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Badisches Realienbuch

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN646163949
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7805725
Title:
Lehrbuch für den Geschichtsunterricht in mittleren Schulen
Author:
Roßbach, Ferdinand
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dürr
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Volume

Persistent identifier:
PPN646164988
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7805736
Title:
[Teil 1]
Shelfmark:
HD-II 13(1,11)-1
Author:
Roßbach, Ferdinand
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dürr
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1911
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Title page

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Title page

Contents

Table of contents

  • Badisches Realienbuch
  • Binder
  • Title page
  • Erdkunde
  • Unser Heimatland Baden
  • Süddeutschland
  • Mitteldeutschland
  • Norddeutschland
  • Europa
  • Afrika
  • Asien
  • Amerika
  • Australien
  • Allgemeine Geographie
  • Geschichte
  • I. Alte Geschichte
  • Deutsche Geschichte
  • Naturgeschichte
  • Pflanzenkunde
  • Tierkunde
  • Gesundheitslehre
  • Naturlehre
  • Chemie, Mineralogie und Geologie
  • Inhaltsverzeichnis
  • Gesteinslagerung im Großherzogtum Baden
  • Binder

Full text

96 
s 
2. Die Alpen sind ein Hochgebirge. Wir finden in den Hauptalpen 
nicht die schönbewaldeten Kuppen unserer deutschen Gebirge; höher und steiler 
fmb die Gipfel, wilder und tiefeingesägt die Taler; Firnschnee deckt die hohen 
Berge; breite Eisströme und tosende Flüsse ziehen in die Täler hinab; in klaren 
Seen spiegeln sich die Bergriesen. 
Der Pflanzenwuchs der Alpen wird mit der zunehmenden Höhe kümmer¬ 
licher. Hafer und Gerste steigen bis auf 1300 m; länger noch begleitet der 
Wald den Bergsteiger. Der Nadelwald geht mit bis zu 1800 m Höhe. Dann 
kommt das Reich der Matten. 
Bei 2600—2700 m Höhe hört das pflanzliche Leben auf und das Reich 
des ewigen Schnees beginnt. 
Berechne die Wärmeabnahme beim Aufstieg auf 2600 m Höhe, wenn im 
Tal (400 m) eine Wärme von 10° herrscht! 
3. Die großen Schneemassen, die jahraus, jahrein auf den höchsten Bergen 
niederfallen, gelangen durch ihre eigene Schwere ins Gleiten. Durch den Druck 
schmelzen Teile des Schnees, gefrieren aber gleich wieder zusammen (gekneteter 
Schneeball). Während der Talwanderung verwandelt sich der körnige Schnee 
daher zu Eis. Der Eisstrom, Gletscher genannt, schiebt sich unmerklich ins 
Tal; bei dem Rhonegletscher beträgt die Fortbewegung jährlich 100 m. Uneben¬ 
heiten des Weges und verschiedene Breite des Gletscherbettes führen zu einer 
Zerklüftung der Eismasse. Bon den Felswänden gelangen Gesteinstrümmer und 
Blöcke auf den Gletscher und machen die gemächliche Reise ins Tal mit. Unterhalb 
der Schneegrenze schmilzt der Gletscher ab; das Schmelzwasser sammelt sich in 
einem Bache; das mitgeführte Gestein wird als Moräne abgelagert. 
Die Flüsse der Alpen werden von Gletschern gespeist. Zn der Urzeit reichten 
die Alpengletscher weit nach Süddeutschland hinein; die Bodenseegegend und die 
Oberdeutsche Hochebene tragen noch jetzt den Moränenschutt dieser Gletscher. 
Zm Kreislauf des Wassers ist der Gletscher eine langsame Bahnstrecke; 
schnell aber auch unheilvoll legen Lawine und Wildbach den Weg vom Berg 
ins Tal zurück. Lawinen sind Schneemassen, die sich von den Berghängen los¬ 
reißen und ins Tal stürzen. Was sich ihnen entgegenstellt, wird mitgerissen oder 
° im Schnee begraben. Besonders häufig sind die Lawinen zur Zeit der Frühlings- 
fchneeschmelze. Da man die Bahnen der Lawinen kennt, hat man verschiedene 
Schutzmaßregeln gegen sie ergriffen. Galerien schützen die gefährdeten Wege; 
Bannwälder verhindern das Niedergehen der Lawinen. 
Auch die Wildbäche sind im Frühjahr am gefährlichsten. Sie schwellen 
an zu reißenden Strömen; sie reißen Berghänge, Fels, Erde, Baum und Hütte 
mit sich und begraben dann die tieferliegenden Fluren unter einer Schuttdecke. 
Zum Schutz gegen die Wildwasser hat man vielerorts Talsperren angelegt. 
Alpenpässe. Die Alpen werden von mehreren Straßen und Bahnen über¬ 
schritten. Man führte sie über die bequemsten Pässe; trotzdem hatte man bei 
ihrer Anlage große Schwierigkeiten zu überwinden. 
Die wichtigsten Pässe sind Mont Cenis-, Simplon-, St. Gotthard-, Splügen-, 
Brenner- und Seinmeringpaß. Bestimme nach der Karte, welche Flußtäler und 
Länder durch diese Pässe verbunden werden!
	        

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Hüffner, Jakob et al. Badisches Realienbuch. Bühl (Baden): Konkordia-Verl., 1916. Print.
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