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Brandenburgisch-preußische Geschichte

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN647879654
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4074109
Title:
Brandenburgisch-preußische Geschichte
Shelfmark:
St 2307 2
Author:
Schröder, Johannes
Place of publication:
Paderborn
Publisher:
Heydeck
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1891
Edition title:
2. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
nach Maßgabe der allgemeinen Bestimmungen und der jüngsten Erlasse

Chapter

Title:
Zweiter Zeitraum. Brandenburg unter den Kurfürsten aus dem Hause Hohenzollern. 1415 - 1701
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Brandenburgisch-preußische Geschichte
  • binder
  • Title page
  • Vorwort zur ersten Auflage
  • Vorwort zur zweiten Auflage
  • Inhaltsübersicht
  • Erster Zeitraum (775 - 1415)
  • Zweiter Zeitraum. Brandenburg unter den Kurfürsten aus dem Hause Hohenzollern. 1415 - 1701
  • Dritter Zeitraum. Das Königreich Preußen von 1701 - 1871
  • Regentpanel
  • Vierter Zeitraum. Die Könige von Preußen Deutschlands Kaiser
  • binder

Full text

36 
Flotte. Dieselbe unternahm 1681 einen Zug gegen Spanien, 
welches dem Kurfürsten 6 Millionen Mark Hilfsgelder schuldete?) 
Sie nahm ein spanisches Kriegsschiff in der Nordsee und zwei 
andere an der amerikanischen Küste fort. Auch nach Afrika fuhren 
braudenburgische Schiffe und legten in Guinea (Großfriedrichsburg) 
und in Senegambien Niederlassungen an. — Für die geistige 
Bildung seiner Unterthanen zeigte der Kurfürst seine Fürsorge 
dadurch, daß er verfallene Schulhäufer wiederherstellte, die Uni¬ 
versität Frankfurt unterstützte und eine neue zu Duisburg gründete. 
So hinterließ er bei seinem Tode ein blühendes Land, dessen 
Glück und Ruhm sein Werk war. Kurz vor seinem Ende sprach 
er zu seinem Sohne: „Mein Ziel war darauf gerichtet, mein kur¬ 
fürstliches Haus in Ruf, Flor und Ansehen zü bringen. Welche 
Beschwerden, welche Sorgen mir dies verursacht, ist bekannt. Durch 
Kriege verwüstet, im armseligsten Zustande fand ich die Länder 
nach meines Vaters Tode; durch Gottes Hilfe hinterlasse ich sie 
in Wohlstand und Frieden, von meinen Feinden gefürchtet, von 
meinen Freunden geliebt und geehrt. Ich zweifle nicht, mein 
Sohn, du werdest in den Grundsätzen, wodurch ich den Staat 
glücklich beherrschte, mein Nachfolger fein, vor allen Dingen Gott 
vor Augen haben, deine Unterthanen herzlich lieben, treue Räte 
hören und das Heft der Waffen nicht aus den Händen lassen; 
denn dadurch muß nächst göttlicher Hilfe die Sicherheit deiner 
Länder und der sauer erworbene Ruhm des Kurhauses Branden¬ 
burg hauptsächlich aufrecht erhalten werden. Mit allem Fleiße sei 
darauf bedacht, den Ruhm, welchen ich dir als ein Erbteil über¬ 
lasse, zu wahren und zu mehren." Er starb 1688 nach einer 
48jährigen Regierung. Seine letzten Worte waren: „Ich weiß, 
daß mein Erlöser lebt." 
Sein Sohn, der nachmalige König Friedrich I.. ließ seinem 
Vater ans der langen Brücke in Berlin ein Standbild ans Erz 
errichten. Hoch sitzt er da aus mutigem Rosse; sein Auge blickt 
stolz und kühn; das Haar wallt ihm bis auf die Schultern, und 
seine Hand hält den Feldherrnstab, wie es einem Helden geziemt, 
der viele siegreiche Schlachten geschlagen hat. Er war es, der die 
Siegeslaufbahn eröffnete, welche die Helden des siebenjährigen und 
der Freiheitskriege verfolgten. Sein großer Enkel, Friedrich LT., 
sagte im Gefühle der Dankbarkeit von ihm: „Der hat viel 
gethan."2) 
x) Wohl infolge des Schutz- und Trutzbündnisses (1574) gegen Frankreich. 
2) Erg. I. 4—8. A 308; B 201, 263.
	        

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Schröder, Johannes. Brandenburgisch-Preußische Geschichte. Paderborn: Heydeck, 1891. Print.
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