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Alte Geschichte (1. Bdchen)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN656498218
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4369443
Titel:
Die Weltgeschichte in Bildern
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Fues (Reisland)
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1888
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein geschichtliches Lesebuch für Volksschulen

Band

Persistenter Identifier:
PPN656498439
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4369453
Titel:
Alte Geschichte
Signatur:
HCH-II 27(2,1888)1/3
Autor*in:
Hüttig, Ch. G.
Bandzählung:
1. Bdchen
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Fues (Reisland)
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1888
Ausgabenbezeichnung:
2. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
IV. Die alten Deutschen bis zur Völkerwanderung
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
16. Die Völkerwanderung
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Weltgeschichte in Bildern
  • Alte Geschichte (1. Bdchen)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhalt
  • I. Die orientalische Welt
  • II. Die griechische Welt
  • III. Die römische Welt
  • IV. Die alten Deutschen bis zur Völkerwanderung
  • 14. Die alten Germanen
  • 15. Zusammentreffen der Römer und Deutschen
  • 16. Die Völkerwanderung
  • Anhang

Volltext

— 109 — 
Der griechische Kaiser Zeno suchte den jungen Theodorich 
für sich zu gewinnen. Doch dieser faßte den Entschluß, ein 
großes Reich zu ftifteu. Er machte daher dem Kaiser Zeno 
den Antrag, mit seinem ganzen Volke nach Italien ziehen und 
den Odoaker daraus vertreiben zu wollen. Da Zeno sich als 
der rechtmäßige Herr Italiens betrachtete, so trat er dem Theo¬ 
dorich dieses Land feierlich ab und befreite sich dadurch von 
einem gefährlichen Nachbar. 
Im Frühlinge des Jahres 489 begann die allgemeine 
Auswanderung der Ostgoten. 200 000 Männer mit Frauen 
und Kindern zogen auf beschwerlichem Marsche über die Alpen. 
Odoaker zog den Goten entgegen. In der dritten Schlacht 
wurde Odoaker bei Verona (Bern) 490 vollständig geschlagen 
und warf sich in seine feste Hauptstadt Ravenna. Drei Jahre 
lang verteidigte er sich tapfer, bis er endlich 493 gezwungen 
wurde sich zu ergeben, auf die Bedingung, Leben und Freiheit 
zu erhalten. Indes bei einem Gastmahle wurde er von Theo¬ 
dorich niedergestoßen. 
Nun wurde Theodorich (Dietrich von Bern) Herr von ^ta- 
talien. Unter seiner Regierung erhob sich das verheerte Italien 
wieder. Ackerbau und Handel, Künste und Wissenschaften, die er 
beschützte, blühten wieder auf. Viele zerstörte Städte wurden 
wieder aufgebaut. 
A n I) st n g. 
17. Mohammed. 
1. Mohammeds Leben. Große Bewegungen gingen im 
7. Jahrhundert im Morgenlande vor sich, wodurch sogar der 
christliche Glaube in Gefahr kam. Das Land, wo dies geschah, 
ist die durch brennende Sandwüsten unzugängliche und daher 
von Eroberern verschont gebliebene Halbinsel Arabien. Die 
Bewohner, die Araber, lebten teils als Handelsleute in den 
Städten (Haddesi), teils als Nomaden in der Wüste (Bedu¬ 
inen). Die verschiedenen Stämme wurden von Stammober¬ 
häuptern, Emiru, regiert. Einen einzigen allgemeinen Ge¬ 
bieter hat Arabien nie gehabt. Auch in religiöser Beziehung 
fehlte es dem Volke an Einheit. Viele hatten als Nachkommen 
von Jsmael, dem ältesten Sohne Abrahams, den Glauben an 
einen Gott bewahrt, andere bekannten sich zum Christentum^ 
noch andere verehrten Sonne und Mond. Der einzige geheiligte 
Einigungspunkt war die K a a b a in Mekka, ein Tempel, zu dem
	        

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Hüttig, Ch. G. Alte Geschichte. Leipzig: Fues (Reisland), 1888. Print.
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