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[Theil 1] (Theil 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN647420341
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5295603
Title:
Tabellen und Karten zur Weltgeschichte
Editor:
Lange, Otto
Place of publication:
Berlin
Publisher:
R. Gaertner
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN647433885
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-8049497
Title:
(Zur Universal-Geschichte)
Shelfmark:
Py 9872-1/3
Author:
Foß, Rudolf
Editor:
Lange, Otto
Volume count:
Tab. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1882
Edition title:
6. Auflage durchgesehen und verbessert von Prof. Dr. R. Foß [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Binder

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Binder

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Weltgeschichte für Töchterschulen und zum Privatunterricht heranwachsender Mädchen
  • [Theil 1] (Theil 1)
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort zu ersten Auflage
  • Vorwort zur zweiten Auflage
  • Inhaltsverzeichniß
  • Erste Periode. Vom Anfange des Menschengeschlechts bis Cyrus, 555 vor Christi Geburt
  • Zweite Periode. Von Cyrus bis Alexander, 555 - 333 vor Christus
  • Dritte Periode. Von Alexander bis zur Schlacht von Actium, 333 - 31 vor Christus
  • Vierte Periode. Von der Schlacht bei Actium bis zum Ende des abendländisch-römischen Reiches, 31 vor Christus bis 476 nach Christus
  • 41. Augustus
  • 42. Tiberius
  • 43. Cajus Caligula
  • 44. Claudius
  • 45. Nero
  • 46. Vespasian. - Titus. - Jerusalems Zerstörung 70. - Herculanum und Pompeji 79
  • 47. Die Kaiser des 2ten und 3ten Jahrhunderts
  • 48. Constantin der Große 333. - Theodosius der Große 395
  • 49. Völkerwanderung. - Hunnen, Gothen u. a.
  • 50. Alarich. - Attila. - Hengist und Horsa. - Genserich. - Ende des abendländisch-römischen Reiches, 476
  • Binder

Full text

282 
ihren Stand und ihr Volk ehrte. Auch Hermann hat nicht 
mehr lange gelebt; er fall von seinen eigenen Landsleuten — 
den Undankbaren! — ermordet worden seyn, weil er sich zu 
große Herrschaft angemaßt habe. Doch ruht über der ganzen 
Sache ein tiefes Dunkel. 
Der Schmerz August's über die Niederlage des Barns war 
nur ein Beitrag zu dem vielen Kummer, den der arme Mann 
in seiner eigenen Familie erlebte, und man sieht an ihm wieder 
recht, daß der, welcher sich grobe Verbrechen zu Schulden kom¬ 
men laßt, nie ein ungetrübtes Glück genießen kann, wenn auch 
die Strafe erst spät kommen sollte. Er hatte als dritte Frau 
die Wittwe eines vornehmen Römers, die Li via, geheirathet, 
mit der ein rechter Unglücksdämon in sein Haus gekommen war. 
Sie war eine lasterhafte, herrfchsüchtige Frau, die zwar vielleicht 
nicht so schlecht war, als man sie nachher geschildert hat, aber 
doch gewiß ruchlos genug, um das Leben eines Mannes recht 
zu verbittern. Sie hatte ihm zwei Söhne zugebracht, die schon 
erwähnten, Ti der ins und Drusus, von denen der ältere, 
der Liebling seiner Mutter, dem August manchen Aerger gemacht 
hat. Dessen einzige Freude war seine Tochter, Julia, auS 
seiner zweiten Ehe. Außer ihr hatte er kein Kind. Sie wuchs 
heran, zeigte einen muntern Geist, und war von hoher Anmuth. 
Außer ihr hatte er Niemand so lieb, als den jungen Marcell, 
den Sohn einer Schwester der trefflichen Octavia. Auch sie 
hieß Octavia — man nannte sie die Aeltere, und des Antonius 
Frau die Jüngere. Es ist schwer zu sagen, welche von beiden 
Schwestern die bessere war. Auf dem jungen Manne ruhte 
recht der Geist seiner Mutter, die ihn mit treuer Sorgfalt er¬ 
zogen hatte, und ihn über Alles liebte. Wirklich verdiente er 
auch die allgemeine Liebe, in der er stand. August gedachte, 
ihm einmal nach seinem Tode die Nachfolge zu verschaffen, und 
das ganze Volk sah mit vollem Vertrauen auf einen so würdi¬ 
gen Thronfolger. An welchen besseren Mann hätte er seine 
Julia verheirathen können? Und August war recht froh über 
diese Verbindung. Aber noch waren sie nicht fünf Jahre ver¬ 
mählt, so wurde Marcellus krank, und — starb. Augustus, 
Dctavia und Julia waren untröstlich; das Volk theilte ihren 
gerechten Schmerz, und man sagte sich in die Ohren, Livia
	        

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Zeehe, Andreas. Vom Beginne Des Dreißigjährigen Krieges Bis Zur Gegenwart. Laibach: Kleinmayr & Bamberg, 1903. Print.
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