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Handbüchlein der Weltgeschichte für Schulen und Familien

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN657016594
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4432080
Title:
Handbüchlein der Weltgeschichte für Schulen und Familien
Shelfmark:
HK-II 106(7,1877)
Author:
Blumhardt, Johann Christoph
Place of publication:
Calw
Publisher:
Verl. der Vereinsbuchh.
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1877
Edition title:
7., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Mittlere Geschichte
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
I. Die Völkerwanderung
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Handbüchlein der Weltgeschichte für Schulen und Familien
  • Binder
  • Title page
  • Einleitung
  • Alte Geschichte
  • I. Die Schöpfung
  • V. Die Perser
  • VI. Die Griechen
  • Mittlere Geschichte
  • I. Die Völkerwanderung
  • III. Papstthum und Kaiserthum
  • V. Vorbereitungen zur neuen Geschichte
  • Neue Geschichte
  • II. Die Zeiten der Religionskriege
  • IV. Die Revolutionszeit
  • Zeittafel
  • Inhalt
  • Binder

Full text

84 
Mittlere Geschichte, 
durch welche Gott seine Sache langsam, aber herrlich 
hinausführt. So verwandelt sich stets die Gestalt der 
Erde, bis diese selbst ihrem Moder heimfällt und dann 
aus der neuen Erde alle Böller in der Klarheit des 
Lichtes JEsu waudeln. 
Mittlere G e s ch i ch ! r. 
1 Die Völkerwanderung. 
1. Die Germanen 
§ 35. Die ganze Breite des mittleren Europa war 
bisher außer dem Bereiche der Weltgeschichte geblieben. 
Es tummelten sich in derselben zahllose Völkerschaften um¬ 
her, deren hauptsächlichste die sogenannten Germanen 
oder Deutschen waren. Sie kamen einst aus Mittelasien 
und zeigen sich durch ihre Sprache verwandt mit den 
Ariern in Persien und Indien. Deutschland selbst sah 
noch ganz anders aus als jetzt. Zwischen ungeheuren 
Wäldern und mächtigen Sümpfen wohnte aber ein kräf¬ 
tiges Geschlecht, dessen Tapferkeit, Redlichkeit und eheliche 
Treue die Römer rühmen mußten. Die Germanen hat¬ 
ten keine Städte, die nannten sie nur Käfige und Kerker, 
sie wohnten in Dörfern und vereinzelten Höfen, innerhalb 
deren der Familienvater unumschränkter Herr war. Sie 
hatten Häuptlinge, unterschieden sich in Edle, Freie und 
Leibeigene; und bei allgemeiner Kriegsuoth rief man einen 
sogenannten Heerbann aus, zu dem jeder Waffenfähige 
sich stellen mußte, und dem nicht selten auch Weiber und 
Kinder folgten. Ihre Religion war einfach, verehrt wur¬ 
den besonders die Geister der abgeschiedenen Helden. Der 
oberste Gott hieß Wodan. Götzen waren nur wenige 
da, und statt der Tempel heilige Haine. Opfer, auch
	        

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Blumhardt, Johann Christoph. Handbüchlein Der Weltgeschichte Für Schulen Und Familien. Calw: Verl. der Vereinsbuchh., 1877. Print.
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