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Alte Geschichte (1. Bdchen)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN656498218
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4369443
Title:
Die Weltgeschichte in Bildern
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Fues (Reisland)
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1888
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
ein geschichtliches Lesebuch für Volksschulen

Volume

Persistent identifier:
PPN656498439
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4369453
Title:
Alte Geschichte
Shelfmark:
HCH-II 27(2,1888)1/3
Author:
Hüttig, Ch. G.
Volume count:
1. Bdchen
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Fues (Reisland)
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1888
Edition title:
2. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
IV. Die alten Deutschen bis zur Völkerwanderung
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
14. Die alten Germanen
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Weltgeschichte in Bildern
  • Alte Geschichte (1. Bdchen)
  • Binder
  • Title page
  • Inhalt
  • I. Die orientalische Welt
  • II. Die griechische Welt
  • III. Die römische Welt
  • IV. Die alten Deutschen bis zur Völkerwanderung
  • 14. Die alten Germanen
  • 15. Zusammentreffen der Römer und Deutschen
  • 16. Die Völkerwanderung
  • Anhang

Full text

— 96 — 
lichen Umzug und wurde dann in einem geheimnisvollen See 
gebadet. 
Auch verehrten die alten Deutschen den erdgebornen Tn i sko 
und seinen Sohn Mannns, den Stammvater ihres Volkes. 
Zwischen Göttern und Menschen gab es noch Mittelwesen: 
Riesen, Zwerge, Elsen, Nixe, Kobolde. Diese waren teils 
gute, teils böse Geister. Auch die Wochentage standen unter 
dem Schutze der Götter; daher tragen sie deren Namen. 
Die alten Deutschen glaubten an eine Fortdauer nach dem 
Tode. Die gefallenen Helden kamen nach Walhalla, Wo¬ 
dans Himmelsburg, wo sie ein fröhliches Leben führen. Täglich 
reitet Wodan mit ihnen zum Kampfe aus. Dann wartet ihrer 
ein heiteres Mahl. 
Die Priester standen in hohem Ansehen. 
15. Zusammentreffen der Römer und Deutschen. 
1. Die Kimbern und Teutonen. Im I. 113 v. Chr. 
kamen aus dem Norden Deutschlands, aus den Ländern an der 
Ostsee, die Ci m b ern mit Franen und Kindern an die Donau, 
um sich im Süden neue Wohnsitze zu suchen. Zu ihnen ge¬ 
sellten sich die Teutonen. Die Römer stellten sich ihnen ent¬ 
gegen, aber ein römisches Heer nach dem andern wurde vernichtet. 
Ganz Italien geriet in Furcht und Schrecken (cimbrischer 
Schrecken). Nur ein Mann konnte hier helfen. Das war 
Marius, ber tapfere Kriegsheld. Vier Jahre hintereinander 
wurde er Konsul, ba sich niemanb um biese Würbe zu bewerben 
wagte. Er sammelte ein großes Heer unb führte basselbe 
nach Gallien. Die Feinbe waren nach ©üben bis an bie Pyre¬ 
näen gezogen, kamen aber balb zurück. Marius schlug an ber 
Rhone ein verschanztes Lager auf, wagte aber noch keinen 
Kampf, ba er erst seine ©olbaten an ben Anblick ber fremben 
Gestalten unb an ben Ton ihrer rauhen Stimme gewöhnen wollte. 
Jetzt teilten sich bie Feinbe. Die Teutonen unb Ambronen 
wollten von ber Rhone her nach Italien burchbrechen, bie Kim¬ 
bern unb Tigunner burch bie Schweiz unb Tirol. Marius 
tiermieb noch immer bie Schlacht, obschon bie Feinbe ihn reizten. 
Als ihre Herausforderungen ohne Erfolg blieben, zogen sie sechs 
Tage lang in ununterbrochener Reihe an bem Lager ber Römer 
vorbei, inbem sie biefen höhnisch zuriefen: „sie zögen nach Italien, 
ob sie Aufträge an ihre Weiber zu bestellen hätten?" Das 
Heer ber Römer folgte ihnen zur Seite unb lagerte sich ihnen
	        

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Hüttig, Ch. G. Alte Geschichte. Leipzig: Fues (Reisland), 1888. Print.
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