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Handbüchlein der Weltgeschichte für Schulen und Familien

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN657016594
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4432080
Titel:
Handbüchlein der Weltgeschichte für Schulen und Familien
Signatur:
HK-II 106(7,1877)
Autor*in:
Blumhardt, Johann Christoph
Erscheinungsort:
Calw
Verlag:
Verl. der Vereinsbuchh.
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1877
Ausgabenbezeichnung:
7., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Alte Geschichte
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
V. Die Perser
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Handbüchlein der Weltgeschichte für Schulen und Familien
  • Einband
  • Titelseite
  • Einleitung
  • Alte Geschichte
  • I. Die Schöpfung
  • V. Die Perser
  • VI. Die Griechen
  • Mittlere Geschichte
  • I. Die Völkerwanderung
  • III. Papstthum und Kaiserthum
  • V. Vorbereitungen zur neuen Geschichte
  • Neue Geschichte
  • II. Die Zeiten der Religionskriege
  • IV. Die Revolutionszeit
  • Zeittafel
  • Inhalt
  • Einband

Volltext

V. Die Perser. 35 
V. Die Perser. 
1. Cyrus. 
§ 16. Das Reich der Chaldäer nennt der Prophet 
Daniel (Kap. 2. u. 7) unter vier auf einander folgenden 
Monarchien „das goldeue Haupt" und „den Löwen mit 
den Adlersflügeln." Ei» zweites, welches „das silberne" 
heißt und mit einem Bäreu verglichen wird, sollte ihm 
folgen. Dieß ist die persische Monarchie, welche Cy- 
rus (Knrus) stiftete. Von ihm wird ausdrücklich (Jes. 45.) 
geweissagt, daß ihn Gott zu seinen Eroberungen ausrüsten 
werde, und zwar um Israels willen, damit alle Welt 
erfahre, daß außer dem Gott Israels kein Gott sei. Um 
also die gefangenen Inden wieder in ihre Heimat zu 
bringen, ließ Gott eine halbe Welt in Bewegung setzen, 
gleichwie er vorher eine neue Monarchie, die Chaldäer, 
erweckt hatte, um Juda zu zerstören. 
Cyrus stammte ans dem kleinen Persis, das deu 
Medern unterworfen war Von seiner Jugendgeschichte 
wollen wir hier nichts berühren, weil sie sehr verschieden¬ 
artig und fabelhaft erzählt wird. In Medien herrschte 
damals König Astyages, den Cyrus stürzte und Perser 
und Meder zu einem Volk verband. Es galt nun vor- 
nämlich dem Umsturz des chaldäischen Reichs. Ein Haupt¬ 
feind waren aber auch die Lydier tu Kleinasien, welche 
damals einen mächtigen König, Krösus, hatten, der um 
seines Reichthums willen zum Sprüchwort geworden ist. 
Dieser machte Miene, die Chaldäer in Babylon mit seinen 
Heeren zn unterstützen. Unvermuthet aber (547) überfiel 
ihn Cyrus vor seiner Hauptstadt Sardes; und bald war 
die feste Stadt in seinen Händen. Der reiche Krösus ver¬ 
lor Reich und Reichthum. In den Tagen seines Glückes 
hatte ihm der Gesetzgeber Athens, Solon, dem er selbst¬ 
gefällig seine Schätze zeigte, die Lehre gegeben, daß kein 
Mensch vor seinem Tode glücklich zu nennen sei; nun 
gedachte er des weisen Mannes. Doch behandelte ihn
	        

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Blumhardt, Johann Christoph. Handbüchlein Der Weltgeschichte Für Schulen Und Familien. Calw: Verl. der Vereinsbuchh., 1877. Print.
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