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Von deutscher Art und Arbeit (1)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN656498218
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4369443
Titel:
Die Weltgeschichte in Bildern
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Fues (Reisland)
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1888
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein geschichtliches Lesebuch für Volksschulen

Band

Persistenter Identifier:
PPN656498439
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4369453
Titel:
Alte Geschichte
Signatur:
HCH-II 27(2,1888)1/3
Autor*in:
Hüttig, Ch. G.
Bandzählung:
1. Bdchen
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Fues (Reisland)
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1888
Ausgabenbezeichnung:
2. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Einband

Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Schaffen und Schauen
  • Von deutscher Art und Arbeit (1)
  • Einband
  • Titelseite
  • Schaffen und Schauen
  • [Einleitung]
  • Deckblatt
  • [Inhalt]
  • Schaffen und Schauen. Inhalt des II. Bandes
  • Vaterland
  • [I.] Im Deutschen Reich
  • [Bemerkung von Fichte]
  • [II.] Deutsche Volkswirtschaft
  • [Bemerkung von Schleiermacher]
  • [III.] Staat und Staatsbürger
  • [IV.] Im Beruf
  • Arbeit
  • Aus den Urteilen über das Werk
  • Werbung
  • Einband

Volltext

c— 2 
8 Schaffen und Schauen 8 
— es bildet den Inhalt menschlicher Lebensarbeit und menschlicher Le— 
bensfreude. Wir schaffen an der Arbeit unseres Berufes, an den Huf— 
gaben unserer Zeit, an dem Werden unseres Volkes, und gestalten so 
schaffend unser eigenes Leben. Wir schauen die Wunder der Natur und 
des eigenen natürlichen Seins, die Schöpfungen des menschlichen Geistes 
in Wissenschaft und Kunst, gleich wunderbar wie jene, und bilden so 
schauend uns selbst zu dem Wunderwerk der menschlichen Persönlichkeit. 
Und so mitschaffen zu können am Bau des Lebens, schauen zu dürfen 
die Wunder der Welt, ist zugleich beste und höchste Lebensfreude. Frei— 
lich bedarf es, um das empfinden zu können, zweier Dinge: offener 
Augen und offenen herzens. Man muß sehen können, wo und wie es 
anzupacken gilt, wo und wie „von dem goldenen Überfluß der Welt“ 
zu trinken ist. 
Dazu möchte dieses Buch helfen, es möchte in diesem Sinne sich der 
deutschen Jugend anbieten als ein Führer ins Leben. Diese ver— 
ständnisvolle Anteilnahme zu erwecken an dem Schaffen und Schauen 
unserer Zeit, dessen Gebiete sich immer weiter ausdehnen, dessen Ge— 
triebe immer verwickelter sich gestaltet, würde eine möglichst erschöpfende 
Darstellung der äußeren Verhältnisse nicht geeignet sein, ganz ab— 
gesehen davon, daß sie auf übersehbarem Raume zu geben nicht möglich 
ist. Verständnis erwecken kann nur eine Betrachtungsweise, die in das 
innere Wesen der Dinge hineinzuführen, vor allem dessen geschicht— 
liches Werden und geschichtliches Bedingtsein aufzuweisen sucht. Darum 
gibt unser Buch z. B. nicht etwa eine Darstellung unserer weitver— 
zweigten Industrie, sondern es sucht darzutun, unter welchen Verhält— 
nissen sie sich entwickelt, wie sie umgestaltend das Leben unseres Volkes 
wie das des einzelnen beeinflußt hat. Darum wird nicht etwa ein 
Überblick über unser vielgestaltiges heerwesen gegeben, sondern es wer— 
den die Kräfte aufzuzeigen versucht, auf denen sein stolzer Bau gegründet 
ist — und so fort auf allen Gebieten. Zwar sind der Durchführung 
auch dieser Betrachtungsweise äußere Grenzen gesetzt — die Darstellung 
würde ja sonst wieder unübersichtlich werden. Aber es kann und soll
	        

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Von Deutscher Art Und Arbeit. Leipzig [u.a.]: Teubner, 1911. Print.
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