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Die Weltgeschichte für die Jugend bis auf die neuesten Zeiten

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN640396798
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7583798
Title:
Fragenheft zur Geschichte
Shelfmark:
HDH-II 23(1,13)
Author:
Hofmann, J.
Place of publication:
Bielefeld
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1913
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
im Anschluß an das anschaulich-ausführliche Realienbuch von L. Kahnmeyer und H. Schulze

Binder

Document type:
Monograph
Structure type:
Binder

Contents

Table of contents

  • Die Weltgeschichte für die Jugend bis auf die neuesten Zeiten
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Title page
  • Einleitung
  • 1. Unschuldsvolles Hirtenleben
  • 2. Cain gründet die erste Stadt
  • 3. Semiramis Unerschrockenheit und Muth. 1800 vor Christi Geburt
  • Zeittafel der wichtigsten Begebenheiten
  • Erste Abtheilung. Geschichte der alten Welt
  • [Aegypten]
  • [Babylonien]
  • [Assyrien]
  • [Phönizier]
  • [Hebräer]
  • [Meder und Perser]
  • [Griechen]
  • [Das Macedonische Reich]
  • [Die Römer]
  • Zweite Abtheilung. Von den Völkerzügen bis zu Ende des funfzehnten Jahrhunderts
  • I. Die Teutschen und die Völkerzüge
  • II. Das Reich der Franken
  • III. Teutschland vom zehnten bis zwölften Jahrhunderte
  • IV. Schicksale der wichtigsten übrigen Staaten bis zum zwölften Jahrhunderte
  • V. Die Kreuzzüge
  • VI. Die europäischen Staaten von den Kreuzzügen bis zu Ende des funfzehnten Jahrhunderts
  • VII. Die Entdeckung von Amerika und die Auffindung des Seewegs nach Indien
  • Dritte Abtheilung. Geschichte der neuern Zeit
  • I. Das Zeitalter der Glaubensreinigung
  • II. Frankreichs Uebermacht. Der Streit über die spanische Erbfolge. Der nordische Krieg
  • III. Das achtzehnte Jahrhundert
  • IV. Das Zeitalter der Revolutionen
  • Berichtigungen
  • Binder

Full text

Morgenlande, woran Frankreichs mächtige Edeltente 
den thäcrgsten Anthei! nahmen. Die Könige verloren 
dadurch manchen gefährlichen Gegner; ihre Macht stieg 
immer mehr, und zu der Zeir, a!s,TeutschlandS Kaiser 
gegen die unruhigen Fürsten des Reichs kämpfen muss¬ 
ten, hatten Frankreichs Beherrscher ihr Ansehen schon 
vest gegründet. 
(Fpünien. Als die Araber ihre Herrschaft 
in Spanien gegründet hakten (f. oben S. ¡ 66), retteten 
sich die angesehensten Westgothen in die nördlichen Ge¬ 
birge, um ihre Freiheit und Unabhängigkeit zuch- haup- 
ten, und wählten, sieben Jahre 'nach dem Umstürze 
ihres Reiches, den rapfern Pelajo zu ihrem Könige. 
Er und seine Nachfolger kämpften von nun an unab¬ 
lässig gegen die Araber. Bei diesem Streite war eS 
^ein Vortheil für die Christen, daß die arabischen 
Lhalifen in Spanien vollB 200 Jahre lang mit tm- 
kMjgen Statthaltern zu kämpfen hatten, bis endlich 
Vir große Khalife Abdorrahman (I. 912 — 961) 
den fast erloschenen Glanz des arabischen Thrones wie- 
d rherstellte. Unter ihm blühken Ackerbau und Kunst- 
sieiß, und die Araber wurden in vielen nützlichen Kün¬ 
sten die Lehrer der christlichen Westgothen, welche unter 
ihren neuen Beherrschern ungestört in ihrem Glauben 
leben konnten. Bald fing unter den spanischen Arabern 
auch due Blüte der Wissenschaften an. In Cord.o v a 
wurde eine große Büchersammlung und eine Glehrten- 
schule angelegt, wo berühmte Männer glänzten, die 
aus dem Morgenlande kamen, und der Ruhm der 
spanischen Araber verbreitete sich so sehr, daß wißbe¬ 
gierige Männer aus Frankreich, Teulfchkand, Italien 
und andern europäischen Ländern nach Spanien kamen, 
um von ihnen zu lernen. Die kapfern Westgorhen, 
die immer kühner aus ihren Zufluchrsörtern in den Ge» 
birgen hervor brachen, hatten indeß einen Landstrich 
nach dem andern den Arabern entrissen, und neue
	        

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Hold, Ernst. Die Weltgeschichte Für Die Jugend Bis Auf Die Neuesten Zeiten. Leipzig: Hinrichs, 1818. Print.
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