GEI-Digital Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • Rotate to the left
  • Rotate to the right
  • Reset image to default view
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der erste Geschichtsunterricht (Nr. 17)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN646221590
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4199130
Title:
Realienbuch
Place of publication:
Bielefeld [u.a.]
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Volume

Persistent identifier:
PPN656002689
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4266413
Title:
Der erste Geschichtsunterricht
Shelfmark:
HC-II 28(11,12)-17
Author:
Baade, Friedrich
Borchers, Emil
Gieseler, Albert
Niemann, Gustav
Wurthe, Wilhelm
Kahnmeyer, Ludwig
Volume count:
Nr. 17
Place of publication:
Bielefeld
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1912
Edition title:
Ausg. D für die Mittelstufe, 11. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
mit zahlreichen in den Text gedruckten Abbildungen

Chapter

Title:
8. Friedrich Wilhelm III.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Realienbuch
  • Der erste Geschichtsunterricht (Nr. 17)
  • Binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1. Wilhelm II.
  • 2. Die Vorfahren unseres Kaisers
  • 3. Friedrich Wilhelm der Große Kurfürst
  • 4. Friedrich I.
  • 5. Friedrich Wihelm I.
  • 6. Friedrich II., der Große
  • 8. Friedrich Wilhelm III.
  • 9. Friedrich Wilhelm IV.
  • 10. Wilhelm I.
  • 11. Kaiser Friedrich III.
  • Binder

Full text

— 23 — 
I 
2. Hls Candesvater. Friedrich Wilhelm ließ in Berlin das berühmte 
Brandenburger Tor erbauen. Es enthält fünf Durchgänge, von denen der mittlere 
nur für die Wagen des königlichen Hofes bestimmt ist. Auf dem Tore steht die 
Siegesgöttin und lenkt ein Viergespann. Unter Friedrich Wilhelm wurde auch 
die erste Chaussee (Steinstraße) in Preußen zwischen Potsdam und Berlin an¬ 
gelegt. Ein ganz besonderes Verdienst erwarb sich der König durch Gründung 
von Schulen; denn bis dahin wuchsen die Kinder auf dem Lande meist ohne 
jeden Unterricht auf. 
8. friedricb MUKelm III. 1797—1840. 
Wahlspruch: „Meine Zeit in Unruhe, meine Hoffnung in Gott." 
a. Als Arsiipriirz uir- 
1. fugend. Friedrich Wilhelm III. wnrde zur Zeit Friedrichs d. Gr., 
seines Großoheims, geboren. Dieser hatte den jungen Prinzen sehr lieb. Einst 
begegnete er ihm im Garten zu 
Sanssouci und forderte ihn auf, 
ihm eine französische Fabel zu 
übersetzen. Der Prinz machte 
seine Sache gut, und der König 
lobte ihn dafür. Friedrich Wil¬ 
helm wollte jedoch ein unver¬ 
dientes Lob nicht annehmen, 
sondern sagte: „Ich habe aber 
die Fabel erst kürzlich bei meinem 
Lehrer übersetzt." Da leuchtete 
das Auge des Königs hell auf. 
Er streichelte dem Prinzen die 
Wangen und sagte: „So ist's 
recht, lieber Fritz, nur immer 
ehrlich und aufrichtig. Wolle 
nie scheinen, was du nicht bist. 
Sei stets mehr, als du scheinst." 
Friedrich Wilhelm war schon in 
seiner Jugend sehr sparsam, und 
wohlzutun machte ihm stets große Friedrich Wilhelm III. 
Freude Nach dem Gemälde von Franz Krüger. 
Einmal wurde ihm im Monat Januar ein Körbchen mit reifen Kirschen angeboten, 
Er hätte die Kirschen gern gehabt. Als er aber hörte, daß sie fünf Taler kosten sollten, 
drehte er sich um und sagte: „Ich mag und will sie nicht!" Bald darauf kam ein Schuh¬ 
macher, der längere Zeit krank gewesen war, und bat um eine Unterstützung. Der Prinz 
schickte ihm sofort 20 Taler. Als sich der Handwerker melden ließ, um sich für das Ge¬ 
schenk zu bedanken, sagte der Prinz: „Ist gar nicht nötig, würde den armen Mann nur 
beschämen." 
2. Vermählung. Im Jahre 1793 vermählte sich der Kronprinz mit der 
Prinzessin Luise von Mecklenbnrg-Strelitz. Das junge Paar führte ein so ein¬ 
faches häusliches Leben, wie es damals nicht einmal in reichen Bürgerhäusern, 
noch viel weniger am Hofe üblich war. Am liebsten verweilte das junge Paar 
Friedrich Wilhelm III. 
Nach dem Gemälde von Franz Krüger.
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS IIIF manifest Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Baade, Friedrich et al. Der Erste Geschichtsunterricht. Bielefeld: Velhagen & Klasing, 1912. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment