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Leitfaden der Geschichte für Mittel-, Töchter- und Fortbildungsschulen und die Oberklassen der Bürger- und gehobenen Volksschulen ([1])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN651809320
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-8121871
Title:
Bilder aus der vaterländischen Geschichte für die Jugend
Author:
Klein, J.
Place of publication:
Köln
Publisher:
L. Schwann'sche Verlagshandlung
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1873
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN651845548
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-8123599
Title:
[Bd. 2]
Shelfmark:
Rx 5545-2
Author:
Klein, J.
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
Köln
Publisher:
Schwann
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1873
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
19. Das Ritterwesen
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Leitfaden der Geschichte, Erdkunde, Naturkunde und Sprachlehre für Mittel-, Töchter- und Fortbildungsschulen und die Oberklassen der Bürger- und gehobenen Volksschulen
  • Leitfaden der Geschichte für Mittel-, Töchter- und Fortbildungsschulen und die Oberklassen der Bürger- und gehobenen Volksschulen ([1])
  • binder
  • Title page
  • Title page
  • Erster Teil. Die Zeit vor Christus
  • Erste Abteilung. Morgenländische Völker
  • Zweite Abteilung. Abendländische Völker
  • Griechen
  • Römer
  • Zweiter Teil. Die Zeit nach Christus
  • Anhang I.
  • Anhang II. Geschichtszahlen
  • Anhang III. Aussprache fremder Namen
  • Inhaltsverzeichnis
  • binder

Full text

— 27 — 
25jährige Kornelius Scipio an die Spitze des römischen Heeres trat. 
Da rief Hannibal, von der Vaterstadt gänzlich ohne Hülfe gelassen, Has- 
drubal nach Italien; aber dieser fiel, ehe sie sich vereinigen konnten, mutig 
kämpfend in der Schlacht bei Sena (nordwestl. v. Ancona). — Als nun 
Scipio nach Afrika hinüberging, wurde Hannibal nach Karthago zurück¬ 
gerufen. Mit Thränen des Schmerzes und Zorns verließ er das Land seines 
Ruhms. Umsonst versuchte er mit Scipio Frieden zu schließen; in der Schlacht 
von Zama erlag er seinem großen Gegner. Karthago mußte Spanien und 202 
die Inseln des Mittelmeeres abtreten, 500 Kriegsschiffe zur Verbrennung 
ausliefern, das Königreich Numidien (Algier) an Massinissa, einen Freund 
der Römer, übergeben, 50 Jahre lang je 200 Talente (1 Mill. c/ft) an 
Rom bezahlen und versprechen, ohne Erlaubnis der Römer keinen Krieg zu 
führen. — ä. Scitzio, mit dem Beinamen Afrikanus geehrt, feierte in 
Rom einen glänzenden Triumph; Hannibal aber mußte, da die Römer 
bald nachher seine Auslieferung verlangten, die Heimat verlassen. Er ge¬ 
langte glücklich zum Könige Antiöchus von Syrien, den er zum Kriege 
gegen Rom bewog; als er aber auch hier nicht mehr sicher war, floh er nach 
Bithynien, wo er seinem Leben durch Gift ein Ende machte (183). 
§. 42. Dritter punischer Krieg (149—146). Da Karthagos Handel 
und Seemacht wieder aufblühte, erwachte der Neid der Römer; im Senate 
schloß Cato jede Rede mit den Worten: „Uebrigens meine ich, Karthago 
müsse zerstört werden." Als die Karthager gegen die wiederholten Einfälle 
des Numidierkönigs endlich zu den Waffen griffen, erklärte Rom den Krieg. 
Die Karthager baten um Frieden, stellten 300 Geiseln und lieferten ihre 
Waffen und Schiffe aus; da verlangte der römische Feldherr, sie sollten ihre 
Stadt niederreißen und sich zwei Meilen vom Meere anbauen. Diese ent¬ 
setzliche Forderung entflammte sie zum heldenmütigsten Widerstande; ganz 
Karthago ward ein Heerlager, und wiederholt wurden die kampfgeübten 
römischen Legionen geschlagen. Nach drei Jahren erlag die Stadt dem 
jüngeren Scipio Afrikanus; nach 17tägigem Brande sank sie, von ihrem 146 
Sieger beweint, in Asche, und Afrika wurde eine römische Provinz. 
§. 43. a. Siege im Osten. Vom Jahre 200—146 wurden auch 
Griechenland und Kleinasien unterworfen. Die Römer siegten 197 
bei Cynoscephalä über Philipp III. von Makedonien, 190 bei Magne¬ 
sia unweit Smyrna über Antwchus den Großen von Syrien, 168 bei 
Pydna über Perseus von Macedonien. Allein in diesem letzten Kriege 
wurden 150 000 Bewohner als Sklaven verkauft. 146 wurde Korinth 
zerstört und Macedonien mit Griechenland römische Provinz. 
b. Kultur. Die aus Griechenland geraubten Werke der Künstler und 
Schriftsteller weckten auch in Rom den Sinn für Kunst und Wissenschaft; 
in Kleidung und Wohnung, Genüssen und Sitten fing man an, Griechen¬ 
land und dem Morgenlande nachzuahmen. Die Arbeit in der Werkstatt, 
im Laden und auf dem Acker hielt man eines römischen Bürgers für un¬ 
würdig. Auch die Frauen gewöhnten sich an Putz und Prunk, an Zer¬ 
streuung und Müßiggang. — Dagegen trat besonders der Censor Cato 
auf. Er verbannte die griechischen Weltweisen, schloß die Rednerschulen, 
untersagte die eingeführten Festlichkeiten und Religionsgebräuche und erließ
	        

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Nösselt, Friedrich. [Theil 2]. Breslau: Max, 1867. Print.
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