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Meine Wanderungen und Wandelungen mit dem Reichsfreiherrn vom Stein

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN647548933
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-8058991
Titel:
Meine Wanderungen und Wandelungen mit dem Reichsfreiherrn vom Stein
Signatur:
P 7845/5-3
Autor*in:
Arndt, Ernst Moritz
Otto, A.
Erscheinungsort:
Düsseldorf
Verlag:
Schwann
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1910
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
(1812 - 1814.)

Kapitel

Titel:
3. Am Vorabende der Freiheitskriege
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Meine Wanderungen und Wandelungen mit dem Reichsfreiherrn vom Stein
  • Einband
  • Frontispiz
  • Titelseite
  • Einleitung
  • 1. In St. Petersburg 1812
  • 2. Auf den Spuren der "Großen Armee"
  • 3. Am Vorabende der Freiheitskriege
  • 4. In der großen Kriegszeit
  • Fragen zur Lektüre
  • Werbung
  • Einband

Volltext

60 
holen wollte. Er hatte sich, als die Russen nach Deutsch¬ 
land Vordringen sollten, sogleich an Wittgenstein gehängt, 
um als Bulletinschreiber dessen Großtaten und die An¬ 
rufungen, Ausrufungen und Verkündigungen deutscher Frei¬ 
heit auf dessen Heerzügen zu verfassen. 
Er hat auch ein halbes Jahr solche Bulletins geschrieben 
in seiner das Größte und Edelste entweihenden oberfläch¬ 
lichen und immer unzeitig und unverschämt witzelnden und 
dann wieder weibisch empfindenden Manier, und wo er sich 
auf früheres Leben und Vorgeschichte der Völker und ihrer 
Begebenheiten und Entwickelungen berief oder hinwies, mit 
solcher Oberflächlichkeit und Unwissenheit, daß man sich 
dieses Deutschen deutsch schämen mußte: so rief er zum 
Beispiel die Meißnischen Sachsen oder die guten sogenannten 
Kursachsen, welche durch die traurige Politik ihres Königs 
leider noch gefesselt gehalten wurden, daß sie ihren braven 
deutschen Mut nicht zeigen konnten, das heißt die ganz zu¬ 
fälligen Namenssachsen, durch den Namen Sachsen eben ver¬ 
führt, im Namen ihres weiland Wittekind auf, wie er weiland 
gegen Karl den Großen gestanden, so gegen den, welcher der 
Karl der Große der Gegenwart sein wolle, mit gleichem Mut 
aufzustehen und zu stehen. Diese Unwissenheit und die 
elenden, leeren Anspielungen und leichtfertigen Witzeleien, 
welche dieser deutsche Mistkäfer auf den großen und heiligen 
Ernst der Gegenwart spritzte, empörte uns alle, keinen aber 
mehr als Niebuhrs zartfühlendes deutsches Herz. —
	        

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Zitierempfehlung

Heider, Friedrich, and Walter Nohl. [Teil 4 = 8. U. 9. Schulj, [Schülerbd.]]. Breslau: Hirt, 1913. Print.
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