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Geschichte des Dreißigjährigen Krieges

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN657424722
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4516608
Titel:
Geschichte des Dreißigjährigen Krieges
Signatur:
HK-II 129(1,02)
Autor*in:
Schiller, Friedrich von
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Böhme, Walther
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Freytag
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1902
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
für den Schulgebrauch

Kapitel

Titel:
Erster Teil
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Erstes Buch
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
I. Charakteristik des Reformationszeitalters. Vorgeschichte des Krieges
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichte des Dreißigjährigen Krieges
  • Einband
  • Werbung
  • Titelseite
  • [Widmung]
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Erster Teil
  • Erstes Buch
  • I. Charakteristik des Reformationszeitalters. Vorgeschichte des Krieges
  • Zweites Buch
  • Zweiter Teil
  • Drittes Buch
  • Viertes Buch. Wallensteins zweites Generalat. Von der Schlacht bei Lützen bis zu seiner Ermordung
  • Fünftes Buch
  • Erläuterungen
  • Einband

Volltext

Erster Teil. 
Erstes Luch. 
[I. Charakteristik deöReformalionszeitalter. Vorgeschichte des Striegel] 
[a) Charakteristik des Reformati ons'z eit alters.^ 
Seit dem Ansang des Religionskriegs* in Deutsch- 
land bis Zum Münsterischen Frieden ist in der politischen formae' 
Welt Europens kaum etwas Großes und Merkwürdiges tion auf 
geschehen, woran die Reformation nicht den vornehmsten ^ic 
Anteil gehabt hätte. Alle Weltbegebenheiten, welche sich h^ven- 
in diesem Zeitraum ereignen, schließen sich an die Glau- ^iten.] 
bensverbefferung an, wo sie nicyt ursprünglich daraus 
herfloffen, und jeder noch so große und noch so kleine 
Staat hat mehr oder weniger, mittelbarer oder unmittel¬ 
barer den Einfluß derselben empfunden. 
Beinahe der ganze Gebrauch, den das spanische 
Haus von seinen ungeheuern politischen Kräften machte, 
war gegen die neuen Meinungen oder ihre Bekenner ge¬ 
richtet. Durch die Reformation wurde der Bürgerkrieg 
entzündet, welcher Frankreich unter vier stürmischen Re¬ 
gierungen* in seinen Grundfesten erschütterte, auslän¬ 
dische Waffen in das Herz dieses Königreichs zog und es 
ein halbes Jahrhundert lang zu einem Schauplatz der 
traurigsten Zerrüttung machte. Die Reformation machte 
den Niederländern* das spanische Joch unerträglich und 
weckte bei diesem Volke das Verlangen und den Mut, 
dieses Joch zu zerbrechen, so wie sie ihm größtenteils auch 
die Kräfte dazu gab. Alles Böfe, welches Philipp II.* 
gegen die Königin Elisabeth von England beschloß, war 
Rache, die er dafür nahm, daß sie seine protestantischen
	        

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Schiller, Friedrich von, and Walther Böhme. Geschichte Des Dreißigjährigen Krieges. Leipzig: Freytag, 1902. Print.
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