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Beschreibende Geographie

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN64604544X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7768093
Title:
Leitfaden für den Unterricht in der Geschichte
Shelfmark:
HD-II 27(8,1873)
Author:
Müller, Wilhelm
Place of publication:
Heilbronn
Publisher:
Scheurlen
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1873
Edition title:
8., verb. u. verm. Aufl. (fortges. bis zum Jahre 1872) [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
mit besonderer Berücksichtigung der neueren deutschen Geschichte für die mittleren Klassen der Gymnasien, für Realschulen, höhere Bürgerschulen, höhere Töchterschulen, Schullehrer-Seminarien, u. a. Lehranstalten sowie für Einjährig-Freiwillige

Chapter

Title:
Deutschland im Mittelalter
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Beschreibende Geographie
  • binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Erster Theil. Die Erdoberfläche überhaupt
  • Zweiter Theil. Die großen Natur-Abtheilungen der Erdoberfläche
  • A. Die Zonen
  • B. Erdtheile und Hauptmeere
  • Dritter Theil. Die Länder der Erde
  • A. Mitteleuropäische Länder
  • B. Die übrigen europäischen Länder
  • C. Außereuropäische Länder
  • Register
  • Nachträge und Berichtigungen
  • binder

Full text

Naturstädte; Weltstädte. 45 
von den ganz verschwundenen Weltstädten (§. 40) zu den Millionenstädten, namentlich 
manche hinterasiatischen Trümmerstädte. » 
§. 40. Naturstädte; Weltstädte. — Die bestehenden Großstädte 
(nicht bloß ersten Rangs, sondern weit herab) sind auf Erden, wie die hel- 
len Sterne am Himmel, die festen und klaren Anhalts- und Orientirungs- 
punkte; auf kleinere und größere Umkreise (je nach ihrer Größe) die Mittel- 
punkte des menschlichen Treibens, die Knotenpunkte des Weltverkehrs, in 
welchen die von den Menschen geschaffenen Wege und Verbindungsmittel 
zusammenlaufen, die Sammelplätze der Talente und Notabilitüten, aber auch 
der Auswürflinge; sie enthalten die merkwürdigsten Bauwerke und Denk- 
mäler, sowie die Sammlungen aus Natur, Kunst und Wissenschaft. Die 
Stellen, welche solche Städte einnehmen, sind ohne Zweifel die wichtigsten 
der Erde und in der Regel, doch nicht immer, ist auch die Stadt durch die 
Natur der Stelle indicirt, häufig mit völliger Bestimmtheit, manchmal mit 
einem gewissen Spielraum. Darauf beruht der Unterschied der Natur- 
und Zufallsstädte, wobei besonders die Umstände der Flußläufe bedeut- 
sam find (§. 26), sowie Küstenverhältnisse, auch Gebirgspässe; die Frage 
nach dem Zusammenhang einer bedeutenden Stadt mit ihrer Lage gehört 
zu den interessantesten der Topographie'. — Den Großstädten ersten 
Rangs kommt derselbe zu, theils und vornehmlich als Hauptstädten der 
Großstaaten, theils als bloßen Mittelpunkten der Industrie, des Handels 
und Verkehrs, was bei jenen stets noch mit der erstgenannten Bedeutung 
sich verbindet. Indessen sind mit denselben die bedeutendsten Ortschaften 
der Erde noch keineswegs erschöpft; vielmehr gehören auch andere, trotz viel 
kleinerer Bevölkerung, zu denen, welche man als Hauptmittelpunkte der Cul- 
tur und des Weltverkehrs, überhaupt wegen ihrer großen Rolle in der Welt- 
geschichte, Weltstädte nennt, während auf der anderen Seite, von unserem 
europäischen Standpunkt aus, manche der orientalischen Riesenstädte keines- 
wegs die Bedeutung von Weltstädten habend Allerdings sind die minder 
großen Städte der Gegenwart, welche mit Recht zu den Weltstädten ge- 
zählt werden, meistens solche, die es eigentlich gewesen sind und damals 
auch ungleich bevölkerter waren; es ist fast nur das einzige Rom, welches 
nicht nur wegen seiner Vergangenheit, sondern auch wegen seiner Gegenwart 
hieher gehört, Weltstadt über zwei Jahrtausende hindurch, insofern die erste 
unter den Städten der Erde 3. 
1 Bei jeder bedeutenden Stadt kommt überhaupt, außer der ihren Rang bestimmen- 
den Einwohnerzahl (nebst Flächeninhalt oder Umfang, Anzahl der Gebäude, Straßen 
u. s. w.) in Betracht: die geographische Breite imd Länge, Meereshöhe und mittlere 
Temperatur; die Lage in oro- und hydrographischer, sowie in commercieller (Straßen) 
und politischer Hinsicht; Bedeutung und Charakter (nach einer oder mehrerer Rücksichten 
zugleich, wie Kunst und Wissenschast, Industrie und Handel, Krieg); geschichtliche Mo- 
mente, besonders ihre Entstehung (wo möglich im Zusammenhang mit der Lage und mit 
Rücksicht auf den Namen); einzelne Auszeichnungen (Personen und Ereignisse; Schätze 
und Monumente im weitesten Sinn). — Mannigfaltiger Ursprung und Bedeutung 
der Ortsnamen überhaupt, bald mehr geographisch im Zusammenhang mit andern 
geographischen Namen, bald mehr geschichtlich im Zusammenhang mit Personennamen 
und Ereignissen. 
^ Eine besondere Art von Weltstädten sind die Relig ions h au p t st ädt e, wie Rom 
(nach seiner bisherigen Bedeutung), Jerusalem, Mekka, Benares ; manche davon ohne große 
ständige, aber mit bunter Bevölkerung und mit zeitweisem Zusammenfluß von Menschen 
aus allen Theilen der Erde. — Auch hat man nach dem Charakter der Bauten Welt- 
städte der Bauöunst unterschieden, d. h. solche, in welchen zuerst ein neuer Baustil
	        

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Reuschle, Carl Gustav. Beschreibende Geographie. Stuttgart: Schweizerbart, 1872. Print.
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