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Vom großen Interregnum bis zur Reformation (Teil 2)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN646218255
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4254571
Title:
Ratgeber für deutsche Lehrer und Erzieher
Author:
Hemprich, Karl
Fritzsche, Richard
Place of publication:
Langensalza
Publisher:
Beltz
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
wissenschaftliches Sammelwerk für alle Unterrichtsfächer und zur Fortbildung

Volume

Persistent identifier:
PPN655989501
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4254580
Title:
Von der deutschen Vorzeit bis zur Reformation
Shelfmark:
HC-II 2(1,11)-1L
Author:
Hemprich, Karl
Fritzsche, Richard
Reiniger, Max
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Langensalza
Publisher:
Beltz
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1911
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
11. Friedrich Barbarossa
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsche Kulturgeschichte von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart
  • Vom großen Interregnum bis zur Reformation (Teil 2)
  • binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Berichtigung
  • Vierte Periode. Vom großen Interregnum bis zur Reformation. 1254-1517
  • binder

Full text

146 
Bemittelten die Werke hervorragender Dichter zugänglich wurden. An 
langen Tischen saßen dreißig, fünfzig oder gar hundert Schreiber, denen 
Wort für Wort diktiert wurde, was sie schreiben sollten. So entstand 
ein Reichtum an litterarischen Werken, von dessen Größe wir eine 
Vorstellung gewinnen, wenn wir lesen, daß allein die Griechen über 
30 000 Trauer- und Lustspiele besaßen, von denen nur vierundvierzig 
in der Urschrift und einige andere in römischen Nachahmungen aus 
uns gekommen sind. 
Zu ebenderselben Zeit waren den Griechen und Römern die Vor¬ 
bedingungen bereits bekannt, unter welchen die Herstellung einer Maschine 
zur Vervielfältigung der Schrift möglich ist. Beim Prägen der Münzen 
hatten sie vertiefte Stempel; sie bedienten sich der Stempel mit er¬ 
habener Schrift zum Abdruck von Namen, gebrauchten durchbrochene 
Bleche, um Unterschriften durchzupinseln (vergleiche: Schablonen zum 
Zeichnen der Wäsche!), ja, sie gaben ihren Kindern, wenn sie lesen 
lernten, Täfelchen mit einem Buchstaben, die durch mannigfache Zu¬ 
sammensetzung eine Reihe verschiedener Wörter bilden konnten. Woran 
mochte es nur liegen, daß das kluge Volk den verhältnismäßig kleinen 
Schritt von den Täfelchen bis zur Druckerkunst nicht machte? — 
Als das römische Weltreich unter den Schlägen germanischer Völker¬ 
schaften zusammenbrach, ging der größte Teil der litterarischen Schätze 
verloren. Um die Erhaltung der Überreste machten sich im Mittelalter 
besonders die Mönche verdient. Teils um die winzige Bibliothek des 
Klosters zu vermehren, teils aus Liebhaberei oder zum Zeitvertreib, 
oder auch wohl zur Buße für begangene Sünden oder des Gewinnes 
wegen beschäftigten sich die Klosterbrüder eifrig mit Abschreiben christ¬ 
licher und auch heidnischer Schriftsteller. Allerdings war in diesem 
Falle erst die Erlaubnis der geistlichen Vorgesetzten einzuholen. Das 
Abschreiben galt für ein verdienstliches Werk und wurde bei einigen 
Orden sogar zur Pflicht gemacht. Wegen der von den Mönchen dabei 
angewandten Verzierungen stieg der Preis einer solchen Abschrift so 
bedeutend, daß eigentlich nur Fürsten und reiche Personen dieselben 
kaufen konnten. 
Seit dem dreizehnten Jahrhundert beschäftigten sich auch Laien mit 
dem Abschreiben und Verkaufen der Bücher. Trotzdem blieb der Preis 
immer noch ein sehr hoher und sank erst dann allmählich, als die Kunst 
des Lesens allgemeiner bekannt und damit die Lust zum Lesen größer 
wurde. Auch jetzt waren es wieder, wie schon so oft, die Städte, die
	        

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Citation recommendation

Meyer-Wimmer, J., Friedrich Dreyer, and Johannes Meyer. Vom Großen Interregnum Bis Zur Reformation. Langensalza: Schulbuchh. Greßler, 1893. Print.
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