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Handfibel zum Lesenlernen

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN651809320
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-8121871
Title:
Bilder aus der vaterländischen Geschichte für die Jugend
Author:
Klein, J.
Place of publication:
Köln
Publisher:
L. Schwann'sche Verlagshandlung
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1873
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN651845548
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-8123599
Title:
[Bd. 2]
Shelfmark:
Rx 5545-2
Author:
Klein, J.
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
Köln
Publisher:
Schwann
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1873
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
28. Deutschland im fünfzehnten Jahrhundert
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Handfibel zum Lesenlernen
  • binder
  • Cover
  • Advertising
  • Title page
  • 1. Zwölf Grund- und Stimm-Laute
  • 2. Neunzehn Mitlaute
  • 3. Einfache, aus einem Mit- und Grund-Laute zusammengesetzte Sylben
  • 4. Aus solchen einfachen Sylben bestehende Wörter
  • 5. Einfache Sylben
  • 6. Aus diesen und den vorigen einfachen Sylben zusammengesetzte Wörter
  • 7. Wörter mit einem Mitlaute vorn und hinten
  • 8. Dehnungszeichen
  • 9. Schärfungszeichen
  • 10. Sylben mit zwei Mitlauten
  • 11. Unächte Buchstaben
  • 12. Besondere Aussprache einiger Buchstaben
  • 13. Uebungen im Sylbenabtheilen
  • 14. Leseübungen mit kleinen Sätzen, in freier Redeform
  • 15. Leseübungen mit kleinen Sätzen, in abgemessener Redeform
  • 16. Folgen der Unwissenheit
  • 17. Das dienstfertige Kind
  • 18. Das habsüchtige Mädchen
  • 19. Folgen des Ungehorsams
  • 20. Ehrlichkeit
  • 21. Das unvorsichtige Kind
  • 22. Der Nimmersatt
  • 23. Laß dich warnen
  • 24. Das hätte ich nicht gedacht
  • 25. Das Lämmchen
  • 26. Der zänkische Hanns
  • 27. Die Verführung
  • 28. Der kleine Vogelfänger
  • 29. Man darf nichts Kaltes trinken, wenn man erhitzt ist
  • 30. Die Pelzkappen
  • 31. Edelmuth
  • 32. Der Undankbare
  • 33. Der Lügner
  • 34. Der aufrichtige Knabe
  • 35. Gefälligkeit
  • 36. Die einfältige Furcht vor Gespenstern
  • 37. Wilhelm und Lottchen, die Muster guter Kinder
  • 40. Vom Lesen der gewöhnlichen Zahlen
  • 41. Die Buchstaben in der eingeführten alphabetischen Ordnung, nebst ihren herkömmlichen Benennungen
  • 42. Einige Lesezeichen
  • Anhang I. Elementarische Uebungen im Lesen lateinischer Schrift
  • Advertising
  • binder

Full text

24 
24. Das hätte ich nicht gedacht. 
Ein Knabe hatte sich angewöhnt, wo er einen 
Hund sah, ihn mit Steinen zu verfolgen, oder 
ihm wenigstens unversehens einen Schlag zu ver¬ 
setzen. Das war böser Muthwille, der ihm ein¬ 
mal schlimm vergolten wurde. Er warf auch einst 
nach einem großen Hunde; der kehrte sich aber 
um, riß den Knaben zu Boden, und biß ihm ein 
Loch in das eine Bein. „Das hätte ich nicht ge¬ 
dacht, daß der Hund so böse wäre," sagte er, 
und ging hinkend nach Hause. 
Bald darauf ging er bei einem Pferde vor¬ 
bei, und schlug cs mit einer Ruthe. Das Pferd 
schlug hinten aus, und traf ihn an den Kopf, so 
daß er ohnmächtig zur Erde fiel. „Das hätte ich 
nicht gedacht, daß ein Pferd so boshaft wäre," 
war seine Antwort, als ihm seine Eltern diese 
Unbesonnenheit verwiesen. 
Noch hundertmal zog er sich als Knabe der¬ 
gleichen Unglück zu, rief jederzeit dabei: „Das 
hätte ich nicht gedacht," und ward dennoch durch 
keinen Schaden klug gemacht. Als er nun Jüng¬ 
ling geworden war, überließ er sich mit gleicher 
Unbedachtsamkeit böser Gesellschaft, der Trunkenheit 
und andern Ausschweifungen. Er wurde kränklich 
und elend, und starb in seinem ein und zwanzigsten 
Jahre. „Das hätte ich nicht gedacht," sagte er 
auch jetzt, da er sich dem Tode nahe fühlte, „daß 
ich so jung sterben müßte." 
Das haben wir wohl gedacht, sagten alle ver¬ 
nünftigen Leute; es konnte nicht anders kommen.
	        

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Stephani, Heinrich. Handfibel Zum Lesenlernen. Erlangen: Palm & Enke, 1868. Print.
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