Bilder aus der Geschichte der christlichen Kirche
  • binder

Full text

149 
2** 
PV. Bilder aus der Natur. 
auch geflügelte Männchen und Weibchen. Die letztern halten sich gewöhnlich 
längere Zeit im Neste verborgen; dann aber tritt eine steigende Unruhe ein, 
welche schließlich darin gipfelt, daß sich sämtliche geflügelte Ameisen zu 
einem dichten Schwarme vereinigen, hoch in die Luft erheben und dort ihre 
lustigen Spiele treiben. Die Männchen sterben bald; die Weibchen werden 
die Stammmütter neuer Völker. 
Beim Beginn der kalten Jahreszeit gehen die Ameisenstaaten nicht wie 
diejenigen der Hummeln und Wespen zu Grunde, sondern bestehen fort, in— 
sofern ihre Bürger in einen Winterschlaf verfallen, der bei einer Wärme 
von — 20 einzutreten pflegt. Eine Nahrungsaufnahme findet während dieser 
ganzen Zeit nicht statt. Deshalb sammeln die Ameisen auch keine Winter⸗ 
vorräte, sondern decken nur die laufenden Bedürfnisse während der warmen 
Jahreszeit. Sie sind nicht sehr wählerisch in ihrer Kost, sondern leben ohne 
Unterschied von allerlei tierischen und pflanzlichen Abfallstoffen. Nur für 
Süßigkeiten haben sie eine ausgesprochne Vorliebe. Aus diesem Grunde 
suchen sie so gern die Blüten solcher Pflanzen auf, welche ihren Honig in 
leicht zugänglichen Behältern feilbieten. Deshalb sind sie auch mit den 
Blattläusen besonders befreundet. Diese nötigen sie durch fortwährendes 
Betasten mit den Fühlhörnern zur Abgabe eines süßen Saftes, so daß es aus— 
sieht, als würden die Blattläuse von den Ameisen gemolken. Man hat des— 
halb jene scherzweise die „Milchkühe“ der Ameisen genannt. 
Die Arbeiter bilden in jedem Ameisenhaufen die Hauptmenge der Be— 
völkerung. Ihrer Natur nach sind es verkümmerte Weibchen. Daß die Ameisen 
im Haushalte der Natur eine äußerst wichtige Stelle einnehmen; daß dem 
Menschen ihr Thun weit mehr nützt als schadet, wenn sie auch manchmal 
eine Birne oder Aprikose annagen; daß sie eine vorzügliche Feld-, Wald— 
und Gartenpolizei ausüben: das ist längst anerkannt. Darum hat auch die 
preußische Regierung es mit hoher Strafe belegt, Ameisen oder Puppen zu 
sammeln oder Ameisenhaufen zu zerstören. 
Im Laufe der Zeit sind von einzelnen Forschern ganz unzweifelhafte 
Beweise für die hohe, geistige Entwickelung der Ameisen beigebracht worden. 
So hat der Leipziger Professor Leuckart ein merkwürdiges Beispiel von 
Verstand bei Ameisen beobachtet. Die Tierchen krochen an einem Baum— 
stamme hinauf, um zu Blattläusen zu gelangen. Leuckart zog nun in halber 
Höhe um den Baumstamm einen Teerring, um zu erfahren, was die Ameisen 
angesichts dieses Hindernisses wohl vornehmen würden. Zunächst liefen sie 
eine Zeitlang unruhig auf und nieder; schließlich aber gingen sie auf den 
Boden herunter und kehrten von da alsbald — jede mit einem Erdbröckchen 
zwischen den Kiefern — zum Teerringe zurück. Eine um die andre klebte
	        

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Stacke, Ludwig. Erzählungen Aus Der Neuesten Geschichte (1815 - 1881). Oldenburg: Stalling, 1877. Print.
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