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Geschichte des Dreißigjährigen Krieges

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN657424722
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4516608
Titel:
Geschichte des Dreißigjährigen Krieges
Signatur:
HK-II 129(1,02)
Autor*in:
Schiller, Friedrich von
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Böhme, Walther
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Freytag
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1902
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
für den Schulgebrauch

Einleitung

Titel:
Einleitung
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Einleitung

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichte des Dreißigjährigen Krieges
  • Einband
  • Werbung
  • Titelseite
  • [Widmung]
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Erster Teil
  • Erstes Buch
  • Zweites Buch
  • Zweiter Teil
  • Drittes Buch
  • Viertes Buch. Wallensteins zweites Generalat. Von der Schlacht bei Lützen bis zu seiner Ermordung
  • Fünftes Buch
  • Erläuterungen
  • Einband

Volltext

Einleitung. 
Die höchsten Aufgaben, die der Geschichtsschreiber zu 
lösen hat, sind die künstlerische und die wissenschaftliches) 
Mißt man Schillers „Geschichte des Dreißigjährigen Krieges" 
mit diesem Maßstabe, so bleibt das Werk hinter den zu 
stellenden Anforderungen zurück, da der Dichter nur die 
künstlerische Aufgabe gelöst hat. Aber sind wir berechtigt, 
von diesem Standpunkt aus das Buch zu betrachten und 
das harte Urteil Niebuhrs^) und derer, die sich ihm an¬ 
schlossen, zu dem uusrigeu zu machen? Wir würden Schiller 
damit unrecht tun. Die Arbeit verdankt ihr Entstehen dem 
Anerbieten des Buchhändlers Göschen an Schiller, ihm für 
den Jahrgang 1791 seines „Historischen Kalenders für 
Damen" die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges zu liefern, 
wofür er ihm 400 Taler Honorar gewähren wolle. Es 
war also keine wissenschaftliche Bearbeitung des Stoffes, die 
Göschen von Schiller verlangte, sondern eine gefällige, be¬ 
sonders für Damen berechnet*1 Darstellung „dieses so merk¬ 
würdigen und reichhaltigen Gegenstandes". Auch die kurze 
zur Verfügung stehende Zeit — das Angebot erfolgte Ende 
1789, der für den Kalender 1791 bestimmte Teil des 
Manuskriptes sollte Ansang August 1790 abgeliefert werden 
—- konnte weder Göschen fordern, noch Schiller daran denken 
lassen, den gewaltigen Stoff wissenschaftlich zu behandeln. 
So war der Dichter berechtigt, sich der gestellten Aufgabe 
so zu entledigen, wie er es tat. Er wählte immer eine 
neuere Darstellung, der er sich anschloß, zog für die Be¬ 
handlung der wichtigsten Ereignisse und Persönlichkeiten aus¬ 
führlichere Werke heran und griff in allen bedeutenderen und 
1) Treitschke: „Geschichte des 19. Jahrh." II, 35. 
2) „Die Zeit wird Recht üben und das Ding unter die Bank 
stecken". Janssen: „Schiller als Historiker". S. 175/176.
	        

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Schiller, Friedrich von, and Walther Böhme. Geschichte Des Dreißigjährigen Krieges. Leipzig: Freytag, 1902. Print.
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