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Geschichte des Dreißigjährigen Krieges

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN657424722
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4516608
Titel:
Geschichte des Dreißigjährigen Krieges
Signatur:
HK-II 129(1,02)
Autor*in:
Schiller, Friedrich von
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Böhme, Walther
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Freytag
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1902
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
für den Schulgebrauch

Kapitel

Titel:
Zweiter Teil
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Fünftes Buch
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichte des Dreißigjährigen Krieges
  • Einband
  • Werbung
  • Titelseite
  • [Widmung]
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Erster Teil
  • Erstes Buch
  • Zweites Buch
  • Zweiter Teil
  • Drittes Buch
  • Viertes Buch. Wallensteins zweites Generalat. Von der Schlacht bei Lützen bis zu seiner Ermordung
  • Fünftes Buch
  • Erläuterungen
  • Einband

Volltext

[gerbt: 
nand 
Gene¬ 
ralissi¬ 
mus.^ 
294 Geschichte des Dreißigjährigen Krieges. 
Fünftes Such. 
[I. Bis zum Prager Friedens 
Wallensteins Tod machte einen neuen Generalissimus 
notwendig und der Kaiser gab nun endlich dem Zureden 
der Spanier nach, feinen Sohn Ferdinand, König von 
Ungarn, zu dieser Würde zu erheben*. Unter ihm führte 
der Gras von Gallas das Kommando, der die Funktionen 
des Feldherrn ausübt, während daß der Prinz diesen 
Posten eigentlich nur mit seinem Namen und Ansehen 
schmückt. Bald sammelt sich eine beträchtliche Macht unter 
Ferdinands Fahnen, der Herzog von Lothringen führt ihm 
in Person Hilfsvölker zu und aus Italien erscheint der 
Kardinal-Jnsant mit 10,000 Mann, seine Armee zu ver¬ 
stärken. Um den Feind von der Donau zu vertreiben, 
unternimmt der neue Feldherr, was man von seinem Vor¬ 
gänger nicht hatte erhalten können, die Belagerung der 
Stadt Regensburg. Umsonst dringt Herzog Bernhard 
von Weimar in das Innerste von Bayern, um den Feind 
von dieser Stadt wegzulocken; Ferdinand betreibt die Be¬ 
lagerung mit standhaftem Ernst und die Reichsstadt öffnet 
ihm nach der hartnäckigsten Gegenwehr die Tore.* 
Donauwörth betrifft bald darauf ein ähnliches Schicksal 
und nun wird Nördlingen in Schwaben belagert. Der 
Verlust so vieler Reichsstädte mußte der schwedischen Par¬ 
tei um so empfindlicher fallen, da die Freundschaft dieser 
Städte für das Glück ihrer Waffen bis jetzt so entscheidend 
war, also Gleichgültigkeit gegen das Schicksal derselben 
um so weniger verantwortet werden konnte. Es gereichte 
ihnen zur unauslöschlichen Schande, ihre Bundesgenossen 
in der Not zu verlassen und der Rachsucht eines unver¬ 
söhnlichen Siegers preiszugeben. Durch diese Gründe be¬ 
wogen, setzt sich die schwedische Armee unter der Ansührung 
Horns und Bernhards von Weimar nach Nördlingen in 
Bewegung, entschlossen, auch wenn es eine Schlacht kosten 
sollte, diese Stadt zu entsetzen.
	        

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Zitierempfehlung

Schiller, Friedrich von, and Walther Böhme. Geschichte Des Dreißigjährigen Krieges. Leipzig: Freytag, 1902. Print.
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