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Geschichtsbilder zum Gebrauche der Volksschule

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN640773346
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7681389
Titel:
Geschichtsbilder zum Gebrauche der Volksschule
Signatur:
HCH-II 15(31,1892)
Autor*in:
Müller, M.
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verlag:
Metzler
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1892
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. für Baden, 31. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichtsbilder zum Gebrauche der Volksschule
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorrede zur ersten Auflage
  • Vorrede zur achtzehnten und den folgenden Auflagen
  • Inhalt
  • 12. Lykurgus
  • 19. Romulus
  • 23. Cäsar
  • 31. Chlodwig
  • 42. Friedrich Barbarossa
  • 57. Entdeckung Amerikas
  • 65. Die Reformation
  • 71. Ludwig XIV.
  • 85. Die französische Staatsumwälzung
  • 98. Französisch-deutscher Krieg
  • Einband

Volltext

— 11 — 
ihn Sie ließ sein Haupt in ein Gefäß mit Menschenblut tauchen 
und rief ihm zu: „Nun trink dich satt, Barbar!" Das persische 
Reich begann unter den Nachfolgern des Cyrus bald zu zerfallen. 
Farsistan ist jetzt ein Teil des großen Reiches Persien, das 
von einem selbständigen Herrscher, Schah genannt, regiert wiro. 
Um 500 ti. Chr. 11. Die Griechen. 
Im Osten Europas erstreckt sich eine große Halbinsel in 
das mittelländische Meer. Der südliche Teil davon heißt Griechen¬ 
land. Griechenland wird im Süden, Osten und Westen vom 
Meere umflossen. Hohe Gebirge durchziehen dasselbe. Aber 
zwischen ihnen breiten sich fruchtbare Ebenen aus, welche von 
zahlreichen Flüßchen bewässert werden. Ein allzeit blauer Himmel 
wölbt sich über dem gesegneten Landstriche, milde Lüfte verbreiten 
dort erquickende Frische. Das Meer bildet zahlreiche Einschnitte 
oder Buchten in das Ufer. Sie dienen als ebenso viele natür¬ 
liche Häfen. 
In dieses Land waren die Griechen schon in früher Zett 
von Asien her eingewandert. Sie hatten von der Natur herr¬ 
liche Anlagen des Körpers und Geistes erhalten, welche durch 
glückliche Verhältnisse zu voller Entwicklung kamen. Die Lage 
des Landes führte dieselben nämlich zu Schiffahrt und Handel. 
Dadurch erlangten sie glänzenden Wohlstand und allseitige Bil¬ 
dung. Turnübungen aller Art machten ihren Körper stark 
und ausdauernd. Die Folge hiervon war eine Ahne Tapferkeit, 
wodurch sie zur Zeit der Not das Vaterland beschützten. Auch 
ihr Geist wurde für alles Edle empfänglich gemacht. Weise 
Gesetzgeber lehrten sie das Zusammenleben als staatliche Fa¬ 
milie und flößten ihnen Liebe zum Vaterlande ein. Geistreiche 
Dichter und Geschichtschreiber schüfen Schriftwerke, an 
denen sie sich bildeten. Große Maler und Bildhauer er¬ 
reichten eine erstaunliche Meisterschaft. So gelangten Wissenschaften 
und Künste zur höchsten Blüte. Die uns erhaltenen Werke der 
Griechen dienen heute noch als bildende Muster. 
Vom Jahre 400 v. Chr. an begannen die einzelnen Stämme 
der Griechen unter sich selbst zu hadern. Sie wurden deshalb 
anderen Völkern, zuletzt den Römern, Unterthan. Bei der
	        

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Müller, M. Geschichtsbilder Zum Gebrauche Der Volksschule. Stuttgart: Metzler, 1892. Print.
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