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[Teil 1, [Schülerband]] (Teil 1, [Schülerband])

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN646221426
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4267171
Titel:
Ferdinand Hirts neues Realienbuch
Erscheinungsort:
Breslau
Verlag:
Hirt
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Band

Persistenter Identifier:
PPN656004851
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4267189
Titel:
Geschichte für die Mittelstufe
Signatur:
HC-II 22(1,10)
Autor*in:
Tromnau, Friedrich
Kerp, Heinrich
Kohlmeyer, Otto
Krausbauer, Theodor
Priewe, Hermann
Schiel, Adelbert
Waeber, Robert
Werner, Richard
Bandzählung:
Nr. 12
Erscheinungsort:
Breslau
Verlag:
Hirt
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1910
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
mit 28 Abbildungen im Text

Einband

Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lesebuch
  • [Teil 1, [Schülerband]] (Teil 1, [Schülerband])
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorrede
  • Inhalt
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-80]
  • [Lesestücke 81-100]
  • [Lesestücke 101-120]
  • [Lesestücke 121-140]
  • [Lesestücke 141-160]
  • [Lesestücke 161-180]
  • [Lesestücke 181-200]
  • [Lesestücke 201-220]
  • [Lesestücke 221-238]
  • Einband

Volltext

36 
Das Hähnchen und sein Hühnchen sind einmal miteinander in 
die Nußhecke gegangen, um Nüsse zu essen, und jedes Nüßchen, welches 
das Hähnchen fand, hat es mit dem Hühnchen geteilt. Endlich hat 
das Hühnchen auch eine Nuß gefunden, und das Hähnchen hat sie ihm 
aufgepickt. Aber das n war neidisch, hat nicht teilen wollen 
und hat aus Neid den Nußkern ganz verschluckt. Der ist ihm aber im 
Halse stecken geblieben, und wollte nicht hinter sich und nicht vor sich. 
Da hat es geschrieen: „Lauf' zum Born und hol' mir Wasser.“ 
Hähnchen ist zum Born gelaufen: 
„Born, Du sollst mir Wasser geben. 
Hühnchen liegt an jenem Berg 
Ünd schluckt an einem Nußkern.“ 
Da hat der Born gesprochen: 
„Erst sollst Du zur Braut hinspringen 
Und mir klare Seide bringen.“ 
Hähnchen ist zur Braut gesprungen: 
„Braut, Du sollst mir Seide geben, 
Seide soll ich Brunnen bringen, 
Brunnen soll mir Wasser geben, 
Wasser soll ich Hühnchen bringen, 
Hühnchen liegt an jenem Berg 
Ünd schluckt an einem Nußkern.“ 
Da hat die Braut gesprochen: 
„Sollst mir erst mein Kränzchen langen, 
Blieb mir an den Weiden hangen.“ 
Hähnchen ist zur Weide flogen, 
Hat das Kränzchen 'runterzogen: 
„Braut, ich thu' Dir's Kränzchen bringen, 
Sollst mir klare Seide geben, 
Seide soll ich Brunnen bringen, 
Brunnen soll mir Wasser geben. 
Wasser soll ich Hühnchen bringen, 
Hühnchen liegt an jenem Berg 
Und schluckt an einem Nußkern.“ 
Braut gab für das Kränzchen Seide, 
Born gab für die Seide Wasser, 
Wasser bringt er zu dem Hühnchen; 
Aber Hühnchen war erstickt; 
Hat den Nußkern nicht verschlickt. 
Da war das Hähnchen sehr traurig und hat ein Wägelchen von 
Seide geflochten, hat seine sechs Küchelchen davorgespannt und das 
Hühnchen daraufgelegt, um es zu Grabe zu führen, und wie es fort— 
fuhr, kam eine Gans: 
„Wohin, Hähnchen?“ 
Mein Hühnchen begraben.“
	        

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Zitierempfehlung

Hoffmeyer, F. [Teil 1, [Schülerband]]. Leipzig: Brockhaus, 1887. Print.
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