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Von der deutschen Vorzeit bis zur Reformation (Teil 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN646218255
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4254571
Title:
Ratgeber für deutsche Lehrer und Erzieher
Author:
Hemprich, Karl
Fritzsche, Richard
Place of publication:
Langensalza
Publisher:
Beltz
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
wissenschaftliches Sammelwerk für alle Unterrichtsfächer und zur Fortbildung

Volume

Persistent identifier:
PPN655989501
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4254580
Title:
Von der deutschen Vorzeit bis zur Reformation
Shelfmark:
HC-II 2(1,11)-1L
Author:
Hemprich, Karl
Fritzsche, Richard
Reiniger, Max
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Langensalza
Publisher:
Beltz
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1911
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
14. Die deutschen Städte im Mittelalter
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Ratgeber für deutsche Lehrer und Erzieher
  • Von der deutschen Vorzeit bis zur Reformation (Teil 1)
  • binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1. Die alten Deutschen
  • 2. Armin, Deutschlands Befreier
  • 3. Aus der Zeit der Völkerwanderung
  • 4. Chlodwig
  • 5. Bonifatius, der Apostel der Deutschen
  • 6. Karl der Große
  • 7. Heinrich I.
  • 8. Otto der Große
  • 9. Heinrich IV.
  • 10. Der erste Kreuzzug
  • 11. Friedrich Barbarossa
  • 12. Das Rittertum
  • 13. Rudolf von Habsburg
  • 14. Die deutschen Städte im Mittelalter
  • 15. Erfindungen und Entdeckungen im Mittelalter
  • 16. Die deutsche Reformation
  • binder

Full text

Die deutschen Städte im Mittelalter. 
103 
14. Die deutschen Städte im Mittelalter. 
Ziel: W i e sich die Bewohner Deutschlands vor 
den Übergriffen und Gewalttätigkeiten der 
Großen und Raubritter zu schützen suchten. 
I. Vorbereitung. 
Ausführliche Schilderung der Not des deutschen Volkes zur Zeit des 
Faustrechts. Die Kaufleute und die Ackerbauer hatten am meisten zu leiden. 
Warum war die Not so groß? Warum konnte das Volk von der Obrigkeit 
keine Hilfe erwarten? Es war also Selbsthilfe notwendig. Wie suchte sich 
das Volk zu schützen und zu helfen? (Da der Einzelne gegen die Räuber und 
Mordbrenner nichts auszurichten vermochte, weil er völlig machtlos war, 
schlossen die Leute sich enger zusammen, zogen in die Städte, befestigten und 
vergrößerten diese und gründeten neue.) 
Heute wollen w ir lernen, wie die deutschen 
Städte entstanden sind, und wie es in einer 
mittelalterlichen Stadt aussah. 
II. Darbietung. 
1. Wie sind die deutschen Städte entstanden? 
Ausgehen von dem im bisherigen Unterrichte gewonnenen Material. 
Auch eine Menge heimatkundlicher Anschauungen (alte Stadttore, Mauer¬ 
reste, Tortürme, Stadtwälle, Stadtgräben, Stadtbrunnen, mittelalterliche Häu¬ 
ser, Straßennamen) bietet sich dem Unterrichte als Apperzeptionshilfen dar. 
Alles das wird zusammengestellt. Der Lehrer erklärt und vervollständigt. So 
gewinnen wir ein Bild der Entstehung der Vaterstadt. Von diesem konkreten 
Grunde aus wird der Blick erweitert, das Bild wird allgemeiner. Dabei 
werden verwandte Anschauungen und Vorstellungen aus benachbarten Städten 
assoziiert und als typische Momente für die Entstehung, den Ausbau und das 
mittelalterliche Aussehen der Städte überhaupt benutzt. So gewinnen wir 
durch darstellenden Unterricht folgende Abschnitte: 
Die alten Deutschen wohnten in zerstreut liegenden Einzelhöfen, später 
in offenen Dörfern oder Weilern. Städte lernten sie erst kennen, als die 
Römer für ihre Truppen am Rheine und an der Donau feste Plätze anlegten, 
aus denen im Laufe der Zeit durch Ansiedlung römischer Kaufleute und 
Händler Städte hervorgegangen sind. Während der Völkerwanderung fielen 
viele dieser Römerstädte in Trümmer. Als die Deutschen an der Grenze se߬ 
hafter wurden, siedelten sie sich allmählich selbst in den von den Römern ver¬ 
lassenen Städten an und gewöhnten sich nach und nach an das nachbarliche 
Wohnen in Steinbauten. Aus den Trümmern der ehemaligen 
römischen Grenzstädte entstanden so neue deutsche Städte, z. B. 
Köln, Koblenz, Mainz, Straßburg, Trier, Augsburg, Regensburg, Passau, 
Wien. 
Nachdem die Deutschen das Christentum angenommen hatten, bildeten 
sich auch im Innern des Landes Städte. Die Kirchen und Klöster waren das 
Ziel vieler Wallfahrer. Damit diese Unterkunst finden konnten, war man 
gezwungen, Herbergen zu errichten. Bald kamen an diese verkehrsreichen 
Orte Händler und Kaufleute?- Manche von diesen blieben für immer da und
	        

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Wolter, August. Vaterländische Helden Und Ehrentage Im Spiegel Deutscher Dichtung. Berlin: Mittler, 1898. Print.
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