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Geschichte des Dreißigjährigen Krieges

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN657424722
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4516608
Titel:
Geschichte des Dreißigjährigen Krieges
Signatur:
HK-II 129(1,02)
Autor*in:
Schiller, Friedrich von
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Böhme, Walther
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Freytag
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1902
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
für den Schulgebrauch

Kapitel

Titel:
Zweiter Teil
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Drittes Buch
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
II. Wallensteins zweites Generalat bis Gustav Adolfs Tod
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichte des Dreißigjährigen Krieges
  • Einband
  • Werbung
  • Titelseite
  • [Widmung]
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Erster Teil
  • Erstes Buch
  • Zweites Buch
  • Zweiter Teil
  • Drittes Buch
  • II. Wallensteins zweites Generalat bis Gustav Adolfs Tod
  • Viertes Buch. Wallensteins zweites Generalat. Von der Schlacht bei Lützen bis zu seiner Ermordung
  • Fünftes Buch
  • Erläuterungen
  • Einband

Volltext

Zweiter Teil. Drittes Buch. 197 
seufzte und wo man mit Gewalt die Protestanten in den 
Schoß der römischen Kirche zurückzuführen suchte. Aber das 
kleine Volk leistete herzhaften Widerstand. Der Kurfürst von 
Sachsen ward als Befreier begrüßt. Im raschen Zuge eilte er 
gegen Prag, das er ohne Kampf nahm, da es von seinen Ber- "-Nov 
leidigern schimpflich im Stich gelassen wurde. Der Einnahme 
von Prag folgte die Unterwerfung ber meisten Städte unb ber 
vertriebene protestantische Abel kehrte in bas Königreich zurück, 
viele Bewohner wanbten sich ber neuen Lehre zu unb eine 
Menge ber neubekehrten Katholiken schwur freubig ein er¬ 
zwungenes Bekenntnis wieber ab .— Die heranrückenden Kai¬ 
serlichen würben von dem sächsischen General Arnheim geschla¬ 
gen, ber aber nicht Hinbern konnte, baß sie ihm ebenfalls in 
kleineren Gefechten Abbruch taten. Gustav Aböls erwartete 
nun, daß Johann Georg Böhmen niederwerfen unb bann zu 
ihm stoßen würbe; barin täuschte er sich.] 
[II. Wallensteins zweites Generalat bis Gustav Adolfs Tod.] 
fa) Die Umstände nötigen Ferdinand IT., Wallenstein 
von neuem an die Spitze des Heeres zu berufe it.] 
Der größte Teil von Böhmen war jetzt für den Kai- [®ie 
ser verloren unb bie Sachsen von biefer Seite her gegen Lage 
Österreich im Anzug, währenb baß ber schwebische Monarch 
burch Franken, Schwaben unb Bayern nach ben kaiser¬ 
lichen Erbstaaten einen Weg sich bahnte. Ein langer 
Krieg hatte bie Kräfte ber österreichischen Monarchie ver¬ 
zehrt, bie ßänber erschöpft, bie Armeen öerminbert. Dahin 
war ber Ruhm ihrer Siege, bas Vertrauen auf Unüber- 
winblichfeit, ber Gehorsam, bie gute Mannszucht ber 
Truppen, welche bem schwebischen Heerführer eine so ent- 
schiebene Überlegenheit im Felbe verschaffte. Entwaffnet 
waren bie SBunbesgenoffen bes Kaisers, ober bie auf sie 
selbst hereinstürmenbe Gesahr hatte ihre Treue erschüttert. 
Selbst Maximilian von Bayern, Österreichs mächtigste 
Stütze, schien ben verführerischen Einlabungen zur Neu-
	        

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Schiller, Friedrich von, and Walther Böhme. Geschichte Des Dreißigjährigen Krieges. Leipzig: Freytag, 1902. Print.
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