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Die alte Geschichte (Theil 1)

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN640619266
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7620410
Titel:
Deutsche Geschichte für evangelische Volksschulen
Signatur:
HDH-II 8(1,01)L
Autor*in:
Tecklenburg, August
Erscheinungsort:
Hannover [u.a.]
Verlag:
Carl Meyer (Gustav Prior)
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1901
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. für d. Lehrer [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
IV. Die Zeit des Verfalls der Kaisermacht
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lehrbuch der Weltgeschichte für Gymnasien und höhere Bürgerschulen
  • Die alte Geschichte (Theil 1)
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorrede zur ersten Ausgabe
  • Vorrede zur zweiten Ausgabe
  • Vorrede zur dritten Ausgabe
  • Vorrede zur vierten Ausgabe
  • Vorrede zur fünften Ausgabe
  • Vorrede zur sechsten Ausgabe
  • Vorrede zur siebenten Ausgabe
  • Vorrede zur achten Ausgabe
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Die alte Geschichte
  • Die Urgeschichte
  • Fortsetzung der israelitischen Geschichte
  • Die Phönizier
  • Babylonier. Assyrier. Meder
  • Die Perser
  • Die Griechen
  • Die Macedonier
  • Die Römer
  • Gedächtnißtafel
  • Einband

Volltext

168 — 
wurden weit in das Meer hinausgeworsen, andere flogen gegen 
Felsen und Klippen in Trümmer auseinander. Von allen Seiten 
drangen die leichten Schiffe der Griechen zwischen die persischen, 
bohrten sie hier in den Grund, fuhren dort schräg an ihnen vor- 
über, daß die ganze Reihe der Ruder zertrümmert, und so daS Schiff 
für den Kampf unbrauchbar wurde. Verwüstung war auf dem Meere. 
Zwischen den Trümmern der Schiffe umher rangen viele schwim¬ 
mend nach Rettung. Mancher Unglückliche suchte einen Mast oder ein 
Brett zu erreichen; und hieran sich sestklammernd kämpfte er noch 
auf wenige Augcublicke gegen den Tod an. Ein Angstgeschrei der 
fliehenden und sterbenden Perser erscholl in die Lust, dazwischen 
das 2ubelgeschrei der driumphirenden Griechen. Als endlich der 
Morgen gra uete, und die ausgehende Sonne das schreckliche Schau¬ 
spiel auf dem Meere beleuchtete, da plötzlich erbebte die Erde, als 
hätten selbst die Götter Griechenlands dem ungerechten Kampfe 
gezürnet; aber so groß war die Hitze und das Getöse der Strei¬ 
tenden, daß selbst das Erdbeben von ihnen nicht vernommen ward. 
Es war im Jahre 4 80 vor Ehr., als ThemistokleS hier 
den glänzendsten Sieg erfocht. Lerres saß während der Schlacht 
unter einem goldenen Thronhimmel, aus einem Hügel am Strande 
des Meeres, um Augenzeuge seines Glückes zu sein. Neben ihm 
standen seine Schreiber, um die Großthaten zu verzeichnen. Jetzt 
war hier seines Bleibens nicht mehr. Um ihn aber schneller aus 
dem Lande zu treiben, gebrauchte Themistokles eine neue List. 
„Die Griechen sind gesonnen, — ließ er ihm sagen,— die Brücke 
über den Hellespont abzubrechen." Er erschrak. Eiligst floh er 
davon und schwamm aus Furcht, es mögte ihm der Rückzug 
abgeschnitten werden, in einem armseligen Fischerkahn den Hellespont 
hinüber, über welchen er jüngst auf einer langen Schiffbrücke 
mit den Millionen seines Reiches so stolz und majestätisch hin¬ 
gezogen war. 
Der Name Themistokles war von nun an das Losungswort 
allgemeiner Freude. Die Spartaner krönten ihn in ihrer Statt 
mit Olivenkränzen, schenkten ihm den schönsten Wagen, der in
	        

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Welter, Theodor Bernhard. Die Alte Geschichte. Münster: Coppenrath, 1846. Print.
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